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Auto Hell Dunkel
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Toulouse, 19. März 2012. Vor einer jüdischen Grundschule
hält ein Motorroller. Der Fahrer zieht eine Waffe. Als die
Schüsse verstummen, sind vier Menschen tot – darunter drei
Kinder. Der Täter war dem französischen Geheimdienst bekannt. Die
Überwachung war kurz zuvor eingestellt worden.

 

Der DGSI ist der französische Inlandsgeheimdienst. Er wurde 2014
gegründet, direkt nach dem Versagen beim Täter von Toulouse.
Seitdem hat Frankreich mehr Terroranschläge erlitten als jedes
andere westeuropäische Land – und der DGSI ist nach jeder
Katastrophe gewachsen.

 

In dieser Folge:

Mohamed Merah: Wie das Versagen bei den Anschlägen in Toulouse
und Montauban 2012 die Gründung des DGSI auslöste

Von der DST zur DGSI: Zwei jahrzehntelang rivalisierende
Behörden, eine problematische Fusion – und ein Neuanfang

Charlie Hebdo, Januar 2015: Drei Tage, siebzehn Tote – und die
Frage, warum die Brüder Kouachi nicht überwacht wurden

Der 13. November 2015: Das Bataclan, neun Täter, 130 Tote – und
Salah Abdeslam, der entkam und erst 2016 gefasst wurde

Nizza, 14. Juli 2016: Der Attentäter, der in keiner Datenbank
stand – und warum das das grundlegende Problem eines jeden
Geheimdienstes zeigt

Ein verhindeter Anschlag auf einen Militärstützpunkt

Wirtschaftsgegenspionage: Der Renault-Betrug, der
Airbus-Verdacht

Gegenspionage: Zwei ehemalige DGSE-Agenten, die für China
spioniert haben, und ein Offizier mit Verbindungen zum russischen
GRU

Der DGSI heute: Mehr als 5.500 Mitarbeiter, enge Zusammenarbeit
mit der Justiz – und das unlösbare Problem des Einzeltäters

 

Schlagworte:

DGSI, Direction Générale de la Sécurité Intérieure,
Inlandsgeheimdienst, Geheimdienst, Merah, Toulouse, DST, RG,
DCRI, CharlieHebdo, islamistischer Terror, PNAT,
Wirtschaftsspionage, Gegenspionage, True Crime, Geschichte,
Europa, Westeuropa

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„DGSI – Frankreich im Fadenkreuz“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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