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Beschreibung
vor 3 Tagen
Köln, Herbst 1983. Ein paar Kneipengäste behaupten, einen
bekannten General in einer Schwulen-Bar gesehen zu haben. Der
Nachrichtendienst der Bundeswehr ermittelt. Ohne Beweise, ohne
Anhörung wird der ranghöchste deutsche NATO-General fristlos
entlassen. Kurz darauf stellt sich heraus: Die Zeugen waren
unglaubwürdig. Der General war unschuldig.
Der Militärische Abschirmdienst, kurz MAD, ist der kleinste und
unbekannteste der drei deutschen Nachrichtendienste. Er schützt
die Bundeswehr vor Spionen, Saboteuren und Extremisten – von
innen wie von außen. Sein grundlegendes Problem: Er ist selbst
Teil der Armee, die er überwachen soll.
In dieser Folge:
General Kießling: Wie der Nachrichtendienst der Bundeswehr
einen unschuldigen NATO-General auf Basis von Kneipenklatsch
zerstörte
Gründung ohne Gesetz: Das Amt für Sicherheit der Bundeswehr
(ASBw) arbeitete 34 Jahre lang ohne gesetzliche Grundlage – was
das bedeutete und wie es möglich war
Kalter Krieg: Der MAD-Vize, der für die Stasi arbeitete
Auslandseinsatz Afghanistan: Was der MAD in den Feldlagern am
Hindukusch tat – und wo seine Grenzen lagen
Franco A.: Der Bundeswehroffizier, der sich als syrischer
Flüchtling ausgab und Anschläge plante – und dabei vom MAD
übersehen wurde
Das KSK: Rechtsextremismus in der Elitetruppe, verschwundene
Munition und die Frage, warum der MAD so lange blind war
Uniter und das rechtsextreme Netzwerk mit Verbindungen ins KSK,
in die Polizei – und möglicherweise in den MAD selbst
Der MAD heute: Umbenennung zu BAMAD, erste Frau an der Spitze,
neue Befugnisse im Ausland – und das ungelöste Grundproblem
Die Folge über den MAD findest du hier in deinem Player oder z.B.
bei Spotify und bei Apple Podcasts.
Schlagworte:
MAD, BAMAD, Militärischer Abschirmdienst, Bundeswehr,
Geheimdienst, Deutschland, Kießling, ASBw, Kalter Krieg, Stasi,
KSK, Kommando Spezialkräfte, True Crime, Geschichte
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