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Auckland, Neuseeland, 10. Juli 1985. Kurz vor Mitternacht
explodieren zwei Bomben an der Schiffswand des Greenpeace-Schiffs
Rainbow Warrior. Das Schiff sinkt innerhalb weniger Minuten. Ein
Fotograf stirbt. Die Täter: Agenten des französischen
Auslandsgeheimdienstes DGSE. Sie handeln auf Befehl ihrer
Regierung.

 

Der DGSE – Direction Générale de la Sécurité Extérieure – ist der
Auslandsgeheimdienst Frankreichs. Er versteht Geheimdienstarbeit
als direkte Verlängerung der Außenpolitik. Er spioniert Freunde
und Feinde gleichermaßen aus. Und er schreckt vor wenig zurück,
wenn es um das geht, was Frankreich als seine nationalen
Interessen betrachtet.

 

In dieser Folge:

De Gaulle und der Widerstand: Wie der DGSE aus dem Londoner
Exil entstand – und was das „Piscine" damit zu tun hat

Françafrique: Wie der DGSE Frankreichs Einfluss in Afrika
sicherte – und was das mit dem Völkermord in Ruanda zu tun hat

Rainbow Warrior: Wie DGSE-Agenten ein Greenpeace-Schiff
versenkten, dabei stümperten – und was Frankreich daraus lernte

Wirtschaftsspionage: IBM, Texas Instruments, Boeing – wen der
DGSE ausspähte, wie die NSA zurückspionierte und warum alle so
tun, als wäre nichts

Terrorabwehr: Warum Frankreich früher als andere den
islamistischen Terror als Bedrohung erkannte – und was das für
die Zusammenarbeit mit anderen Diensten bedeutet

Der DGSE heute: Cyber, Russland, China – und die Frage, wer
einen Dienst kontrolliert, dem der Präsident fast freie Hand
lässt

 

Schlagworte:

DGSE, Direction Générale de la Sécurité Extérieure, Frankreich,
Auslandsgeheimdienst, Geheimdienst, DeGaulle, Françafrique,
Afrika, Ruanda, Rainbow Warrior, Greenpeace, Fernando Pereira,
Auckland, Dominique Prieur, Alain Mafart, Wirtschaftsspionage,
True Crime, Geschichte, Podcast, Europa, Westeuropa

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„DGSE – Frankreichs skrupellose Attentäter“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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