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Beschreibung
vor 3 Tagen
Seit über vier Jahren ist Johana Jost als DJ in Berlin aktiv und
veranstaltet gemeinsam mit einer Freundin die FLINTA*-zentrierte
Partyreihe CREAM. Vor Kurzem sprach sie auf Instagram erstmals
öffentlich darüber, dass sie Autistin ist und wie sich das auf
ihre Arbeit auswirkt: von der Reizverarbeitung im Club bis zum
Performancedruck hinter den Decks.
Noch immer ist das Bild von Autismus von Klischees geprägt.
Besonders Frauen werden häufig erst spät oder gar nicht
diagnostiziert, neurodivergente Perspektiven bleiben vielerorts
unsichtbar, auch in der Clubkultur.
Mit Berlin Booth sprach Johana Jost darüber, warum mehr
Aufklärung nötig ist, und über die Schattenseiten der DJ-Szene,
das Spannungsfeld zwischen Suchtpotenzial und mentaler Gesundheit
sowie den Druck, in einer Branche zu bestehen, in der die Grenzen
zwischen Arbeit und Nachtleben oft verschwimmen.
Moderation /Redaktion: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
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