Podcaster
Episoden
18.12.2025
43 Minuten
Die Clubwelt verspricht vieles: Eskapismus, Exzess, ein kurzes
Abtauchen aus dem Alltag. Doch bevor die Nacht beginnt, wartet
oft der kritischste Moment – Einlass und Kasse, jener
Flaschenhals, der gerade in Berlin Ehrfurcht auslöst. Für Line
ist dieses Ritual jedoch nur Randnotiz.
Was Clubnächte wirklich trägt, sagt sie, ist die Community
selbst: Freundinnen, Weggefährtinnen, Wahlfamilien. Menschen, die
sich im Kosmos der Clubs immer wieder begegnen und für viele weit
mehr bedeuten als bloße Bekanntschaften.
Line kennt man – zumindest, wenn man im Schwuz oder im Sisyphos
schon einmal in der Schlange stand. Als freundliches Gesicht an
der Kasse, aber auch hinter den Kulissen, wo sie in der
Künstlerbetreuung arbeitet. Berlin Booth hat mit ihr darum über
Gäste mit Attitüde, den sozialen Kern der Clubszene und das Ende
des Schwuz gesprochen.
Moderation: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Floris
Morlok Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
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11.12.2025
54 Minuten
Steven Shade setzt in seiner Kunst auf Groove und Soul. In seiner
Arbeit als Labelchef von Live from Moon begleitet er
Künstler*innen unnachgiebig in ihrer Schaffenskraft. Diese
Kombination und vor allem seine Langlebigkeit in der deutschen
Elektro-Szene machen ihn zu einem nahezu perfekten
Gesprächspartner.
Hinzu kommt, dass das Herz des Musikers und Produzenten sowohl
für den Underground – er hat mit illegalen Raves angefangen – als
auch für die kommerzielle Clubkultur schlägt.
Berlin Booth hat sich mit ihm über die schwierige Abgrenzung
zwischen Underground und Kommerz, politische Haltung,
Meilensteine für junge Künstler*innen und DJs sowie die
Komplexität des israelisch-palästinensischen Konflikts
unterhalten, der die Szene in Deutschland auf besondere Weise
belastet.
Moderation: Martin Daßinnies
Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
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04.12.2025
54 Minuten
Wenn es in den 1990er-Jahren irgendwo in der Bundesrepublik um
Techno ging, dann war Armin Mostoffi als Event-Manager (u. a.
Loveparade, Frontpage-Clubtouren) garantiert dabei. Mostoffi ist
ein Kind des Techno und hat maßgeblich dazu beigetragen, dass
sich Techno zur Jugendkultur entwickelt hat.
Mit welcher Leidenschaft er seine Arbeit bis heute betreibt,
zeigt er aktuell beim Projekt „We are Berlin“, das für 2025/26
eine große Silvesterdemo am Brandenburger Tor plant und die
obligatorische Party ersetzen soll.
Berlin Booth sprach mit Armin Mostoffi über seine Liebe zum Rave,
Techno als Jugendkultur, Berliner Kulturpolitik und
selbstverständlich über die geplante Silvesterparty.
Moderation: Martin Daßinnies
Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger
Kamera / Ton: Floris Morlok
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
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27.11.2025
49 Minuten
Clubkultur ist Tanzkultur. Ravekultur ist Körperbewegung. Die
einen finden sich in der Gleichförmigkeit der Feiernden wieder;
für andere ist die Bewegung zur Musik ein Ausdruck von
Individualität. Für John Fick von Das Techno Team hat der Tanz
etwas Existentialistisches. Er selbst hat lange als Profitänzer
an Wettkämpfen teilgenommen und in Berlin anderen als Tanzlehrer
Choreographien und Bewegungsabläufe beigebracht. Dann – um es
kurz zu fassen – traten Techno und das Berghain in sein Leben.
Die Frage, was das Tanzen in einer Clubumgebung mit Körper und
Geist machen kann, verändert den Blick. Das Ergebnis ist das sehr
erfolgreiche Projekt "Das Techno Team" mit seinem Partner Maki
Solomon. Berlin Booth hat sich mit John Fick darum über
TikTok-Tänze, Cringe-Momente, Tanz als Form des freien Ausdrucks
und über die religiöse Aura des Berghains unterhalten.
Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger
Moderation: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Marcus Kempe
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
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20.11.2025
49 Minuten
Für C4RLOTTA waren die vergangenen Jahre ein Spiel aus Spannung
und Kontrasten. In der Berliner Szene macht sie sich derzeit als
Künstlerin und Vinyl-DJ einen Namen. Zuvor jedoch schrieb sie ein
völlig anderes Kapitel: als Leistungssportlerin im deutschen
Ruderteam, das sie bis zu den Olympischen Spielen in Tokio
führte.
An Willenskraft mangelt es ihr also nicht – ebenso wenig an der
Lust aufs Record Digging. Doch was bringt jemanden dazu, eine
etablierte Sportkarriere hinter sich zu lassen, um sich in ein
neues kreatives Leben zu stürzen? Und welche Spuren der
Spitzensportlerin prägen bis heute die House-DJ?
Berlin Booth hat mit C4RLOTTA darum über Clubs als
identitätsstiftende Räume gesprochen – über die Magie des Record
Diggens, Vinyl-DJing und die Frage, wie man sich im Nachtleben
selbst finden kann.
Redaktion: Martin Daßinnies, Max Finger
Moderation: Martin Daßinnies
Kamera / Ton: Marcus Kempe
Postproduktion: Robert Schulz
Grafik: Britta Winzheimer
Wir danken Kivvon Studios für die Unterstützung!
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Über diesen Podcast
Alle reden über DJs, Musik und Exzess, kaum jemand über die, die
die Partys, Raves und Clubkultur in Berlin ermöglichen. Berlin
Booth ändert das!
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