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Beschreibung
vor 6 Tagen
Willkommen zum Auftakt unseres Kurses zum allgemeinen
Verwaltungsrecht!
Diese Podcast-Serie orientiert sich eng an dem bewährten
Standardwerk „Tafeln zum allgemeinen Verwaltungsrecht“ von Dr.
iur. Hans Rudolf Schwarzenbach-Hanhart (Ausgabe 2005). Auch wenn
dieses Werk bereits einige Jahre alt ist: Die darin systematisch
aufbereiteten dogmatischen Konzepte und rechtsstaatlichen
Spielregeln bilden bis heute unverändert das absolute Fundament
unseres Rechtsstaates und sind für das juristische Verständnis
unerlässlich.
In dieser ersten Einheit (basierend auf den Tafeln 14 bis 22)
widmen wir uns dem unsichtbaren Code staatlicher Macht. Bevor der
Staat in unser Leben eingreifen darf, muss er sich selbst an
strenge Prinzipien halten. Wir erarbeiten uns heute das
grundlegende Rüstzeug und klären die wichtigsten Schranken
staatlichen Handelns:
Das Legalitätsprinzip: Warum kein
staatliches Handeln ohne Gesetz existieren darf.
Die Rechtsgleichheit: Wann Gleiches
zwingend gleich behandelt werden muss und was es mit der
"Gleichheit im Unrecht" auf sich hat.
Das Willkürverbot: Ab wann ein
Behördenentscheid juristisch offensichtlich unhaltbar ist.
Treu und Glauben: Warum sich Bürger auf
behördliche Auskünfte verlassen dürfen.
Die Verhältnismässigkeit: Warum Eingriffe
immer zwecktauglich, erforderlich und zumutbar sein müssen.
Egal ob zur gezielten Prüfungsvorbereitung, zum Wiederholen
unterwegs oder als erster Einstieg ins Studium – mit dieser
Lektion legen wir den Grundstein für dein Verständnis des
Verwaltungshandelns.
Viel Spass beim Zuhören!
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