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Beschreibung
vor 5 Tagen
Die öffentliche Diskussion um KI und künstlerische Arbeit dreht
sich – zu Recht – um die existenziellen Nöte der Kreativbranche,
die unter der Kopierfreude generativer KI leidet. Es gibt daneben
aber auch Möglichkeiten, die KI schon seit Jahrzehnten als Thema
und Gegenstand für die Kunst eröffnet – zumindest der Idee nach
dann abseits der wirtschaftlichen Herausforderungen. Kunstwerke,
die sich mit KI befassen, können konzeptionelle Fragen entwickeln,
Grenzen ausloten und unser Verhältnis zu KI-Systemen und uns selbst
als Menschen ergründen und herausfordern. Dabei kann Schönes und
Verstörendes, Langweiliges und Interessantes entstehen. Nicht
zuletzt kann Kunst aber auch Wege finden, die vermeintlich
unergründliche Blackbox „KI-System“ eben doch fassbar zu machen.
Sie kann Aspekte der Technologie zutage zu befördern, die bei ganz
„normaler“ Nutzung nicht erfahrbar werden. Mariya Dzhimova ist
Soziologin, forscht und lehrt zum Schwerpunkt digitale Innovation
in Kunst- und Kultur an der Hochschule München sowie der Hochschule
für Musik und Theater München, und sie leitet das
Digitalisierungskolleg AICA – "Artificial Intelligence in Cultures
and Arts". Im "Digitalgespräch" beschreibt die Expertin spannende
Werke mit und zu KI-Systemen, beschreibt, was Künstler:innen an KI
fasziniert, und wie sich dabei Expertisen und Kompetenzen
verändern. Sie schildert die KI-Szene der Kunstwelt vor und nach
dem weltweiten „ChatGPT-Moment“ im November 2022, und zeigt die
Vielfältigkeit der Zugänge und Fragestellungen auf, die heute,
angesichts generativer Systeme faszinieren. Mit den Gastgeberinnen
Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Dzhimova, welche
Erwartungen heute an „KI-Kunst“ gestellt werden, was das Publikum
wissen muss, um KI-Kunst verstehen zu können – und ob sich nicht am
Ende doch Bezüge ergeben zwischen der wirtschaftlich gebeutelten
Kreativbranche und der vermeintlich frei experimentierenden
Kunstwelt. Link zum Originalbeitrag:
https://zevedi.de/digitalgespraech-081-mariya-dzhimova Link zum
Digitalisierungskolleg AICA an der Hochschule für Musik und Theater
München sowie der Hochschule München:
https://www.wavelab.io/en/aica/ Links zum OMSK Social Club und dem
Werk "Our Br00d":
https://www.hausderkunst.de/eintauchen/omsk-social-club-our-br00d
und
https://mucdai.hm.edu/forschung_entwicklung/our_br00d/our_br00d.de.html
Link zum im Interview besprochenen Werk "Ghosts" des Künstlers
Terence Broad: https://terencebroad.com/works/ghosts Link zur im
Interview besprochenen Ausstellung "Art Gallery" auf der Konferenz
CVPR 2026: https://thecvf-art.com/archive.php?year=2026
sich – zu Recht – um die existenziellen Nöte der Kreativbranche,
die unter der Kopierfreude generativer KI leidet. Es gibt daneben
aber auch Möglichkeiten, die KI schon seit Jahrzehnten als Thema
und Gegenstand für die Kunst eröffnet – zumindest der Idee nach
dann abseits der wirtschaftlichen Herausforderungen. Kunstwerke,
die sich mit KI befassen, können konzeptionelle Fragen entwickeln,
Grenzen ausloten und unser Verhältnis zu KI-Systemen und uns selbst
als Menschen ergründen und herausfordern. Dabei kann Schönes und
Verstörendes, Langweiliges und Interessantes entstehen. Nicht
zuletzt kann Kunst aber auch Wege finden, die vermeintlich
unergründliche Blackbox „KI-System“ eben doch fassbar zu machen.
Sie kann Aspekte der Technologie zutage zu befördern, die bei ganz
„normaler“ Nutzung nicht erfahrbar werden. Mariya Dzhimova ist
Soziologin, forscht und lehrt zum Schwerpunkt digitale Innovation
in Kunst- und Kultur an der Hochschule München sowie der Hochschule
für Musik und Theater München, und sie leitet das
Digitalisierungskolleg AICA – "Artificial Intelligence in Cultures
and Arts". Im "Digitalgespräch" beschreibt die Expertin spannende
Werke mit und zu KI-Systemen, beschreibt, was Künstler:innen an KI
fasziniert, und wie sich dabei Expertisen und Kompetenzen
verändern. Sie schildert die KI-Szene der Kunstwelt vor und nach
dem weltweiten „ChatGPT-Moment“ im November 2022, und zeigt die
Vielfältigkeit der Zugänge und Fragestellungen auf, die heute,
angesichts generativer Systeme faszinieren. Mit den Gastgeberinnen
Marlene Görger und Petra Gehring diskutiert Dzhimova, welche
Erwartungen heute an „KI-Kunst“ gestellt werden, was das Publikum
wissen muss, um KI-Kunst verstehen zu können – und ob sich nicht am
Ende doch Bezüge ergeben zwischen der wirtschaftlich gebeutelten
Kreativbranche und der vermeintlich frei experimentierenden
Kunstwelt. Link zum Originalbeitrag:
https://zevedi.de/digitalgespraech-081-mariya-dzhimova Link zum
Digitalisierungskolleg AICA an der Hochschule für Musik und Theater
München sowie der Hochschule München:
https://www.wavelab.io/en/aica/ Links zum OMSK Social Club und dem
Werk "Our Br00d":
https://www.hausderkunst.de/eintauchen/omsk-social-club-our-br00d
und
https://mucdai.hm.edu/forschung_entwicklung/our_br00d/our_br00d.de.html
Link zum im Interview besprochenen Werk "Ghosts" des Künstlers
Terence Broad: https://terencebroad.com/works/ghosts Link zur im
Interview besprochenen Ausstellung "Art Gallery" auf der Konferenz
CVPR 2026: https://thecvf-art.com/archive.php?year=2026
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