Erinnerungskultur – Gegen das Narrativ vom erfolgreichen Schlussstrich

Erinnerungskultur – Gegen das Narrativ vom erfolgreichen Schlussstrich

vor 5 Tagen
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Podcast
Podcaster
Der Talkpodcast des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung

Beschreibung

vor 5 Tagen

Wie erinnert sich Deutschland an den Nationalsozialismus – und
was verdrängen wir dabei? Gerrit Weitzel spricht
mit dem Psychologen und IKG-Forscher Michael
Papendick über Erinnerungskulturen, blinde Flecken im
kollektiven Gedächtnis und die Frage, wer in der deutschen
Erinnerungskultur eigentlich die Hauptrolle spielt.


Papendick hat jahrelang an den Memo-Studien gearbeitet –
repräsentativen Befragungen zum Stand der Erinnerungskultur in
Deutschland. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Viele Menschen
überschätzen ihr Wissen, ganze Opfergruppen werden kaum erinnert,
und das bequeme Narrativ vom erfolgreichen Schlussstrich hält
sich hartnäckig.


In dieser Episode: Was sagen die Daten wirklich? Warum wollen
gerade junge Menschen mehr wissen, als wir ihnen zutrauen? Und
wie begegnet man Geschichtsrevisionismus mit Haltung und Fakten?


Weitere Infos & Ressourcen:


• Veröffentlichungsdatum - 14.07.2026


• Aufnahmedatum - 3.11.2025


Literatur:


Michael Papendick, Jonas Rees, Maren Scholz & Andreas Zick:
MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor - Studie
V. Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung
(IKG) Universität Bielefeld:


evz_brosch_memo_2022_de_final.pdf
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