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Beschreibung
vor 1 Woche
Schuld ist ein schweres Wort, und wir vermeiden es, wo wir
können. Wir sagen lieber, wir hätten ein schlechtes Gewissen.
Doch hinter diesem freundlichen Etikett steckt fast immer das
stärkere Gefühl – und es meldet sich oft genau dann, wenn wir
eigentlich nichts falsch gemacht haben. Nach einem Nein. Nach
einer Entscheidung, die für jemand anderen schlecht ausging,
obwohl sie vernünftig war.
In dieser Folge sehen wir uns an, warum sich so viele Menschen
schuldig fühlen, wo kein Gericht der Welt ein Urteil sprechen
würde. Wir trennen drei Dinge, die im Gefühl ständig
verschwimmen: etwas verursacht zu haben, schuld zu sein und
für etwas verantwortlich zu sein. Und wir gehen der
unbequemen Frage nach, warum etwas in uns die Schuld geradezu
sucht – warum wir uns lieber zum Täter machen, als ein kleines
Rad im Getriebe der Ursachen zu sein.
Im Zentrum steht eine Unterscheidung, die alles verändert: der
Unterschied zwischen Schuld und Scham. Zwischen dem Satz
„Ich habe einen Fehler gemacht“ und dem Satz „Ich bin ein
Fehler“. Das eine lässt sich bearbeiten, das andere legt uns
lahm. Und genau an der Schwelle, an der das eine ins andere
kippt, entscheidet sich, ob ein schlechtes Gewissen uns mit den
anderen verbindet oder von ihnen trennt.
Eine Folge über das nächtliche Kreisen, über die heimliche Größe,
die in der Selbstanklage steckt, und über einen Rückweg, der
nicht über mehr Strenge führt, sondern über die schlichte Frage:
Würde ich mit einem Freund so reden, wie ich gerade mit mir
selbst rede?
Wer mit diesen Gedanken tiefer arbeiten und lernen möchte, eine
Grenze zu ziehen, ohne sich dafür innerlich anzuklagen, findet
das in meiner Audio-Masterclass „Mehr bei dir“:
stoicmind.at/audiomasterclass
Mehr zu meiner Arbeit, zu Coaching und Beratung: stoicmind.at und
stoicmind.at/coaching-beratung
Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze
Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und
Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen
ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte
unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.
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