Care-Krise mit Sarah Schilliger

Care-Krise mit Sarah Schilliger

vor 3 Tagen
Pflegen, Kinder betreuen, Angehörige unterstützen oder den Haushalt organisieren; Sorgearbeit hält unsere Gesellschaft am Laufen. Doch sie gerät zunehmend unter Druck. Im bezahlten Care-Sektor führen Personalmangel, hohe Arbeitsbelastung und Zeitdruck an
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Beschreibung

vor 3 Tagen
Pflegen, Kinder betreuen, Angehörige unterstützen oder den Haushalt
organisieren; Sorgearbeit hält unsere Gesellschaft am Laufen. Doch
sie gerät zunehmend unter Druck. Im bezahlten Care-Sektor führen
Personalmangel, hohe Arbeitsbelastung und Zeitdruck an die
Belastungsgrenze. Gleichzeitig übernehmen Frauen trotz ihrer
gestiegenen Erwerbstätigkeit nach wie vor den grössten Teil der
unbezahlten Sorgearbeit. Die Folgen sind Zeitnot, Erschöpfung und
fehlende gesellschaftliche Anerkennung. Mit Sarah Schilliger
sprechen wir darüber, warum die Care-Krise die gesamte Gesellschaft
betrifft. Warum bleibt Sorgearbeit so ungleich verteilt? Welche
Verantwortung tragen Männer? Und wie lässt sich Care gerechter
organisieren? Ausserdem blicken wir auf das Konzept der Caring City
und das Beispiel Barcelona. Dort wird Sorgearbeit als gemeinsame
gesellschaftliche Aufgabe verstanden mit dem Ziel, Städte so zu
gestalten, dass Fürsorge besser möglich wird und diejenigen, die
sie leisten, die Anerkennung und Unterstützung erhalten, die sie
verdienen.
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