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Wurst-Käse-Salat Archiv

49 Episoden
39 Sekunden
️ 3. November – WurstKäseSalat LIVE!

Wir stehen im Helsinki in Zürich auf der Bühne! Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

️ Tickets für die Live-Podcast-Show

14. November – Männer gegen Gewalt an Frauen!

Um 14:11 Uhr auf dem Bundesplatz in Bern. Wir wollen nicht länger schweigen, sondern gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen. Seid dabei und bringt eure Freunde mit!

Alle Infos zur Demo

️ Und wir brauchen eure Unterstützung!

Damit die Demo und die Kampagne möglich werden, läuft ein Crowdfunding. Jeder Beitrag hilft – und Teilen natürlich auch!

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Danke euch und bis ganz bald! ️
57 Minuten
Breite Schultern, Sixpack, eiserne Disziplin. Der trainierte Männerkörper steht für Stärke, Erfolg und Selbstkontrolle. Aber warum eigentlich? Und für wen trainieren wir wirklich? In dieser Folge von WurstKäseSalat nehmen wir die Fitnesskultur unter die männlichkeitskritische Lupe. Vom Turnvater Jahn über Jane Fonda bis zu Gym-Bros und Fitness-Influencern: Wir schauen auf die Geschichte des Fitnesstrainings und fragen, wie eng Körperideale, politische Ideologien und gesellschaftliche Männlichkeitsvorstellungen miteinander verknüpft sind. Wir sprechen über Selbstoptimierung, Looksmaxxing, männliche Privilegien und darüber, warum ein Sixpack für manche Männer zum vermeintlichen Beweis eines erfolgreichen Lebens wird. Aber auch darüber, wie gut Sport für unsere körperliche und psychische Gesundheit sein kann – und wann aus einem gesunden Ausgleich ein problematischer Leistungsdruck wird. Und natürlich stellen wir uns die wirklich entscheidenden Fragen: Wer übernimmt eigentlich die Care-Arbeit, während andere für den Ironman trainieren? Warum müssen Männer beim Joggen oben ohne sein? Und kann ein profeministischer Mann ein Sixpack haben? ️ WurstKäseSalat – der Podcast über Männer, Männlichkeit und alles dazwischen.
1 Stunde 9 Minuten
Pflegen, Kinder betreuen, Angehörige unterstützen oder den Haushalt organisieren; Sorgearbeit hält unsere Gesellschaft am Laufen. Doch sie gerät zunehmend unter Druck. Im bezahlten Care-Sektor führen Personalmangel, hohe Arbeitsbelastung und Zeitdruck an die Belastungsgrenze. Gleichzeitig übernehmen Frauen trotz ihrer gestiegenen Erwerbstätigkeit nach wie vor den grössten Teil der unbezahlten Sorgearbeit. Die Folgen sind Zeitnot, Erschöpfung und fehlende gesellschaftliche Anerkennung. Mit Sarah Schilliger sprechen wir darüber, warum die Care-Krise die gesamte Gesellschaft betrifft. Warum bleibt Sorgearbeit so ungleich verteilt? Welche Verantwortung tragen Männer? Und wie lässt sich Care gerechter organisieren? Ausserdem blicken wir auf das Konzept der Caring City und das Beispiel Barcelona. Dort wird Sorgearbeit als gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe verstanden mit dem Ziel, Städte so zu gestalten, dass Fürsorge besser möglich wird und diejenigen, die sie leisten, die Anerkennung und Unterstützung erhalten, die sie verdienen.
47 Minuten
Was haben Kapitalismus, Patriarchat und Männlichkeit mit Gewalt zu tun? Mehr als oft angenommen. Wenn wir Gewaltverhältnisse kritisieren, landen wir schnell bei Individuen und Männern. Wenn wir diese Macht- und Gewaltverhältnisse jedoch verändern möchten, müssen wir analytisch die Systeme, die uns prägen und formen betrachten. In dieser Folge gehen wir deshalb der Frage nach, wie Kapitalismus und Patriarchat Männlichkeit als soziale Ordnung produzieren, die Gewalt strukturell fördert. Daraus folgt eine andere politische Frage: nicht wer schuld ist, sondern welche Verhältnisse verändert werden müssen für weniger Gewalt und mehr Gerechtigkeit. Wurst-Käse-Salat-Live-Shows: https://lnk.bio/wurstkaesesalat
51 Minuten
Was darf man(n) heute eigentlich noch sagen und worum geht es in Debatten um “Cancel Culture”? Geht es wirklich um Sprachverbote oder um Macht, Sichtbarkeit und darum, wer bestimmen darf, was als „normal“ gilt? Denn Politik für traditionelle Werte ist nichts anderes, als Identitätspolitik für weisse, heterosexuelle cis Männer.  Und führt mehr Sichtbarkeit unterschiedlicher Stimmen dazu, dass gewisse Selbstverständlichkeiten stärker hinterfragt werden? In dieser Folge sprechen wir über die Angst vieler Männer, gesellschaftlich an Bedeutung zu verlieren und über die Abwehrreaktionen, die daraus entstehen.
59 Minuten
In dieser Folge nehmen wir Täterarbeit kritisch unter die Lupe. Wir sprechen darüber, warum manche Ansätze zu kurz greifen etwa durch fehlende gesellschafts- und gendertheoretische Perspektiven oder die mangelnde Einbindung des sozialen Umfelds. Als Gegenentwurf schauen wir uns transformative Gerechtigkeit an: ein Ansatz, der Verantwortung, Beziehungen und strukturelle Veränderungen stärker zusammendenkt. Gleichzeitig bleibt auch hier Raum für Kritik – was funktioniert, was nicht? Am Ende fragen wir uns, ob es überhaupt den einen richtigen Ansatz gibt – oder ob es sinnvoller ist, Elemente aus beiden Perspektiven zu verbinden.
55 Minuten
In dieser Folge spricht Zübeyir Sizici über sein Aufwachsen als kurdischer junger Mann in einem Dorf in der Türkei und die prägenden Vorstellungen von Männlichkeit.

Er erzählt, wie ihn die Auseinandersetzung mit den Schriften von Abdullah Öcalan politisiert hat und zu einer kritischen Reflexion seiner eigenen Sozialisation führte. Die Folge beleuchtet, warum die Hinterfragung von Männlichkeit eine zentrale Rolle in der kurdischen Freiheitsbewegung spielt.

Manosphere

53 Minuten
Welche Pille nimmst du? rot oder schwarz?

Online-Räume prägen heute massgeblich, wie Jungs Männlichkeit lernen, erleben und ausdrücken. In dieser Folge werfen wir einen differenzierten Blick auf die sogenannte Manosphere und ihre Akteure: Von Manfluencern über Pick-Up-Artists bis hin zu Incels. Wir ordnen  verschiedene Gruppierungen ein, beleuchten ihre Ideologien und besprechen die Differenzen innerhalb der Manosphere. Darauf aufbauend diskutieren wir welche Herausforderungen sich daraus für die Praxis ergeben. Was bedeutet diese digitale Realität für Jungenarbeit, Prävention und Beratung? 

Neue Webseite zur Manosphere: https://manosphere.ch  (-> Orientierung und gratis Beratung für Eltern und Fachpersonen) 
1 Stunde 6 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Fabian Ceska von Detox Identity über Migränntlichkeit: Migration und Männlichkeit. Dabei erzählt Fabi sehr nahbar von Erfahrungen aus der Jungen*-Arbeit und darüber wie intersektionaler Feminismus aussehen kann. Wir fragen: Wie können junge migrantische Männer antirassistisch gefördert und gleichzeitig antisexistisch gefordert werden? Für uns ist klar: Nicht Migration ist das Problem, sondern gewaltbegünstigende Männlichkeitsvorstellungen und das Patriarchat. Gerade in Zeiten von rassistischem und sexistischem Backlash, etwa wenn geschlechtsspezifische Gewalt als „importiertes Problem“ markiert wird, ist es entscheidend, das klar zu benennen. Feminismus verstehen wir dabei als Verheissung: Er eröffnet migrantischen Männern neue Handlungsspielräume jenseits von Dominanz und wirkt zugleich stärkend für FINTAQ*-Personen.
55 Minuten
Trennung ist für Frauen* keine neutrale Zäsur – sie ist oft eine Hochrisikophase. In dieser Folge sprechen wir über Männlichkeitsbilder, patriarchale Gewalt, Selbstfürsorge und darüber, warum viele Femizide im Kontext von Trennungen passieren – und was echte Gewaltprävention bedeutet.
52 Minuten
In dieser Folge betrachten wir das Social Media Phänomen der Gender Reveal Partys. Woher kommt der Brauch und weshalb hat sich dieser (wortwörtlich) wie ein Flächenbrand ausgebreitet? Welches Geschlechtermodell feiern diese auf maximale Wirkung ausgelegten Videos, und welche Rollen werden dabei noch ungeborenen Kindern bereits zugewiesen? Offen bleibt die Frage, gibt es auch eine Farbe für intergeschlechtliche Menschen? Sinnbildlich für die Gleichzeitigkeit von Persistenz und Wandel von Geschlecht, sind diese Partys besonders bei jungen heterosexuellen Paaren im Trend.
51 Minuten
25.11. ist internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und fintaq Personen. Vor einem Jahr berichteten drei Opferberaterinnen, jetzt werfen wir einen Blick auf die Täterseite. Wir gehen den Fragen nach, weshalb schlagen Männer Frauen und welche Rolle spielt Männlichkeit bei dieser Täterschaft. Wir betrachten einen Fall geschlechtsspezifischer Gewalt und ordnen ihn ein. Dabei greifen wir auf Praxiserfahrung der Täterarbeit zurück.

Alkohol

53 Minuten
Männer, Alkohol und die grosse Illusion der Stärke: In dieser Folge entlarven wir, wie tief das Bierglas in der männlichen Identität steckt. Geschichten über Alkoholkonsum sind oft auch Geschichten über Männlichkeit – über Mutproben, Zugehörigkeit und Kontrolle. Doch welche Geschichten werden dabei nicht erzählt? Wo bleiben die Erfahrungen von FINTA-Personen, die sich ausserhalb dieser Norm bewegen? Wir sprechen darüber, welche Rolle Alkohol im „Doing Gender“ spielt – wie Trinken Männlichkeit herstellt, bestätigt oder infrage stellt.

Link nie-ok Crowdfunding - https://wemakeit.com/projects/gegen-gewalt-an-frauen-2025

Forschung von Andreas Walther - https://zuepp.psychologie.ch/de/news/mannerspezifische-psychotherapie-bei-depressionen

 

Male Gaze

41 Minuten
In dieser Folge von Wurstkäsesalat schauen wir genau hin: Was meint eigentlich der „Male Gaze“ nach Laura Mulvey, und warum ist dieser Blick mehr als nur ein filmtheoretisches Konzept? Wir sprechen darüber, wie der männliche Blick als Produkt patriarchaler Strukturen unseren Alltag prägt – von Werbung und Medien bis hin zu Beziehungen und häuslicher Gewalt.

Wie beeinflusst die Art, wie Frauen gesehen (und dargestellt) werden, auch die Art, wie sie sich selbst sehen? Und was passiert, wenn dieser Blick Macht ausübt – subtil oder brutal?

Ein Gespräch über Blickrichtungen, Machtverhältnisse und warum Hinschauen manchmal der erste Schritt zum Widerstand ist.

 

Besagte Yogurette Werbung:

https://www.youtube.com/watch?v=axwujVKI2gA

 
50 Minuten
Was hat Einsamkeit mit Männlichkeit zu tun? In dieser Folge werfen wir einen geschlechter- und gesellschaftstheoretischen Blick auf die sogenannte Male Loneliness Epidemic. Wir sprechen über tradierte Männlichkeitsbilder, emotionale Sprachlosigkeit, soziale Isolation – und darüber, wie patriarchale Strukturen nicht nur Frauen, sondern auch Männer vereinzeln. Warum fällt es vielen Männern schwer, tiefe Freundschaften zu pflegen? Welche Rolle spielen Rollenklischees, Care-Arbeit und emotionale Selbstverhältnisse? Eine Folge über Nähe, Verletzlichkeit – und die Frage, was es heute heisst, ein „verbundener Mann“ zu sein.