Beschreibung
vor 3 Tagen
In den aktuellen Ausgaben des Talkformats "Doppelblick" diskutieren
der Humanist Helmut Fink und der Theologe Frank Vogelsang berühmte
Veröffentlichungen, die zu der Frage von Religion, dem Christentum
insbesondere, kritisch oder bejahend Stellung bezogen haben. In
dieser Folge geht es um die Schrift "Über die Religion. Reden an
die Gebildeten unter ihren Verächtern" von Friedrich
Schleiermacher, 1799 erschienen. Es ist eine Schrift des jungen
Theologen, der sich in dieser Zeit im Kreis der deutschen
Frühromantik bewegt und mit Friedrich Schlegel, Henriette Herz und
anderen im Austausch steht. Schleiermacher wirbt in der Schrift für
die Religion, es ist keine nüchterne gelehrte Abhandlung, es sind
Reden eines Begeisterten, der andere überzeugen möchte. Ein
zentraler Satz lautet: "Anschauen des Universums, ich bitte,
befreundet euch mit diesem Begriff, er ist der Angel meiner ganzen
Rede..." Schleiermacher kommt es auf die religiöse Erfahrung an,
die vor allem kontemplativ möglich ist. Was kann uns diese Schrift
heute noch sagen? Erstaunlich ist schon ihr Titel, wenn man
bedenkt, dass sie über 200 Jahre alt ist. So schwankt der Eindruck
des Textes zwischen einem älteren historischen Zeugnis und einer
überraschender Aktualität. Helmut Fink und Frank Vogelsang
diskutieren ihn wie immer aus zwei sehr unterschiedlichen
Perspektiven.
der Humanist Helmut Fink und der Theologe Frank Vogelsang berühmte
Veröffentlichungen, die zu der Frage von Religion, dem Christentum
insbesondere, kritisch oder bejahend Stellung bezogen haben. In
dieser Folge geht es um die Schrift "Über die Religion. Reden an
die Gebildeten unter ihren Verächtern" von Friedrich
Schleiermacher, 1799 erschienen. Es ist eine Schrift des jungen
Theologen, der sich in dieser Zeit im Kreis der deutschen
Frühromantik bewegt und mit Friedrich Schlegel, Henriette Herz und
anderen im Austausch steht. Schleiermacher wirbt in der Schrift für
die Religion, es ist keine nüchterne gelehrte Abhandlung, es sind
Reden eines Begeisterten, der andere überzeugen möchte. Ein
zentraler Satz lautet: "Anschauen des Universums, ich bitte,
befreundet euch mit diesem Begriff, er ist der Angel meiner ganzen
Rede..." Schleiermacher kommt es auf die religiöse Erfahrung an,
die vor allem kontemplativ möglich ist. Was kann uns diese Schrift
heute noch sagen? Erstaunlich ist schon ihr Titel, wenn man
bedenkt, dass sie über 200 Jahre alt ist. So schwankt der Eindruck
des Textes zwischen einem älteren historischen Zeugnis und einer
überraschender Aktualität. Helmut Fink und Frank Vogelsang
diskutieren ihn wie immer aus zwei sehr unterschiedlichen
Perspektiven.
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