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Beschreibung
vor 1 Woche
Kaffee und Kolonialismus sind untrennbar miteinander verbunden.
Im 17. und 18. Jahrhundert brachten die europäische
Kolonialmächte Belgien, Niederlande, Frankreich und
Großbritannien Kaffee in ihre Kolonien, um möglichst viel daran
zu verdienen. Die Kolonialmächte kontrollierten den Handel und
bestimmten die Preise. Viele Kaffee produzierende Länder sind bis
heute von Exporten abhängig.
Kaffee ist nach Öl der am zweithäufigsten gehandelte Rohstoff der
Welt. Die Arbeitsbedingungen sind hart. Viele können kaum vom
Kaffeeanbau leben. Kinderarbeit ist eine häufige Folge.
Aber es gibt auch Hoffnungsschimmer: Kaffee war das erste fair
gehandelte Lebensmittel, das weltweit verkauft wurde.
Wir sprechen mit dem kleinen aber feinen Tübinger Unternehmen
Dona Sá – Frauen machen Kaffee Fair. Ihre Handelspartnerin ist
Inês Vinci in Brasilien. Dona Sá handelt direkt und persönlich
mit Kleinbäuerinnen in Brasilien. Mit ihrer kleinen Kaffeefarm
ernährt sie im ökologischen Anbau ihre Familie mit drei Kindern
und einige Saison-Arbeitende. Den Kaffee, den sie angebaut,
gegossen und geerntet hat, können wir im CaféLädle von DonaSá in
der Tübinger Sigwartstraße trinken.
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