Podcaster
Episoden
23.01.2026
1 Minute
Wir sprechen mit Bia aus der Region Mato Grosso in Brasilien und
Anuk in Tübingen – zwei junge Aktivistinnen und dazu gute
Freundinnen.
Vom jeweils anderen Ende der Weltkugel engagieren sie sich für
einen gerechten und ökologischen Zugang zu Land. Denn das wird
knapp in Brasilien und das Agrobusiness ist weiter auf dem
Vormarsch. Reis, der in Brasilien täglich auf den Teller kommt,
soll vor allem Rendite abwerfen und die agroindustriellen
Großbetriebe auf dem Weltmarkt im Rennen halten. Die
brasilianische Jugend setzt nun den Kampf der Landlosenbewegung
fort: denn seit ihrer Entstehung in den 70er Jahren haben sich
die Verhältnisse weiter verschärft...
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26.12.2025
56 Minuten
Wir sprechen mit Raquel Cayap Tapuy von
Kallari Futuro und Geovanny Grefa von der
Kooperative Kallari in Ecuador über Schokolade. Sie erzählen vom
Wachsen der Kakao-Pflanzen in Waldgärten, der Produktion der
Schokolade vor Ort und ihren Verkauf in Tübingen. Wir hören, wie
sie sich als indigene Gemeinschaft wirtschaftlich behaupten und
gleichzeitig ihre Traditionen und ihr Wissen bewahren und
weiterentwickeln.Die Tübinger Schokolade wird hergestellt von der
Kooperative Kallari. Kallari Futuro GmbH ist die direkte
Verbindung zu den Menschen, die und zu dem Ort, an dem sie
hergestellt wird: vom Amazonas-Gebiet in Ecuador nach
Tübingen.
Mit beim Interview dabei sind Raquels Tochter Sua und Pablo,
deutscher Freiwilliger bei Kallari in Ecuador.
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22.12.2025
18 Minuten
Was bedeutet eigentlich Ressourcengerechtigkeit? Und wie
versuchen Menschen im Globalen Norden und Süden sich diesem Ideal
anzunähern?
Hanna erzählt im Interview von den Hintergründen und Zielen der
Podcastreihe.
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Über diesen Podcast
In Ländern des Globalen Südens wird an- oder abgebaut, produziert
und exportiert, was aus einem Tübinger Alltag nicht wegzudenken
ist. Wir suchen nach Verbindungen zwischen dort und hier. Wir
sprechen mit Aktivist:innen und Unternehmen:innen aus Tübingen /
Region und im Globalen Süden. Sie berichten, wie sie ganz praktisch
den scheinbar überwältigenden Machtverhältnissen der Weltwirtschaft
ihr alltägliches Engagement entgegensetzen. Die Gespräche machen
Mut. Sie zeigen, dass uns mehr verbindet als der Handel von
Rohstoffen.
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