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Beschreibung
vor 4 Tagen
In dieser besonderen Folge reisen wir in die USA. Aber nicht nur an
einen Ort, sondern auch in die Vergangenheit. Dahin, wo alles
begann, vor 250 Jahren. Denn die USA feiern an diesem Wochenende ja
einen runden Geburtstag.
Gerade bei den USA haben viele gleich Bilder im Kopf: New York,
Grand Canyon, Hollywood, Highways. Aber Reisen heißt für uns ja
nicht nur: schöne Orte zeigen. Reisen heißt auch: ein Land
verstehen wollen. Seine Landschaften, seine Geschichten und
vielleicht auch seine Widersprüche. Und genau die wollen wir
diesmal entdecken.
Unsere beiden USA-Korrespondenten Sarah Schmidt und Torben Börgers
sind für uns im Land unterwegs gewesen – in Indiana und in North
Dakota. Sie haben ein ganz anderes Amerika kennengelernt, als das,
was wir jeden Tag in den Nachrichten sehen.
Torben hat sich für diese Ausgabe ins Schlachtengetümmel geworfen.
Vor 250 Jahren kämpften die Soldaten der Rebellion für die
Unabhängigkeit der USA – gegen Großbritannien. Jedes Jahr werden
diese Schlachten mit viel Aufwand und Liebe zum Detail
nachgespielt, in historischen Uniformen, mit Musketen und Kanonen,
mit Übernachten im Zelt und Lagerfeuerromantik. Warum machen die
Amerikaner das? Wie denken sie über den Gründungsmythos der
Vereinigten Staaten? Torben hat sich eingereiht in die Truppen der
Rebellen. Und, Achtung! – Er hat sich für uns sogar vorübergehend
erschießen lassen – mit einer Platzpatrone.
Sarah Schmidt war für uns in North Dakota – und einer ganz anderen
Geschichte auf der Spur. Die Siedler auf dem Weg durch die Prärie,
Büffelherden, Cowboys, das ist das romantische Bild, auf dem die
USA ihre nationale Identität gebaut haben. Doch hält es der
Realität stand? In North Dakota prägen endlose Weiten, Viehzucht
und Rodeos bis heute das Bild des "echten" Amerika. In North Dakota
sind aber auch bedeutende Native Nations verwurzelt.
Ohne deren Unterstützung hätten die Siedler ihre Reise Richtung
Westen nicht überlebt. Doch die Native Americans und ihre Kultur
wurden nahezu ausgelöscht. Wie blicken sie auf die landesweiten
Feiern? Was bedeutet Freiheit für die Menschen, deren wahre
Geschichte in den großen Erzählungen des amerikanischen Westens oft
keinen Platz findet? Und wie passt der Mythos vom "Wilden Westen"
zu den Erfahrungen jener, die seine Folgen bis heute spüren?
Auch darum geht es in dieser Ausgabe von Zwischen Hamburg und
Haiti.
einen Ort, sondern auch in die Vergangenheit. Dahin, wo alles
begann, vor 250 Jahren. Denn die USA feiern an diesem Wochenende ja
einen runden Geburtstag.
Gerade bei den USA haben viele gleich Bilder im Kopf: New York,
Grand Canyon, Hollywood, Highways. Aber Reisen heißt für uns ja
nicht nur: schöne Orte zeigen. Reisen heißt auch: ein Land
verstehen wollen. Seine Landschaften, seine Geschichten und
vielleicht auch seine Widersprüche. Und genau die wollen wir
diesmal entdecken.
Unsere beiden USA-Korrespondenten Sarah Schmidt und Torben Börgers
sind für uns im Land unterwegs gewesen – in Indiana und in North
Dakota. Sie haben ein ganz anderes Amerika kennengelernt, als das,
was wir jeden Tag in den Nachrichten sehen.
Torben hat sich für diese Ausgabe ins Schlachtengetümmel geworfen.
Vor 250 Jahren kämpften die Soldaten der Rebellion für die
Unabhängigkeit der USA – gegen Großbritannien. Jedes Jahr werden
diese Schlachten mit viel Aufwand und Liebe zum Detail
nachgespielt, in historischen Uniformen, mit Musketen und Kanonen,
mit Übernachten im Zelt und Lagerfeuerromantik. Warum machen die
Amerikaner das? Wie denken sie über den Gründungsmythos der
Vereinigten Staaten? Torben hat sich eingereiht in die Truppen der
Rebellen. Und, Achtung! – Er hat sich für uns sogar vorübergehend
erschießen lassen – mit einer Platzpatrone.
Sarah Schmidt war für uns in North Dakota – und einer ganz anderen
Geschichte auf der Spur. Die Siedler auf dem Weg durch die Prärie,
Büffelherden, Cowboys, das ist das romantische Bild, auf dem die
USA ihre nationale Identität gebaut haben. Doch hält es der
Realität stand? In North Dakota prägen endlose Weiten, Viehzucht
und Rodeos bis heute das Bild des "echten" Amerika. In North Dakota
sind aber auch bedeutende Native Nations verwurzelt.
Ohne deren Unterstützung hätten die Siedler ihre Reise Richtung
Westen nicht überlebt. Doch die Native Americans und ihre Kultur
wurden nahezu ausgelöscht. Wie blicken sie auf die landesweiten
Feiern? Was bedeutet Freiheit für die Menschen, deren wahre
Geschichte in den großen Erzählungen des amerikanischen Westens oft
keinen Platz findet? Und wie passt der Mythos vom "Wilden Westen"
zu den Erfahrungen jener, die seine Folgen bis heute spüren?
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