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Beschreibung
vor 4 Tagen
Seit ihrer Kindheit reist unsere NDR-Kollegin regelmäßig zu ihrer
Familie in den Iran. Als sie Ende 2025 erneut nach Teheran fliegt,
ahnt sie noch nicht, dass sich das Land wenige Monate später im
Krieg befinden wird.
Doch schon kurz nach ihrer Ankunft spürt sie: Diesmal ist etwas
anders. In Taxis, Werkstätten und bei Familienessen kreisen die
Gespräche immer wieder um dieselben Themen - steigende Preise,
Zukunftsängste und die Frage, wie lange das Leben im Iran noch
bezahlbar bleibt.
Für diese Folge von „Zwischen Hamburg und Haiti“ fährt sie mit
ihrem Cousin in den Süden Teherans. Dort besucht sie eine kleine
Sockenproduktion, versteckt in einer gemieteten Wohnung mitten in
Shahr-e Rey. Frauen arbeiten hier stundenlang zwischen Kartons,
heißen Metallformen und Verpackungsbergen - darunter auch die
18-jährige Somaye aus Afghanistan, die seit ihrem 14. Lebensjahr
arbeitet und kaum Zugang zu Bildung hatte.
Wenige Tage später erlebt unsere Kollegin im Norden Teherans das
persische Familienfest Shab-e Yalda - die längste Nacht des Jahres.
Zwischen Musik, Tanz und Familienessen wird deutlich: Selbst in
wohlhabenderen Vierteln bestimmt die wirtschaftliche Krise längst
den Alltag vieler Menschen.
Kurz bevor die Proteste eskalieren, reist sie weiter in den Süden
des Landes - auf die Inseln Qeshm und Hormoz im Persischen Golf.
Dort begegnet sie einer völlig anderen Seite des Iran: farbenfrohe
Salzlandschaften, kleine Tuk-Tuks, alternative Cafés und Menschen,
die vom Tourismus leben und gleichzeitig mit Inflation,
Wasserknappheit und wirtschaftlicher Unsicherheit kämpfen.
Eine Reise durch ein Land voller Gegensätze - zwischen
Herzlichkeit, Erschöpfung und der Angst vor dem, was kommen
könnte.
Unsere Kollegin war für uns dort.
Weltspiegel Podcast
https://www.ardsounds.de/sendung/weltspiegel-podcast/urn:ard:show:621711b59e5ee4cd/
Familie in den Iran. Als sie Ende 2025 erneut nach Teheran fliegt,
ahnt sie noch nicht, dass sich das Land wenige Monate später im
Krieg befinden wird.
Doch schon kurz nach ihrer Ankunft spürt sie: Diesmal ist etwas
anders. In Taxis, Werkstätten und bei Familienessen kreisen die
Gespräche immer wieder um dieselben Themen - steigende Preise,
Zukunftsängste und die Frage, wie lange das Leben im Iran noch
bezahlbar bleibt.
Für diese Folge von „Zwischen Hamburg und Haiti“ fährt sie mit
ihrem Cousin in den Süden Teherans. Dort besucht sie eine kleine
Sockenproduktion, versteckt in einer gemieteten Wohnung mitten in
Shahr-e Rey. Frauen arbeiten hier stundenlang zwischen Kartons,
heißen Metallformen und Verpackungsbergen - darunter auch die
18-jährige Somaye aus Afghanistan, die seit ihrem 14. Lebensjahr
arbeitet und kaum Zugang zu Bildung hatte.
Wenige Tage später erlebt unsere Kollegin im Norden Teherans das
persische Familienfest Shab-e Yalda - die längste Nacht des Jahres.
Zwischen Musik, Tanz und Familienessen wird deutlich: Selbst in
wohlhabenderen Vierteln bestimmt die wirtschaftliche Krise längst
den Alltag vieler Menschen.
Kurz bevor die Proteste eskalieren, reist sie weiter in den Süden
des Landes - auf die Inseln Qeshm und Hormoz im Persischen Golf.
Dort begegnet sie einer völlig anderen Seite des Iran: farbenfrohe
Salzlandschaften, kleine Tuk-Tuks, alternative Cafés und Menschen,
die vom Tourismus leben und gleichzeitig mit Inflation,
Wasserknappheit und wirtschaftlicher Unsicherheit kämpfen.
Eine Reise durch ein Land voller Gegensätze - zwischen
Herzlichkeit, Erschöpfung und der Angst vor dem, was kommen
könnte.
Unsere Kollegin war für uns dort.
Weltspiegel Podcast
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