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Beschreibung
vor 4 Tagen
Wenn am Wochenende Hunderttausende Menschen das Donauinselfest
besuchen, denken viele Allergiker vor allem an Gräserpollen.
Tatsächlich gilt die Donauinsel während der Pollensaison als
Hotspot. Doch Experten der MedUni Wien weisen auf einen weiteren
Auslöser hin: den Götterbaum. Der invasive Neophyt breitet sich in
Wien aus und produziert allergene Pollen, die bislang oft übersehen
werden. Anders als klassische Allergieauslöser wie Birke oder
Gräser wird der Götterbaum vor allem von Insekten bestäubt. Seine
Pollen können nach dem Austrocknen jedoch auch vom Wind verbreitet
werden. Deshalb bleibt die Pflanze als Ursache allergischer
Beschwerden häufig unerkannt. Besonders problematisch ist die
Blütezeit Ende Juni und Anfang Juli. Sie überschneidet sich mit der
Gräserpollensaison. Viele Betroffene schreiben ihre Symptome daher
ausschließlich den Gräsern zu. Studien zeigen jedoch, dass ein
erheblicher Teil der Gräserpollen-Allergiker zusätzlich auf den
Götterbaum sensibilisiert ist. Der Klimawandel dürfte diese
Entwicklung verstärken. Der Götterbaum liebt Hitze, Trockenheit und
urbane Standorte. Gleichzeitig können hohe Temperaturen und
Luftverschmutzung die Allergenität seiner Pollen erhöhen. Für
Besucher des Donauinselfests, vom 3. bis 5. Juli 2024, bedeutet
das: Wer trotz nachlassender Gräserpollensaison unter tränenden
Augen, Niesreiz oder Atembeschwerden leidet, sollte auch den
Götterbaum als möglichen Auslöser in Betracht ziehen. Fachleute
empfehlen, das noch wenig bekannte Allergen künftig stärker in der
Diagnostik zu berücksichtigen. Der Pollenservice Wien der MedUni
Wien ist offizieller Kooperationspartner des Donauinselfestes.
Dementsprechend gibt es auf Social Media ebenso eine
Zusammenarbeit.
besuchen, denken viele Allergiker vor allem an Gräserpollen.
Tatsächlich gilt die Donauinsel während der Pollensaison als
Hotspot. Doch Experten der MedUni Wien weisen auf einen weiteren
Auslöser hin: den Götterbaum. Der invasive Neophyt breitet sich in
Wien aus und produziert allergene Pollen, die bislang oft übersehen
werden. Anders als klassische Allergieauslöser wie Birke oder
Gräser wird der Götterbaum vor allem von Insekten bestäubt. Seine
Pollen können nach dem Austrocknen jedoch auch vom Wind verbreitet
werden. Deshalb bleibt die Pflanze als Ursache allergischer
Beschwerden häufig unerkannt. Besonders problematisch ist die
Blütezeit Ende Juni und Anfang Juli. Sie überschneidet sich mit der
Gräserpollensaison. Viele Betroffene schreiben ihre Symptome daher
ausschließlich den Gräsern zu. Studien zeigen jedoch, dass ein
erheblicher Teil der Gräserpollen-Allergiker zusätzlich auf den
Götterbaum sensibilisiert ist. Der Klimawandel dürfte diese
Entwicklung verstärken. Der Götterbaum liebt Hitze, Trockenheit und
urbane Standorte. Gleichzeitig können hohe Temperaturen und
Luftverschmutzung die Allergenität seiner Pollen erhöhen. Für
Besucher des Donauinselfests, vom 3. bis 5. Juli 2024, bedeutet
das: Wer trotz nachlassender Gräserpollensaison unter tränenden
Augen, Niesreiz oder Atembeschwerden leidet, sollte auch den
Götterbaum als möglichen Auslöser in Betracht ziehen. Fachleute
empfehlen, das noch wenig bekannte Allergen künftig stärker in der
Diagnostik zu berücksichtigen. Der Pollenservice Wien der MedUni
Wien ist offizieller Kooperationspartner des Donauinselfestes.
Dementsprechend gibt es auf Social Media ebenso eine
Zusammenarbeit.
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