BRCA1, BRCA2 & Lynch-Syndrom: Leben mit erblichem Krebsrisiko

BRCA1, BRCA2 & Lynch-Syndrom: Leben mit erblichem Krebsrisiko

vor 1 Tag
Einblicke in die Psychoonkologie
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Podcast
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Einblicke und Ausblicke in die Spitzenmedizin aus unserem Haus.

Beschreibung

vor 1 Tag

Was bedeuten BRCA1- und BRCA2-Mutationen oder das Lynch-Syndrom
für Betroffene und ihre Familien? Wie gelingt der Umgang mit
einem genetisch erhöhten Krebsrisiko – zwischen Vorsorge,
Unsicherheit und psychischer Belastung?


Krebs ist für viele Menschen ein einschneidendes Ereignis. Bei
erblichen Tumorerkrankungen beginnt die Auseinandersetzung damit
oft schon lange vor einer möglichen Diagnose. Denn wer um ein
genetisch erhöhtes Krebsrisiko weiß, lebt häufig zwischen
Vorsorge und Angst, zwischen Gewissheit und Unsicherheit. Viele
Betroffene haben zudem erlebt, wie Eltern, Geschwister oder
andere Angehörige erkrankt sind. Diese Erfahrungen prägen den
Umgang mit dem eigenen Risiko und werfen Fragen auf: Wie geht man
mit dieser Belastung um? Welche Rolle spielen Schuldgefühle,
familiäre Erwartungen und die Sorge um die nächste Generation?


Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Dr. rer. nat. Johanna
Graf, sie leitet den Fachbereich Psychoonkologie im Stuttgart
Cancer Center – Tumorzentrum Eva Mayr-Stihl am Klinikum
Stuttgart.


Folgenübersicht:


01:00: Worin unterscheidet sich die psychoonkologische Begleitung
bei einem erblichen Tumorsyndrom wie dem Lynch-Syndrom von der
Begleitung bei einer „einmaligen“ Krebserkrankung?


02:15: Welche Rolle spielt die genetische Gewissheit für die
Krankheitsverarbeitung? Welche Fragen beschäftigen Betroffene in
Ihrer psychoonkologischen Praxis dann meist zuerst?


04:30: Menschen mit erblichen Tumorsyndromen wachsen oft mit
Krebsgeschichten in der Familie auf. Welche Spuren hinterlassen
diese Erfahrungen? Wie gelingt es, zwischen der eigenen
Geschichte und den Erfahrungen früherer Generationen zu
unterscheiden?


06:22: Welche Rolle spielen Schuldgefühle bei einer genetischen
Mutation?


08:43: Warum vermeiden manche Betroffene empfohlene
Vorsorgeuntersuchungen trotz Wissen um ihr Risiko?


10:20: Wie kann man Betroffene unterstützen, von Vermeidung zu
aktiver Vorsorge zu gelangen – ohne zusätzlichen Druck
aufzubauen?


12:08: Was unterscheidet Familien, die offen mit einer
genetischen Diagnose umgehen, von solchen, in denen Schweigen
dominiert? Welche Rolle spielt Transparenz für die psychische
Stabilität der Familie?


14:48: Ganz generell: Wie kann man mit der Unsicherheit besser
leben?


16:15: Warum wird psychoonkologische Unterstützung häufig noch zu
spät genutzt?


18:40: Was wünschen Sie sich von behandelnden Ärztinnen und
Ärzten im Umgang mit Menschen mit erblichen Tumorsyndromen?


19:33: Wissen ist Macht: Ein Abschlussplädoyer warum das in dem
Bereich ganz besonders gilt?


20:10: Closer-Fragen


Links:


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Redaktion & Moderation: Catrin Rathgeb


Musik & Sounddesign: Phil Mönch





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