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Beschreibung
vor 3 Tagen
In dieser Folge spricht Julia über die Privatwirtschaft in China,
das oft unterschätzte Rückgrat der zweitgrößten Volkswirtschaft
der Welt. Über 58 Millionen private Unternehmen erwirtschaften
mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts und stellen rund 80
Prozent der städtischen Beschäftigung. Dabei gab es vor 45 Jahren
de facto noch gar keine Privatwirtschaft.
Sie zeichnet zunächst nach, wie diese Dynamik überhaupt
entstanden ist: von der Enteignung nach 1949 über Deng Xiaopings
Reformpolitik und das „Wenzhou-Modell" bis zum heutigen
Spannungsverhältnis zwischen Staat und Privatwirtschaft unter Xi
Jinping. Im zweiten Teil analysiert sie anhand von vier
Unternehmen – JD.com, Hengli Group, Luckin Coffee und Transsion –
die vier Muster, nach denen chinesische Privatunternehmen geführt
werden: Marktnähe, Geschwindigkeit, Wettbewerb und
Systemverständnis. Anschließend wirft sie einen Blick auf das
Selbstverständnis chinesischer Führungskräfte und ihre Lektüre.
Abschließend stellt sie vor, was deutsche Unternehmen,
insbesondere KMU, konkret daraus lernen können.
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