Bachmannpreis-Podcast 2026: Das Fazit – Lena Schätte gewinnt das Jubiläumsjahr doppelt

Bachmannpreis-Podcast 2026: Das Fazit – Lena Schätte gewinnt das Jubiläumsjahr doppelt

vor 6 Tagen
Wolfgang Tischer und Bozena Badura blicken in der letzten Podcast-Folge aus Klagenfurt unmittelbar nach der Preisverleihung auf die Gewinnerinnen und den Gewinner beim Bachmann-Preis 2026.
41 Minuten
0
0 0
Podcast
Podcaster
Interviews, Tipps und akustische Eindrücke aus der Welt der Bücher und Hörbücher.

Beschreibung

vor 6 Tagen
Sie sprechen u. a. mit der zur beliebtesten Jurorin gewählten
Brigitte Schwens-Harrant und ziehen ein Fazit der 50. Tage der
deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt. Es ist die letzte Folge
des Bachmannpreis-Podcasts 2026 – danach wird dieser Podcast wieder
zum Podcast des literaturcafe.de. Wolfgang Tischer und Bozena
Badura sitzen bei sommerheißen 36 Grad im Garten des ORF, dem
Ingeborg-Bachmann-Park, und blicken zurück auf den Wettbewerb im
Zeichen des Doppeljubiläums: 50 Jahre Bachmannpreis und der 100.
Geburtstag von Ingeborg Bachmann am 25. Juni. Die Preisträger 2026
Bachmannpreis (30.000 €): Lena Schätte (DE) – »Was wir tragen«
Kelag-Preis (15.000 €): Kinga Tóth (HU) – »OstblockMädl«
Deutschlandfunk-Preis (12.500 €): Ozan Zakariya Keskinkılıç (DE) –
»Vater ohne Sohn« 3sat-Preis (7.500 €): Magdalena Schrefel (AT) –
»Kirschen, Herz mit Verband« BKS-Publikumspreis (7.000 €): Lena
Schätte (DE) – »Was wir tragen« Alle Details zu den Gewinnerinnen
und Gewinnern finden Sie hier Themen der Folge Unmittelbar nach der
Preisverleihung analysieren Wolfgang Tischer und Bozena Badura,
warum Lena Schättes Text »Was wir tragen« – die schnörkellose
Geschichte zweier übergewichtiger Mädchen, die in der Schule
zusammenhalten – Jury und Publikum gleichermaßen überzeugte. Juror
Thomas Strässle, der sie eingeladen hatte, sprach in seiner
Laudatio von »existenzieller Wucht«. Mit dem Doppelsieg aus
Bachmann- und Publikumspreis – samt dem an den Publikumspreis
gekoppelten Festivalschreiber-Stipendium des Carinthischen Sommers
– kommt Schätte immerhin auf ein Preisgeld von rund 40.000 Euro und
wiederholt damit das Kunststück eines Doppelsieges der
Vorjahressiegerin Natascha Gangl. Wolfgang Tischer und Bozena
Badura ordnen außerdem ein, dass die Dotierungen im Jubiläumsjahr
deutlich angehoben wurden, sodass sich die Reihenfolge der Preise
leicht geändert hat: Der Bachmannpreis stieg von 25.000 auf 30.000
Euro, der Kelag-Preis von 10.000 auf 15.000 Euro – und überholt
damit den Deutschlandfunk-Preis (12.500 Euro) als nunmehr
zweithöchste Auszeichnung. Auffällig auch: Drei der vier
ausgezeichneten Texte – die von Lena Schätte, Ozan Zakariya
Keskinkılıç und Magdalena Schrefel – wurden alle am zweiten Lesetag
gelesen. Gespräch mit Brigitte Schwens-Harrant über die Jury-Arbeit
Brigitte Schwens-Harrant mit Brigitte Schwens-Harrant-Ultra
(unbedingt klicken, um zu vergrößern!) Zu hören ist in dieser Folge
auch ein Interview mit Brigitte Schwens-Harrant, Feuilletonchefin
der Wochenzeitung »Die Furche« und seit 2020 in der Jury. In der
Online-Abstimmung im literaturcafe.de wurde sie zur beliebtesten
Bachmannpreis-Jurorin 2026 gewählt – nach 2022 und 2024 bereits zum
dritten Mal. Auf den Plätzen folgten Laura de Weck und
Vorjahressieger Thomas Strässle. Wie beliebt sie auch beim Publikum
ist, zeigte sich sogar auf einem Fan-T-Shirt mit der Aufschrift
»Brigitte Schwens-Harrant Ultra«. Die von ihr eingeladene Autorin
Kinga Tóth gewann mit »OstblockMädl« den Kelag-Preis; in ihrer
Laudatio nannte Schwens-Harrant den Text »frech, sehnsüchtig,
poetisch«. Interview mit Ozan Zakariya Keskinkılıç Außerdem zu
hören ist ein Gespräch mit Ozan Zakariya Keskinkılıç, der für
»Vater ohne Sohn« den Deutschlandfunk-Preis erhielt. Im Interview
geht es um den Text – und um seine markante Vortragsstimme, die
schon bei der Lesung aufgefallen war. Hinter den Kulissen: Gespräch
mit Regisseur Klaus Wachschütz Zum Abschluss spricht Wolfgang
Tischer mit Klaus Wachschütz, dem langjährigen Regisseur und
technischen Leiter des Wettbewerbs. Wachschütz erzählt von der
Erleichterung, wenn die lange Live-Strecke ohne Pannen über die
Bühne geht, von den »doppelten Böden«, die man einplanen muss, und
von der technischen Spielwiese – etwa den vielen kleinen Kameras,
die aus der Corona-Zeit geblieben sind und heute deutlich mehr
Perspektiven zeigen.
15
15
Episode teilen
Bachmannpreis-Podcast 2026: Das Fazit – Lena Schätte gewinnt das Jubiläumsjahr doppelt
Bachmannpreis-Podcast 2026: Das Fazit – Lena Schätte gewinnt das Jubiläumsjahr doppelt

Close