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Beschreibung
vor 1 Tag
Eine neue Schlagzeile macht Hoffnung: Ein Mann, der bis zu 130
Opioid-Schmerztabletten täglich genommen haben soll, wurde in
Israel mit einer neuen Schallwellen-Technologie behandelt. Nach
20 Minuten soll sein Craving stark reduziert gewesen sein. Später
wurden negative Drogentests berichtet.
Revolution in der Suchttherapie?
Oder gefährlich verkürzte Wunderpresse?
In dieser Folge machen wir den Faktencheck.
Wir sprechen darüber, was fokussierter Ultraschall am Nucleus
accumbens wirklich bedeutet, warum Craving nicht die ganze Sucht
ist, warum ein negativer Test nach kurzer Zeit nicht automatisch
stabile Recovery beweist und warum der Satz „er brauchte die
Substanz nur noch, um ruhig zu bleiben und zu funktionieren“
eigentlich der Kern von Abhängigkeit ist.
Außerdem schauen wir auf weitere Forschungsansätze:
Ibogaine und Noribogaine
Iboga-Analoga wie 18-MC
fokussierter Ultraschall
rTMS, tDCS und tiefe Hirnstimulation
Depot-Buprenorphin
Naltrexon und Depot-Naltrexon
Fentanyl-Impfstoffe
Ultra-Rapid-Detox unter Narkose als Warnbeispiel
Die wichtigste Botschaft:
Hoffnung ja.
Wunderpresse nein.
Schnell weniger Craving wäre ein Durchbruch.
Aber stabile Freiheit entsteht erst, wenn Körper, Gehirn, Alltag
und Rückfallprävention zusammenkommen.
Hinweis:
Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine
Suchtberatung, keine Entgiftung und keine Notfallhilfe. Keine
Selbstexperimente mit Ibogaine, Naltrexon, Ultra-Rapid-Detox oder
anderen schnellen Methoden. Bei akuten Notfällen: 112.
Mehr Artikel, Tools und anonyme Selbsthilfe:
anonym-suchthilfe.de
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