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Beschreibung
vor 1 Tag
Viele Menschen schaffen den Ausstieg aus Opiaten, Substitution,
Mischkonsum oder jahrelanger Polytox-Abhängigkeit — und merken
dann nachts, dass der Körper noch lange nicht ruhig ist.
Die Beine ziehen.
Der Kopf bleibt wach.
Der Körper fühlt sich elektrisch an.
Schlaf wird zum Kampf.
Und irgendwann entsteht Rückfallgefahr.
In dieser Folge geht es darum, warum Restless-Legs-ähnliche
Beschwerden und Schlafprobleme nach Opiatentzug so belastend sein
können — und warum viele Rückfälle nicht aus Lust auf Rausch
entstehen, sondern aus Verzweiflung, Erschöpfung und dem Wunsch
nach Ruhe.
Wir sprechen über den „elektrischen Körper“ nach Opiatentzug,
über Schlaf als aktiven Reparaturprozess, über Dopamin, Ferritin,
Eisenstatus, Nervensystem-Überreizung, Restex, Pramipexol,
Trimipramin, Gabapentin, Pregabalin, Magnesium-L-Threonat und
natürliche Recovery-Bausteine wie Ernährung, Bewegung, Licht,
Rhythmus und Reizschutz.
Auch der kritische Blick auf Pharma, natürliche Ansätze und
Impulse von Menschen wie Fabian Kowallik wird eingeordnet — ohne
blindes Entweder-oder. Denn Recovery braucht keine neue
Ideologie, sondern einen echten Plan.
Themen dieser Folge:
Warum clean nicht automatisch reguliert bedeutet
Restless Legs und Schlafprobleme nach Opiatentzug
Warum Schlafmangel Rückfallgefahr erhöhen kann
Warum Rückfallgedanken nachts oft Erlösungssuche sind
Der „elektrische Körper“ nach jahrelanger Substanzbelastung
Ferritin, Transferrinsättigung und wichtige Laborwerte
Dopamin, Eisenstoffwechsel und Nervensystem-Regulation
Restex, Pramipexol, Trimipramin, Gabapentin und
Off-Label-Fragen
Augmentation und Risiken dopaminerger Medikamente
Magnesium-L-Threonat als Zusatzbaustein
Ernährung, Eiweiß, Omega-3, Blutzucker und natürliche
Recovery
Fabian Kowallik, natürliche Ernährung und kritisches Denken
Der Heute-Nacht-Plan bei elektrischen Beinen
Rückfall-Schutz bei Suchtdruck im Bett
Wie anonym-suchthilfe.de beim Dokumentieren und Sortieren
helfen kann
Die wichtigste Botschaft:
Wenn du nachts denkst:
„Nur einmal, damit ich schlafen kann“,
dann ist das nicht dein Scheitern.
Es ist ein Warnsignal deines Nervensystems.
Du willst vielleicht nicht konsumieren.
Du willst schlafen.
Und das ist nicht dasselbe.
Hinweis:
Diese Folge ersetzt keine medizinische Beratung, keine
Schlafdiagnostik, keine Suchtberatung, keine Psychotherapie und
keine Notfallhilfe. Medikamente bitte nicht eigenmächtig
absetzen, verändern oder kombinieren. Bei akuten Notfällen: 112.
Mehr Tools, Artikel und anonyme Selbsthilfe findest du auf:
anonym-suchthilfe.de
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