Wie unsere Sinne Sinn stiften: Ein Selbstversuch im «Sensorium»
vor 1 Tag
Verkümmert im digitalen Zeitalter unsere Fähigkeit zur Wahrnehmung
der Sinne? Ein Selbstversuch im «Sensorium» bei Bern zeigt, wie die
bewusste Aktivierung all unserer Sinne das Wohlbefinden steigert
und dem Leben neue Sinnhaftigkeit schenken kann.
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Beschreibung
vor 1 Tag
Verkümmert im digitalen Zeitalter unsere Fähigkeit zur Wahrnehmung
der Sinne? Ein Selbstversuch im «Sensorium» bei Bern zeigt, wie die
bewusste Aktivierung all unserer Sinne das Wohlbefinden steigert
und dem Leben neue Sinnhaftigkeit schenken kann. «Sinne» und «Sinn»
– die Ähnlichkeit dieser beiden Worte kann kein Zufall sein. Denn
welchen Sinn würde das Leben ohne unsere Sinne machen, mit denen
wir die Welt hören, schmecken, fühlen, riechen, sehen können? In
Zeiten von Social Media und zusehends virtuellen Räumen macht sich
jedoch die Befürchtung breit, unsere Sinne könnten verkümmern und
somit auch die Sinnhaftigkeit aus unserem Leben verschwinden.
Stimmt das tatsächlich? Ja, konstatiert der deutsche Philosoph
Matthias Jung. Sein neues Buch «Sinn und Organismus» ist ein
Plädoyer dafür, wegen der rasant zunehmenden Digitalisierung
unserem Körper als analogem Sinnstifter wieder mehr Aufmerksamkeit
zu schenken. «Unsere Sinne stiften Sinn» – sagt auch die
SRF-Radiojournalistin Yvonn Scherrer, die seit ihrem siebten
Lebensmonat blind ist und mit der Fokussierung auf ihre anderen
Sinne die Welt auf eine ganz besondere Art wahrnimmt. Wie verändert
eine hohe Aufmerksamkeit gegenüber unseren Sinnen unser
Wohlbefinden? Inwiefern können unsere Sinne tatsächlich Sinn
stiften? Und wie fühlt sich dieser Sinn an? Diesen Fragen geht
diese Folge von «Perspektiven» nach. In der Sendung kommen zu Wort:
· Stefan Ledergerber, Leiter «Sensorium» in Rüttihubelbad · Cecilia
Vigar, Kulturvermittlerin «Sensorium» in Rüttihubelbad · Matthias
Jung, Philosoph und Autor des Buches «Sinn und Organismus» (Matthes
& Seitz, 2026) · Yvonn Scherrer, SRF-Radiojournalistin Autor:
Igor Basic
der Sinne? Ein Selbstversuch im «Sensorium» bei Bern zeigt, wie die
bewusste Aktivierung all unserer Sinne das Wohlbefinden steigert
und dem Leben neue Sinnhaftigkeit schenken kann. «Sinne» und «Sinn»
– die Ähnlichkeit dieser beiden Worte kann kein Zufall sein. Denn
welchen Sinn würde das Leben ohne unsere Sinne machen, mit denen
wir die Welt hören, schmecken, fühlen, riechen, sehen können? In
Zeiten von Social Media und zusehends virtuellen Räumen macht sich
jedoch die Befürchtung breit, unsere Sinne könnten verkümmern und
somit auch die Sinnhaftigkeit aus unserem Leben verschwinden.
Stimmt das tatsächlich? Ja, konstatiert der deutsche Philosoph
Matthias Jung. Sein neues Buch «Sinn und Organismus» ist ein
Plädoyer dafür, wegen der rasant zunehmenden Digitalisierung
unserem Körper als analogem Sinnstifter wieder mehr Aufmerksamkeit
zu schenken. «Unsere Sinne stiften Sinn» – sagt auch die
SRF-Radiojournalistin Yvonn Scherrer, die seit ihrem siebten
Lebensmonat blind ist und mit der Fokussierung auf ihre anderen
Sinne die Welt auf eine ganz besondere Art wahrnimmt. Wie verändert
eine hohe Aufmerksamkeit gegenüber unseren Sinnen unser
Wohlbefinden? Inwiefern können unsere Sinne tatsächlich Sinn
stiften? Und wie fühlt sich dieser Sinn an? Diesen Fragen geht
diese Folge von «Perspektiven» nach. In der Sendung kommen zu Wort:
· Stefan Ledergerber, Leiter «Sensorium» in Rüttihubelbad · Cecilia
Vigar, Kulturvermittlerin «Sensorium» in Rüttihubelbad · Matthias
Jung, Philosoph und Autor des Buches «Sinn und Organismus» (Matthes
& Seitz, 2026) · Yvonn Scherrer, SRF-Radiojournalistin Autor:
Igor Basic
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