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Beschreibung
vor 1 Tag
"Beim ORF herrschen Sodom und Gomorrha." Den Satz hat ein Gast in
einer früheren Folge fallen lassen, und er ist mir nicht mehr aus
dem Kopf gegangen. Also habe ich mir Felix geschnappt, und wir
haben uns den ORF vorgenommen, kurz nachdem Clemens Pig zum neuen
Generaldirektor gewählt worden ist.
Felix steigt gleich mit der steilen These ein: Einen großen Teil
des ORF könnte man abschalten, es würde keinem fehlen und uns
Millionen an Steuergeld sparen. Ich sehe das anders, und genau
daran entlang läuft das Gespräch. Was soll ein
öffentlich-rechtlicher Rundfunk eigentlich leisten? Brauchen wir
die ZiB noch, wenn jede Nachricht ohnehin in Echtzeit am Handy
liegt? Und warum genießen die Landesstudios vergleichsweise so
hohes Vertrauen?
Wir reden über die Haushaltsabgabe und den verschwundenen
Länderzuschlag, über die Spitzengehälter im Transparenzbericht,
über Stiftungsräte und ihre Freundeskreise, und am Ende über das,
was wirklich wiederhergestellt werden muss: Vertrauen.
Eine Folge mit teils kontroversen Meinungen, aber ohne den ORF
abzuschreiben. Im Gegenteil. Wir sind beide der Ansicht, dass
dieses Land einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk braucht.
Ungekürzt und ungeschnitten. Viel Vergnügen.
00:00:00 Beim ORF herrschen Sodom und Gomorrha
00:00:45 Einen großen Teil des ORF könnte man heute abschalten
00:01:52 Wozu brauchst du die ZiB heutzutage?
00:04:57 Wenn der ORF mehr wie die APA wäre
00:09:00 Wir sperren den Küniglberg zu
00:16:01 Die Stiftungsräte und ihre Freundeskreise
00:17:55 Wiederhergestellt werden muss das Vertrauen
00:22:29 Lieber ORF, es braucht nicht viel Geld für gute
Unterhaltung
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