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Episoden
11.07.2026
28 Minuten
Die ÖVP hat wieder einen neuen Parteimanager. Markus Gstöttner ist bereits der dreizehnte Kopf an der Spitze der ÖVP-Bundespartei seit 2013 - Generalsekretäre inklusive der Doppelspitze Melchior/Schwarz.
Felix und ich schauen uns an, warum der Generalsekretär immer schneller geht als der Obmann, welchen Projektauftrag Gstöttner mit den Wahlen in Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich vor sich hat und warum diese Rolle beides sein kann: Schleudersitz oder Sprungbrett. Christian Stocker und Karl Nehammer haben es vorgemacht.
Und wir gehen eine Ebene tiefer: Warum halten ÖVP und SPÖ in den Gemeinden Ergebnisse, von denen sie im Bund nur träumen können? Warum ist die FPÖ absolut abhängig vom Bundestrend und von einer einzigen Person? Und warum sind die Neos, wie es ein Funktionär formuliert hat, nur eine schlechte Wahl von der Auslöschung entfernt?
Viel Freude mit dieser Folge.
Euer Niko
Kapitelübersicht
00:00:00 "Wenn was schlecht läuft, ist bekanntlich immer der Chef schuld"00:00:42 "Der dreizehnte Generalsekretär in zehn Jahren"00:03:43 "Der Anwalt, der eigentlich in Pension gehen wollte"00:05:18 "Die ÖVP Bund darf den Ländern nicht schaden"00:08:43 "Dann wäre er der erste, der geköpft wird"00:10:32 "Wenn du nicht lieferst, wirst du ausgetauscht"00:15:09 "Volksparteien und Issue Parteien"00:22:25 "Wenn sie bei mir hereinschaut, sieht sie beides Feuerwehrmänner"00:23:45 "Schlechtestes Wahlergebnis, und trotzdem 37 Prozent"00:25:40 "Eine Wahl davon entfernt, ausgelöscht zu werden"
Felix und ich schauen uns an, warum der Generalsekretär immer schneller geht als der Obmann, welchen Projektauftrag Gstöttner mit den Wahlen in Tirol, Oberösterreich und Niederösterreich vor sich hat und warum diese Rolle beides sein kann: Schleudersitz oder Sprungbrett. Christian Stocker und Karl Nehammer haben es vorgemacht.
Und wir gehen eine Ebene tiefer: Warum halten ÖVP und SPÖ in den Gemeinden Ergebnisse, von denen sie im Bund nur träumen können? Warum ist die FPÖ absolut abhängig vom Bundestrend und von einer einzigen Person? Und warum sind die Neos, wie es ein Funktionär formuliert hat, nur eine schlechte Wahl von der Auslöschung entfernt?
Viel Freude mit dieser Folge.
Euer Niko
Kapitelübersicht
00:00:00 "Wenn was schlecht läuft, ist bekanntlich immer der Chef schuld"00:00:42 "Der dreizehnte Generalsekretär in zehn Jahren"00:03:43 "Der Anwalt, der eigentlich in Pension gehen wollte"00:05:18 "Die ÖVP Bund darf den Ländern nicht schaden"00:08:43 "Dann wäre er der erste, der geköpft wird"00:10:32 "Wenn du nicht lieferst, wirst du ausgetauscht"00:15:09 "Volksparteien und Issue Parteien"00:22:25 "Wenn sie bei mir hereinschaut, sieht sie beides Feuerwehrmänner"00:23:45 "Schlechtestes Wahlergebnis, und trotzdem 37 Prozent"00:25:40 "Eine Wahl davon entfernt, ausgelöscht zu werden"
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04.07.2026
46 Minuten
Mit meiner Matura 2011 habe ich zum ersten Mal den Satz gehört: "Du wirst wahrscheinlich keine Pension mehr bekommen." Über zehn Jahre später ist die Frage nicht verschwunden, sie ist nur konkreter geworden.
Andreas Zakostelsky, Generaldirektor der VBV-Gruppe, rechnet in dieser Folge vor, warum unser Umlagesystem unter Druck steht: 1970 haben vier bis fünf Aktive einen Pensionisten finanziert, heute sind es zweieinhalb, 2040 werden es 1,9 sein. Wir sprechen darüber, was die zweite und dritte Säule leisten können, warum der Generalpensionskassenvertrag gerade jetzt ein stiller Gamechanger für drei Viertel der Österreicher ist, und warum ausgerechnet jene am lautesten gegen eine Pensionsalter-Anpassung protestieren, die davon gar nicht betroffen wären.
Am Ende landen wir bei der Frage, die eigentlich vor jeder anderen kommt: Scheitert die große Reform an den Zahlen oder am Mut?
Euer Niko
00:00:00 Werde ich keine Pension mehr haben00:01:17 Das Delta zahlt das Budget00:03:36 Nur noch 1,9 Aktive pro Pensionist00:07:28 Alterssicherungskommission für alle drei Säulen00:13:52 Der Generalpensionskassenvertrag00:20:20 Ein urösterreichischer Reflex00:28:36 Den großen Wurf wagen00:43:16 Strukturreformen zwischen Bund und Ländern
Andreas Zakostelsky, Generaldirektor der VBV-Gruppe, rechnet in dieser Folge vor, warum unser Umlagesystem unter Druck steht: 1970 haben vier bis fünf Aktive einen Pensionisten finanziert, heute sind es zweieinhalb, 2040 werden es 1,9 sein. Wir sprechen darüber, was die zweite und dritte Säule leisten können, warum der Generalpensionskassenvertrag gerade jetzt ein stiller Gamechanger für drei Viertel der Österreicher ist, und warum ausgerechnet jene am lautesten gegen eine Pensionsalter-Anpassung protestieren, die davon gar nicht betroffen wären.
Am Ende landen wir bei der Frage, die eigentlich vor jeder anderen kommt: Scheitert die große Reform an den Zahlen oder am Mut?
Euer Niko
00:00:00 Werde ich keine Pension mehr haben00:01:17 Das Delta zahlt das Budget00:03:36 Nur noch 1,9 Aktive pro Pensionist00:07:28 Alterssicherungskommission für alle drei Säulen00:13:52 Der Generalpensionskassenvertrag00:20:20 Ein urösterreichischer Reflex00:28:36 Den großen Wurf wagen00:43:16 Strukturreformen zwischen Bund und Ländern
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27.06.2026
23 Minuten
"Beim ORF herrschen Sodom und Gomorrha." Den Satz hat ein Gast in einer früheren Folge fallen lassen, und er ist mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Also habe ich mir Felix geschnappt, und wir haben uns den ORF vorgenommen, kurz nachdem Clemens Pig zum neuen Generaldirektor gewählt worden ist.
Felix steigt gleich mit der steilen These ein: Einen großen Teil des ORF könnte man abschalten, es würde keinem fehlen und uns Millionen an Steuergeld sparen. Ich sehe das anders, und genau daran entlang läuft das Gespräch. Was soll ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk eigentlich leisten? Brauchen wir die ZiB noch, wenn jede Nachricht ohnehin in Echtzeit am Handy liegt? Und warum genießen die Landesstudios vergleichsweise so hohes Vertrauen?
Wir reden über die Haushaltsabgabe und den verschwundenen Länderzuschlag, über die Spitzengehälter im Transparenzbericht, über Stiftungsräte und ihre Freundeskreise, und am Ende über das, was wirklich wiederhergestellt werden muss: Vertrauen.
Eine Folge mit teils kontroversen Meinungen, aber ohne den ORF abzuschreiben. Im Gegenteil. Wir sind beide der Ansicht, dass dieses Land einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk braucht.
Ungekürzt und ungeschnitten. Viel Vergnügen.
00:00:00 Beim ORF herrschen Sodom und Gomorrha
00:00:45 Einen großen Teil des ORF könnte man heute abschalten
00:01:52 Wozu brauchst du die ZiB heutzutage?
00:04:57 Wenn der ORF mehr wie die APA wäre
00:09:00 Wir sperren den Küniglberg zu
00:16:01 Die Stiftungsräte und ihre Freundeskreise
00:17:55 Wiederhergestellt werden muss das Vertrauen
00:22:29 Lieber ORF, es braucht nicht viel Geld für gute Unterhaltung
Felix steigt gleich mit der steilen These ein: Einen großen Teil des ORF könnte man abschalten, es würde keinem fehlen und uns Millionen an Steuergeld sparen. Ich sehe das anders, und genau daran entlang läuft das Gespräch. Was soll ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk eigentlich leisten? Brauchen wir die ZiB noch, wenn jede Nachricht ohnehin in Echtzeit am Handy liegt? Und warum genießen die Landesstudios vergleichsweise so hohes Vertrauen?
Wir reden über die Haushaltsabgabe und den verschwundenen Länderzuschlag, über die Spitzengehälter im Transparenzbericht, über Stiftungsräte und ihre Freundeskreise, und am Ende über das, was wirklich wiederhergestellt werden muss: Vertrauen.
Eine Folge mit teils kontroversen Meinungen, aber ohne den ORF abzuschreiben. Im Gegenteil. Wir sind beide der Ansicht, dass dieses Land einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk braucht.
Ungekürzt und ungeschnitten. Viel Vergnügen.
00:00:00 Beim ORF herrschen Sodom und Gomorrha
00:00:45 Einen großen Teil des ORF könnte man heute abschalten
00:01:52 Wozu brauchst du die ZiB heutzutage?
00:04:57 Wenn der ORF mehr wie die APA wäre
00:09:00 Wir sperren den Küniglberg zu
00:16:01 Die Stiftungsräte und ihre Freundeskreise
00:17:55 Wiederhergestellt werden muss das Vertrauen
00:22:29 Lieber ORF, es braucht nicht viel Geld für gute Unterhaltung
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13.06.2026
24 Minuten
Ein neues Format
Eigentlich wäre an dieser Stelle die nächste Folge mit Andreas Zakostelsky zum Pensionssystem dran gewesen. Die kommt, nur etwas später. Denn am Freitag Nachmittag ist mir spontan etwas dazwischengekommen, und darüber bin ich ziemlich froh.
Felix Geyer ist in einem wunderschönen Hemd bei mir im Büro aufgetaucht, wir haben kurzerhand das Mikro aufgedreht und über das österreichische Bundesbudget gesprochen, das diese Woche präsentiert wurde. Kein langer Vorlauf, kaum Vorbereitung, einfach zwei, die ehrlich drüber reden.
Das Ergebnis hat mir so gut gefallen, dass ich daraus ein eigenes Format mache:
Niko und Felix analysieren ... das Budget.
Wir nehmen uns ein Thema vor und schätzen es ein. Zum Start das Budget. Wer profitiert davon, wer zahlt.
Hört rein und schreibt mir eure Einschätzung.
Kapitel:
00:00:00 Warum heute Niko und Felix00:00:51 Die Entlastung lässt auch sich warten 00:05:23 Eine Milliarde, schöne runde Zahl00:12:51 Alle Entscheidungen liegen im Bund00:17:45 Die tickende Bombe
Eigentlich wäre an dieser Stelle die nächste Folge mit Andreas Zakostelsky zum Pensionssystem dran gewesen. Die kommt, nur etwas später. Denn am Freitag Nachmittag ist mir spontan etwas dazwischengekommen, und darüber bin ich ziemlich froh.
Felix Geyer ist in einem wunderschönen Hemd bei mir im Büro aufgetaucht, wir haben kurzerhand das Mikro aufgedreht und über das österreichische Bundesbudget gesprochen, das diese Woche präsentiert wurde. Kein langer Vorlauf, kaum Vorbereitung, einfach zwei, die ehrlich drüber reden.
Das Ergebnis hat mir so gut gefallen, dass ich daraus ein eigenes Format mache:
Niko und Felix analysieren ... das Budget.
Wir nehmen uns ein Thema vor und schätzen es ein. Zum Start das Budget. Wer profitiert davon, wer zahlt.
Hört rein und schreibt mir eure Einschätzung.
Kapitel:
00:00:00 Warum heute Niko und Felix00:00:51 Die Entlastung lässt auch sich warten 00:05:23 Eine Milliarde, schöne runde Zahl00:12:51 Alle Entscheidungen liegen im Bund00:17:45 Die tickende Bombe
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30.05.2026
52 Minuten
Wie erklärt eine Regierung fünf Milliarden Konsolidierung, wenn die Hälfte davon gar keine Einsparung ist? Und wie berichtet Journalismus über ein Problem, das die Politik seit zwanzig Jahren kennt und nicht lösen will?
Peter Stadlmüller ist Wirtschaftsredakteur der Kronen Zeitung und seit zehn Jahren einer der jüngsten Stimmen im österreichischen Wirtschaftsjournalismus. In dieser Folge sprechen wir über die Kommunikationslücke zwischen dem, was Regierungen ankündigen, und dem, was sie tatsächlich umsetzen und darüber, was der Job des Journalismus in unserem System eigentlich ist.
Wir reden über die unterschiedlichen Budgetzahlen von Fiskalrat und Finanzministerium, darüber wie Think Tanks wie Agenda Austria oder das Momentum Institut einzuordnen sind, und warum das Pensionssystem das zentrale Budgetproblem Österreichs ist, obwohl die Lösung seit Jahrzehnten auf dem Tisch liegt. Und wir fragen: Warum macht eine Regierung die notwendigen Reformen nicht, wenn sie weiß, dass sie notwendig sind?
Die Antwort, die Peter Stadlmüller gibt, ist so einfach wie unbefriedigend und erklärt gleichzeitig, warum die Freiheitliche Partei dort abholt, wo andere Parteien seit Jahren versagen.
„So sind wir - Zwischen Bognergasse und Ballhausplatz" ist der Podcast über die Strukturen hinter der österreichischen Politik und Wirtschaft.
Kapitel:
00:00:00 Intro
00:00:18 Mit 19 in die Krone
00:03:47 Arbeitsalltag in der Redaktion
00:06:10 Journalismus für Krone-Leser
00:10:20 Fiskalrat vs. Finanzministerium
00:14:35 Think Tanks und Einordnung
00:16:26 Ankündigungspolitik und Vertrauen
00:22:30 Milliarden ohne Wirkungsmessung
00:27:10 Leaks: Wenn Journalisten zu früh wissen
00:31:25 Ressortgrenzen in der Redaktion
00:32:35 Pensionen als Budgettreiber
00:38:13 Pensionsreform und Wahlangst
00:42:49 Vertrauen als politische Ressource
00:44:31 Kickl und der Feuermelder
00:49:29 Ausblick
Peter Stadlmüller ist Wirtschaftsredakteur der Kronen Zeitung und seit zehn Jahren einer der jüngsten Stimmen im österreichischen Wirtschaftsjournalismus. In dieser Folge sprechen wir über die Kommunikationslücke zwischen dem, was Regierungen ankündigen, und dem, was sie tatsächlich umsetzen und darüber, was der Job des Journalismus in unserem System eigentlich ist.
Wir reden über die unterschiedlichen Budgetzahlen von Fiskalrat und Finanzministerium, darüber wie Think Tanks wie Agenda Austria oder das Momentum Institut einzuordnen sind, und warum das Pensionssystem das zentrale Budgetproblem Österreichs ist, obwohl die Lösung seit Jahrzehnten auf dem Tisch liegt. Und wir fragen: Warum macht eine Regierung die notwendigen Reformen nicht, wenn sie weiß, dass sie notwendig sind?
Die Antwort, die Peter Stadlmüller gibt, ist so einfach wie unbefriedigend und erklärt gleichzeitig, warum die Freiheitliche Partei dort abholt, wo andere Parteien seit Jahren versagen.
„So sind wir - Zwischen Bognergasse und Ballhausplatz" ist der Podcast über die Strukturen hinter der österreichischen Politik und Wirtschaft.
Kapitel:
00:00:00 Intro
00:00:18 Mit 19 in die Krone
00:03:47 Arbeitsalltag in der Redaktion
00:06:10 Journalismus für Krone-Leser
00:10:20 Fiskalrat vs. Finanzministerium
00:14:35 Think Tanks und Einordnung
00:16:26 Ankündigungspolitik und Vertrauen
00:22:30 Milliarden ohne Wirkungsmessung
00:27:10 Leaks: Wenn Journalisten zu früh wissen
00:31:25 Ressortgrenzen in der Redaktion
00:32:35 Pensionen als Budgettreiber
00:38:13 Pensionsreform und Wahlangst
00:42:49 Vertrauen als politische Ressource
00:44:31 Kickl und der Feuermelder
00:49:29 Ausblick
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Über diesen Podcast
Österreich ist klein. Die Kreise, die Entscheidungen treffen, noch
kleiner. "So sind wir - zwischen Bognergasse und Ballhausplatz"
bringt diese Kreise ins Gespräch. Niko Hutter spricht mit
Unternehmern, Ökonomen, Journalisten und Politanalysten über
Politik, Standort und Macht. Direkt und offen. Bi-weekly, für alle
die wissen wollen was hinter den Kulissen wirklich passiert.
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