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Beschreibung
vor 5 Tagen
Daniel Varro war stellvertretender Kabinettschef im
Finanzministerium unter Gernot Blümel, davor war er als
Rechtsanwalt tätig. Heute ist er Universitätsprofessor für
Steuerrecht an der Donau-Universität Krems. Einer der wenigen,
der Politik, Privatwirtschaft und Wissenschaft wirklich kennt.
Die Frage, die ich mir vor diesem Gespräch gestellt habe: Warum
produziert Österreichs Politik so konsequent Maßnahmen, die
niemand erklärt, niemand misst und folglich auch keiner versteht?
In unserem Gespräch reden wir darüber, warum Österreich in der
Corona-Krise zwischen Klarheit und Wahrheit wählen musste und was
das bis heute kostet. Warum Budgetankündigungen in Milliardenhöhe
niemanden überzeugen, solange niemand den Output misst. Und warum
wir eine Rezession so lange ignoriert haben, bis sie jeder spürt.
Wir sprechen über Staatsverschuldung, über ein
aktuelles Budget das fünf Milliarden einspart, wo dreißig nötig
wären, und über ein Pensionssystem, dem Daniel
als ehemaliger BMF-Mitarbeiter und Steuerrechtsprofessor selbst
nicht vertraut.
Seine Antwort auf die Frage nach der einen wichtigsten
Stellschraube: Mindset. Warum das nicht banal
ist, das erklärt er selbst.
(0:00) – Einleitung: Vom Kabinett an die Uni(4:57) – Corona:
Kommunikation zwischen Klarheit und Wahrheit(15:19) –
Staatsverschuldung und die Lehren der Krise(20:04) –
Budgetankündigungen ohne Output(41:48) – Das aktuelle Budget:
Ursache und Wirkung(44:41) – Pensionssystem: Warum Daniel nicht
vertraut(53:03) – Die eine Stellschraube: Mindset
So sind wir – Zwischen Bognergasse und Ballhausplatz.
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