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Beschreibung
vor 2 Tagen
In Folge 4 geht das Kritikerduo, dieses Mal bestehend aus Slata
Roschal und Dirk Uwe Hansen, so manch spannender Frage nach. Sie
diskutieren über späte Debüts, den Sinn und Unsinn von Nachworten
und Verrissen, Krypto-Zitate und fragen sich, wie man am besten mit
Intertextualität und Fremdstimmen in Lyrik-Bänden umgeht. Ihr
Anti-Verriss-Plädoyer lautet: Lasst uns auf das Gute konzentrieren!
1. Reflektion über Verrisse und Empfehlungen. (0:07 bis 3:37) 2.
Besprechung des Lyrikbands „Moos und Trompeten“ von Theresa Klesper
(Ginsterpress 2025). (3:38 bis 18:05) Ein bestechender Wechsel aus
lauten und leisen Tönen, die in origineller Weise den Spaß am
Gedichtelesen fördern. Wichtige gesellschaftliche Themen wie
Care-Arbeit und Fürsorge (Roschal) werden poetisch gekonnt
reflektiert. Dies sind Gedichte, mit denen man im besten Sinne
„etwas anfangen kann“ (Hansen), die in „wunderbarer Weise die
Wörter auseinandernehmen“. 3. Besprechung des Gedichtbands
„Verschlissenes Idyll“ von Marit Heuß (poetenladen Verlag 2025).
(18:06 bis 33:19) Naturbeobachtungen verdichten sich in einem
höchst gelungenen künstlerischen Prozess zur sprachlichen Form. Die
Gedichte entfalten ihre „Sogwirkung“ (Roschal/Hansen) dadurch, dass
sie in „zugänglicher und unaufdringlicher Sprache“ ihren Klang und
ihre Struktur entfalten. Aufgelöste Grenzen erzeugen eine
Suggestionskraft und den Wunsch, diese Gedichte immer wieder neu zu
lesen. 4. Besprechung des neuen Lyrikbands „wille zur machec von
Dagmara Kraus (Engeler Verlage 2026). (33:20 bis 44:55)
Experimentelle Texte, die sich dem Mainstream entziehen. Am Anfang
steht die Sprache, die explodiert und mit großer Freude aufgelesen
wird. Dagmara Kraus spielt mit allem, was die Sprache zur Verfügung
stellt: Kurz-, Technik- und Kunstsprachen, Mehrsprachigkeit, Sinn-
und Sinnlosigkeit. Es schwirren einem die Sinne beim Lesen, das
macht Spaß! Eine anspruchsvolle Kost für Lyrikfans und all
diejenigen, die gerne laut lesen. 5. Dankesworte und Ankündigung
der Sommerpause. (44:46 bis 45:26) Folge 5 wird Ende September 2026
zu hören sein. Slata Roschal, *1992 in Sankt Petersburg, ist eine
deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie lebt
in München. Christoph Georg Rohrbach, *1992 in Blankenburg, ist ein
deutscher Lehrer, Lyriker, Historiker und Literaturvermittler. Er
lebt im Harz. Dirk Uwe Hansen, *1963 in Eckernförde, ist ein
deutscher Lyriker, Übersetzer und Altphilologe. Er lebt in
Greifswald.
Roschal und Dirk Uwe Hansen, so manch spannender Frage nach. Sie
diskutieren über späte Debüts, den Sinn und Unsinn von Nachworten
und Verrissen, Krypto-Zitate und fragen sich, wie man am besten mit
Intertextualität und Fremdstimmen in Lyrik-Bänden umgeht. Ihr
Anti-Verriss-Plädoyer lautet: Lasst uns auf das Gute konzentrieren!
1. Reflektion über Verrisse und Empfehlungen. (0:07 bis 3:37) 2.
Besprechung des Lyrikbands „Moos und Trompeten“ von Theresa Klesper
(Ginsterpress 2025). (3:38 bis 18:05) Ein bestechender Wechsel aus
lauten und leisen Tönen, die in origineller Weise den Spaß am
Gedichtelesen fördern. Wichtige gesellschaftliche Themen wie
Care-Arbeit und Fürsorge (Roschal) werden poetisch gekonnt
reflektiert. Dies sind Gedichte, mit denen man im besten Sinne
„etwas anfangen kann“ (Hansen), die in „wunderbarer Weise die
Wörter auseinandernehmen“. 3. Besprechung des Gedichtbands
„Verschlissenes Idyll“ von Marit Heuß (poetenladen Verlag 2025).
(18:06 bis 33:19) Naturbeobachtungen verdichten sich in einem
höchst gelungenen künstlerischen Prozess zur sprachlichen Form. Die
Gedichte entfalten ihre „Sogwirkung“ (Roschal/Hansen) dadurch, dass
sie in „zugänglicher und unaufdringlicher Sprache“ ihren Klang und
ihre Struktur entfalten. Aufgelöste Grenzen erzeugen eine
Suggestionskraft und den Wunsch, diese Gedichte immer wieder neu zu
lesen. 4. Besprechung des neuen Lyrikbands „wille zur machec von
Dagmara Kraus (Engeler Verlage 2026). (33:20 bis 44:55)
Experimentelle Texte, die sich dem Mainstream entziehen. Am Anfang
steht die Sprache, die explodiert und mit großer Freude aufgelesen
wird. Dagmara Kraus spielt mit allem, was die Sprache zur Verfügung
stellt: Kurz-, Technik- und Kunstsprachen, Mehrsprachigkeit, Sinn-
und Sinnlosigkeit. Es schwirren einem die Sinne beim Lesen, das
macht Spaß! Eine anspruchsvolle Kost für Lyrikfans und all
diejenigen, die gerne laut lesen. 5. Dankesworte und Ankündigung
der Sommerpause. (44:46 bis 45:26) Folge 5 wird Ende September 2026
zu hören sein. Slata Roschal, *1992 in Sankt Petersburg, ist eine
deutsche Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin. Sie lebt
in München. Christoph Georg Rohrbach, *1992 in Blankenburg, ist ein
deutscher Lehrer, Lyriker, Historiker und Literaturvermittler. Er
lebt im Harz. Dirk Uwe Hansen, *1963 in Eckernförde, ist ein
deutscher Lyriker, Übersetzer und Altphilologe. Er lebt in
Greifswald.
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