KI im Klassenzimmer und im Beruf: Ein Gespräch mit den Stars von morgen

KI im Klassenzimmer und im Beruf: Ein Gespräch mit den Stars von morgen

vor 20 Stunden
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Beschreibung

vor 20 Stunden

Was denken Jugendliche wirklich über KI?





Beim Event "Open AI meets ICT Scouts" steht Jan-Arne Gewert nicht
allein auf der Bühne. Mit dabei sind vier junge Talente aus dem
Schweizer Talent Programm „ICT-Scouts“: Roman, Rocco, Hilal und
David.


Und das Publikum wird bald in die Diskussion eingebunden und
stellt anspruchsvolle Fragen.


Die Jugendlichen nutzen KI täglich, selbstverständlich und
dennoch mit bemerkenswertem Augenmaß. Romansetzt Claude und
Mistral beim Programmieren ein und ringt bewusst um die Balance
zwischen KI-Unterstützung und eigenem Lernen. Hilal lässt
schwierige Erklärungenvereinfachen, Rocco nutzt KI zur
Fehlersuche im Code, David zum Testlernen. Keiner von ihnen gibt
persönliche Daten preis, alle kritisieren Ergebnisse, bevor sie
ihnen vertrauen.


Besonders aufschlussreich ist die Diskussion über Lehrende:
Manche nutzen ChatGPT für ihre Unterrichtsvorbereitung, verbieten
es gleichzeitig ihren Schülern. Das erzeugtFrustration und
Unglaubwürdigkeit. Jan-Arne teilt seine eigene Konsequenz:


Schriftliche Hausaufgaben prüfen wenig, wenn jede KI sie in
Sekunden liefert. Mündliche Gespräche und Präsentationen sind aus
seiner Sicht die zeitgemäße Antwort.


Beim Samsung-Datenschutzskandal, bei dem zwei Ingenieure durch
unachtsame Prompts Chipdesign-Details öffentlich machten, nicken
die vier sofort. Datenschutz ist für sie keine Theorie. Auch die
Frage nach KI als Bedrohung für ihre Berufenehmen sie ernst:
Roman beobachtet, wie Firmen glauben, Entwickler durch KI
ersetzen zu können, und hat die Abstürze gesehen, die dabei
entstehen. Hilalund Rocco haben Respekt vor der Entwicklung, aber
keine Panik.


Dann meldet sich Clara, ein ICT-Scout im Publikum. Das Thema
Cybersecurity werde nie von KI übernommen,weil KI auf beiden
Seiten eingesetzt werde: von denjenigen, die schützen, und von
denjenigen, die angreifen. Was KI fehlt, ist natürliche
Intuition. Sicherheitsleitplanken lassen sich umgehen, sobald man
ihre Grenzen kennt, weildie KI eben nicht spürt, wenn eine Frage
seltsam ist. Ihr wohlverdienterApplaus kommt sofort. Und
schließlich spricht sie das Schlusswort.


Die ICT Scouts sind ein Schweizer Förderprogramm für technisch
begabte Jugendliche: www.ict-scouts.ch


Die Aufnahme wurde auf dem ICT-Campus in Allschwil produziert.
Wir bedanken uns besonders bei RobertJankovsky und Rahel Walder
für die freundliche Unterstützung vor Ort.


 

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