Vertrauen, wenn KI mitentscheidet

Vertrauen, wenn KI mitentscheidet

vor 12 Stunden
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Beschreibung

vor 12 Stunden

Wem vertraut man noch, wenn KI mitentscheidet?


Zu Gast: Dr. Thomas Müller, contec  


 


Vertrauen ist in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft
keineweiche Kategorie. Es ist die Voraussetzung, auf der alles
andere aufbaut. Genau deshalb ist es so brisant, was passiert,
wenn Künstliche Intelligenz in Entscheidungsprozesse einzieht:
Wer trägt noch Verantwortung? Und spürenMitarbeitende, wann eine
Führungskraft eine KI-Empfehlung einfach durchgewunken hat?


 


Dr. Thomas Müller begleitet seit über 20 JahrenFührungskräfte in
der Sozialwirtschaft. Er kennt die Branche tief – ihre Werte,
ihre Personalintensität, ihre besondere Abhängigkeit von
Vertrauen. In diesem Gespräch bringt er genau diese Erfahrung in
eine Diskussion ein, die für vieleGeschäftsführer gerade sehr
konkret wird.


 


Ausgangspunkt des Gesprächs ist eine spannende undprovokante
These der Forscherin Fabiola Gerpott: KI sei die bessere
Führungskraft – konsistenter, schneller, vorurteilsfreier. Thomas
Müller betrachtet die These mit ruhiger Differenzierung. Er gibt
ihr in Teilen recht –und zeigt dann auf, wo sie aus seiner Sicht
Grenzen aufweist. Denn was Führung leistet, so seine Überzeugung,
lässt sich nicht auf Entscheidungsqualität reduzieren.


Klassisch entsteht Vertrauen über drei Wege:
Erfahrung,Überprüfbarkeit und Beziehung. KI verändert alle drei.
Thomas beschreibt, wie Führungskräfte das Vertrauen ihrer Teams
schleichend verlieren können – geradedann, wenn sachlich richtige
Entscheidungen das falsche Signal senden. Er nennt die frühen
Warnsignale, die die meisten zu spät erkennen, und spricht über
eineFrage, der viele lieber ausweichen: Soll eine Führungskraft
offenlegen, wenn KI ihre Entscheidung vorbereitet hat? Seine
Haltung dazu ist klar, und dürfte in manchem Unternehmen für
Diskussion sorgen.


 


Viele Geschäftsführer stehen gerade mitten in
einerTransformation, für die es keine Landkarte gibt. Thomas
beschreibt, was er in seiner Beratungspraxis beobachtet: Was ist
die größte innere Hürde? Und washilft wirklich, jenseits von
KI-Schulungen und Change-Management-Workshops?Dazu geht es um
eine Frage, die tiefer geht als Kompetenz: Verändert KI das
Selbstbild von Führungskräften? Bin ich noch derselbe
Entscheider, wenn KImeinen Entscheidungsraum verändert?


 


Thomas blickt auf die nächsten fünf Jahre und benennt,welche
Führungsqualitäten an Bedeutung gewinnen – und welche Tugenden
gerade still verlernt werden, weil KI sie übernimmt. Für einen
Geschäftsführer imMittelstand, 150 Mitarbeitende, erste KI-Tools
im Einsatz, hat er einen konkreten Satz parat. Einen, den man
sich merken sollte.


Am Ende kehrt das Gespräch zu Gerpotts These zurück. HatThomas
seine Meinung geändert? Die Antwort ist überraschend ehrlich.


Geschäftsführender Gesellschafter von contec   |Berater
für Führungskräfte in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft |
Autor von„Relevanz im KI-Zeitalter – Der Zukunftskompass für
Menschen, Organisationenund Gesellschaft“ (Forward Verlag, Juli
2026)


 


Relevanzim KI-Zeitalter: Der Zukunftskompass für Menschen,
Organisationen undGesellschaft - Müller, Thomas - Amazon.de:
Bücher


 


 


 


Podcast: contalk


LinkedIn contec.de


Eine These als AusgangspunktWas Vertrauen unter KI-Bedingungen
wirklich bedeutetOrientierung geben, während man selbst suchtWas
Führung heute noch ausmachtÜber Dr. Thomas Müller

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