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Beschreibung
vor 2 Tagen
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir die Methode der
3D-Welten in einem Verwaltungskontext eingesetzt haben. Wir
beschreiben, wie mit beschreibbaren Sechsecken Ideen gesammelt,
priorisiert und in einer räumlichen Anordnung sichtbar gemacht
werden, um Schwerpunkte und strategische Themen zu erkennen.
Wir erläutern, dass die Methode nicht nur Priorisierung
erleichtert, sondern auch dazu zwingt, konkrete Entscheidungen zu
treffen. Durch Höhenkarten, Farben und Inseln entsteht ein
dreidimensionales Bild, in dem sichtbar wird, was wichtig ist,
was zusammengehört und was zurückgestellt wird. Dabei wird auch
deutlich, dass unklare oder zu allgemeine Inhalte schnell als
problematisch sichtbar werden.
Ein Schwerpunkt der Folge ist der Einsatz in einer
Stadtverwaltung. Wir sprechen darüber, dass es dort mehrere
Ebenen mit unterschiedlichen Rollen gibt und dass politische
Führungskräfte gewählt werden. In der konkreten Anwendung zeigte
sich, dass die Einschätzungen der Dezernatsleitung und der
Bereichsleitungen zu den wichtigen Themen und Einflussfaktoren
teilweise gar nicht übereinstimmten.
Wir ordnen diese Beobachtung als Konflikt zwischen politischer
Zielsetzung und strategischer Umsetzung ein. Dabei wird deutlich,
dass die Arbeitsgruppe zwar handlungsfähig bleiben will, aber mit
unterschiedlichen Erwartungen und Prioritäten umgehen muss. Die
Methode half hier, diese Unterschiede sichtbar zu machen und
Gesprächsbedarf zu erkennen.
Zum Schluss sagen wir, dass wir uns eine weitere Anwendung
wünschen, bei der auch Vertreter der höheren Leitung direkt mit
der Arbeitsgruppe zusammenarbeiten. So könnte die Methode helfen,
gemeinsame Sichtweisen und Unterschiede noch klarer
herauszuarbeiten.
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