BJA PODCAST

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Agiler Podcast der BERATUNG JUDITH ANDRESEN. Anek…
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Episoden

Probleme klein lassen (Nadja Stielau, Jan Köster, André Friedrich)
19.05.2026
12 Minuten
In dieser Episode beschäftigen wir uns mit den Herausforderungen, die in einem Remote-Team auftreten können, insbesondere wenn es um die Aufgabenverteilung und das Zeitmanagement geht. Nadja Stielau teilt ihre Frustrationen über die unübersichtliche Aufgabenliste, die durch den Urlaub eines Kollegen, Lukas, weiter kompliziert wurde. Wir beleuchten die Schwierigkeiten, die aufkommen, wenn es an der Sichtbarkeit und Kommunikation innerhalb des Teams mangelt. Diese Problematik führt zu einer Überlastung und einem Gefühl der Uneinigkeit im Team.


André Friedrich und Jan Köster reflektieren über die Besorgnis, die bei anderen Teammitgliedern aufkommt, und wie wichtig es ist, solche Gefühle offen zu kommunizieren. Wir diskutieren, wie das Erkennen kleiner Probleme als entscheidend für die Aufrechterhaltung der Teamdynamik ist. Jan ermutigt dazu, die Herausforderungen schon frühzeitig anzusprechen, bevor sie zu größeren Konflikten oder Überlastungen führen. Das Team kommt zu dem Schluss, dass eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens notwendig ist, um die gegenseitige Unterstützung zu fördern.


Wir betrachten zudem die Auswirkungen von Überstunden und wie solche Praktiken in anderen Arbeitsumfeldern oft unbewusst belohnt werden. Nadja bringt die Perspektive ein, dass in ihrem aktuellen Team nicht das Verhalten belohnt wird, alles alleine zu stemmen, sondern dass das Teilen von Problemen und das Annehmen von Hilfe wichtige Aspekte sind. Dadurch wird das Bewusstsein für die gemeinsame Auslastung im Team geschärft und es schafft ein Umfeld, in dem jeder sich gehört fühlt.


Abschließend fasst Nadja die Kernbotschaft der Episode zusammen: Probleme sollten sichtbar gemacht werden, solange sie noch klein sind. Es wird deutlich, dass die Kommunikation innerhalb des Teams entscheidend ist, um Missverständnisse zu vermeiden und das Wohlbefinden jedes Einzelnen zu gewährleisten. Diese Episode bietet ermutigende Ansätze zur Verbesserung der Teamarbeit und Strategien zur effektiven Problemlösung.
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KI Hackathon (André Friedrich, Lukas Steurer)
06.05.2026
14 Minuten
In dieser Episode des Podcasts der Beratung Judith Andresen beleuchten wir die faszinierenden Aspekte der künstlichen Intelligenz und teilen unsere aktuellen Erfahrungen im Bereich des Aufbaus von KI-Agenten. Gemeinsam mit meinem Kollegen André Friedrich diskutiere ich die Herausforderungen und Möglichkeiten, die uns auf diesem Weg begegnen. Der Fokus liegt darauf, nicht nur KI zu nutzen, um Informationen zu analysieren und zusammenzufassen, sondern auch in die Entwicklung von Agenten einzutauchen, die unseren Arbeitsalltag effizienter gestalten können.


Wir geben einen Einblick in unsere ersten Schritte beim Bauen von KI-Agenten. André teilt seine bisherigen Erfahrungen und die Erkenntnis, dass der Prozess komplexer ist, als zunächst angenommen. Während er mit verschiedenen Tools experimentiert, schildert er, wie wichtig es ist, praktische Hürden zu überwinden, wie beispielsweise das Arbeiten mit APIs und dem Google Script Editor. Diese technischen Schwierigkeiten können zeitraubend und frustrierend sein, jedoch bieten sie auch die Möglichkeit, aus jedem Problem zu lernen und Fortschritte zu erzielen.


Ich selbst habe ebenfalls mit verschiedenen Automatisierungstools experimentiert, wobei ich oft auf die Schwierigkeiten gestoßen bin, die mit der Programmierung und dem Verständnis der zugrunde liegenden Prozesse verbunden sind. Eine gemeinsame Erkenntnis ist, dass es entscheidend ist, die genauen Abläufe und Anforderungen zu kennen, bevor man einen KI-Agenten entwickelt. André und ich stimmen darin überein, dass das Ziel sein muss, bestehende Prozesse zu optimieren und nicht einfach ineffiziente Abläufe digital zu reproduzieren.


Ein Höhepunkt unserer Diskussion ist die bevorstehende Durchführung unseres KI-Hackathons, bei dem wir externe Experten eingeladen haben, um uns mit wertvollen Tipps und Tricks zu unterstützen. Es ist uns wichtig, nicht nur von anderen zu lernen, sondern auch konkrete Lösungen für die Automatisierung unserer täglichen Aufgaben zu finden. Die damit verbundenen Fragen über Datenmanagement, Datenschutz und sinnvolle Nutzung von Tools stehen dabei im Vordergrund.


Im Laufe der Episode reflektieren wir auch über die Herausforderungen, die die rasante Entwicklung neuer KI-Technologien mit sich bringt. Es ist eine ständige Herausforderung, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und eine Anzahl von Tools zu identifizieren, die wirklich hilfreich sind. Wir erkennen an, dass es einen klaren Fokus braucht, um nicht von der Vielzahl der Möglichkeiten überfordert zu werden.


Abschließend blicken wir optimistisch in die Zukunft und freuen uns darauf, die Ergebnisse unseres KI-Hackathons zu besprechen und zu analysieren, wie diese Technologien unsere Arbeit transformieren können. Wir laden alle Zuhörer ein, Teil dieser Reise zu sein, und stehen jederzeit bereit, Fragen zu beantworten und unsere gesammelten Erfahrungen zu teilen.
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Konflikte konstruktiv + wirksam bearbeiten (Lukas Steurer, André Friedrich)
20.04.2026
1 Stunde 3 Minuten
In dieser Episode des Podcasts der Beratung Judith Andresen beleuchten Lukas Steurer und André Friedrich das oft herausfordernde, aber ebenso notwendige Thema Konflikte. Die beiden Kollegen diskutieren, warum Konflikte in Organisationen nicht nur unvermeidlich sind, sondern auch eine essentielle Rolle für die Entwicklung und das Wachstum von Teams spielen. Sie schildern, dass viele Menschen Konflikte meiden, obwohl diese eine wertvolle Funktion haben, indem sie auf Missstände und notwendige Veränderungen aufmerksam machen. Wir erkunden, wie die Angst vor Konflikten häufig zu einem Streben nach Harmonie führt, was nicht unbedingt förderlich für die Weiterentwicklung ist. In diesem Kontext betonen Lukas und André die Bedeutung einer wertschätzenden Haltung, die es den Teammitgliedern ermöglicht, trotz Differenzen konstruktiv miteinander zu arbeiten. Sie ermuntern die Zuhörer, sich Konflikten nicht mit dem Ziel der Vermeidung zu nähern, sondern sie als Chance zur Klärung und Weiterentwicklung zu sehen. Im Verlauf des Gesprächs wird auch das Konzept des „Energiefeldes“ angesprochen, das hinter Konflikten steht. Lukas und André erläutern, dass Emotionen und Werte oft die Treiber von Konflikten sind und dass es wichtig ist, sich dieser Dynamiken bewusst zu werden, um effektiver und einfühlsamer damit umzugehen. Dies beinhaltet einen Perspektivwechsel, der hilft, den „Gegner“ nicht nur als solchen zu sehen, sondern als Partner in einer Verhandlung, bei der es darum geht, gemeinsame Lösungen zu finden. Praktische Tipps zur Konfliktbewältigung werden ebenfalls anschaulich vermittelt. Zum Beispiel raten die beiden dazu, Zwischenfälle schriftlich festzuhalten und zwischen Beobachtung und Interpretation zu unterscheiden. Dies fördert ein besseres Verständnis der eigenen Emotionen und der Reaktionen anderer. Zudem wird die Technik des "Spiegelns" als Möglichkeit vorgestellt, um in Gesprächen Missverständnisse zu vermeiden und die Kommunikation zu verbessern. Am Ende der Episode laden Lukas und André die Zuhörer ein, ihre eigenen Erfahrungen und Perspektiven zum Thema Konflikte zu teilen und sich in ihrer Masterclass einzubringen, die konkrete Ansätze zur Bearbeitung von Konflikten vermittelt. Sie unterstreichen, dass der souveräne Umgang mit Konflikten nicht nur das Arbeitsumfeld verbessert, sondern auch die persönliche Entwicklung fördert. Diese Episode ist ein wertvoller Beitrag für alle, die an der Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeiten und an der Schaffung eines positiven Teamklimas interessiert sind.
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Ankommen im selbstorganisierten Team (Judith, Bige, Jan)
13.04.2026
18 Minuten
In dieser Episode haben wir uns intensiv mit dem Thema Onboarding in einem selbstorganisierten und verteilten Team beschäftigt. Judith Andresen und ihre Kolleg*innen Jan Köster und Bige Yigit teilen ihre persönlichen Erfahrungen und Insights darüber, wie der Einstieg in eine neue Arbeitskultur gestaltet werden kann. Wir diskutieren, wie wichtig Transparenz und Struktur im Onboarding-Prozess sind, und wie diese Aspekte dazu beitragen, dass neue Teammitglieder sich schnell wohlfühlen und handlungsfähig werden. Judith betont, dass das Team kontinuierlich daran gearbeitet hat, die Onboarding-Prozesse zu optimieren. Besonders hervorzuheben sind die klaren Checklisten und die die intuitive Struktur der Drive-Ordner, die es neuen Mitarbeiter*innen erleichtern, sich einen Überblick zu verschaffen. Jan hebt hervor, dass diese Transparenz entscheidend war, um ihm zu helfen, schneller in die tägliche Arbeit einzusteigen und sich in der neuen Umgebung wohlzufühlen. Zudem haben sie angemerkt, wie wichtig eine gute Mentor*innenbeziehung ist, um die kulturellen und operativen Aspekte der Arbeit zu verstehen und erfolgreich umzusetzen. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist das Konzept der Selbstorganisation. Judith erklärt, dass das Team operatives Wissen direkt an die entsprechenden Teammitglieder delegiert, was bedeutet, dass Entscheidungen so nah wie möglich am Geschehen getroffen werden. Bige und Jan stimmen dem zu und heben hervor, wie sie durch ihre Mentoren stets das Gefühl haben, unterstützt und nicht allein gelassen zu sein. Sie schildern, wie sie ihre herausfordernden Erfahrungen in Bezug auf eigenverantwortliches Arbeiten und Selbstorganisation überwinden konnten und welche positiven Auswirkungen dies auf ihr Selbstbewusstsein und ihre Arbeitseffizienz hatte. Wir gehen auch auf die Rolle von Mentor*innen ein und was es bedeutet, in einer Kultur der gegenseitigen Unterstützung und des Feedbacks zu arbeiten. Judith erklärt, dass es für die Mentor*innen eine Herausforderung sein kann sicherzustellen, dass neue Teammitglieder die Vorteile und Freiheiten der Selbstorganisation verstehen und nutzen, ohne sich überwältigt zu fühlen. Jan und Bige teilen ihre persönlichen Geschichten, die belegen, wie bedeutsam eine vertrauensvolle und unterstützende Beziehung in den ersten Wochen ist und wie sie geholfen hat, die anfänglichen Unsicherheiten zu überwinden. Abschließend reflektieren die Gesprächspartner*innen die unerwarteten Erkenntnisse aus dem Onboarding-Prozess. Diese Geschehnisse reichen von der Übernahme von Verantwortung über die Balance zwischen Eigenverantwortung und Unterstützung bis hin zu den Herausforderungen, die sich aus einer neuen, selbstorganisierten Kultur ergeben. Diese Episode bietet wertvolle Einblicke für alle, die mehr über effektives Onboarding in flexiblen, digitalen Arbeitsumgebungen erfahren möchten.
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Verantwortungsübernahme (André Friedrich, Julia Dorandt)
30.03.2026
12 Minuten
In dieser Episode setzen wir uns intensiv mit dem Konzept der Verantwortung auseinander. André Friedrich bringt seine Gedanken zu einem Thema ein, das ihm oft in den Sinn kommt, insbesondere in seinen Coaching-Sitzungen. Dabei stellt er fest, dass viele Menschen Schwierigkeiten haben, Verantwortung zu übernehmen oder sich abzugrenzen. Julia Dorandt, seine Gesprächspartnerin, ergänzt seine Perspektiven und bringt ihre eigene, tiefere Reflexion über Verantwortung ins Spiel. Wir beginnen damit, den Responsibility-Process von Avery zu betrachten und hinterfragen die gängige Denkweise, dass Verantwortung immer in der Übernahme von Aufgaben liegt. André macht deutlich, dass es nicht nur um das 'Müssen' geht, sondern auch um das 'Wollen'. Hierbei wird schnell deutlich, dass eine Balance zwischen Verantwortungsübernahme und Abgrenzung notwendig ist. Julia regt an, dass wir zunächst klären müssen, was wir unter Verantwortung verstehen. Es offenbart sich, dass oft Verantwortung und Schuld vermischt werden, wobei wir das Gefühl haben, für alles und jeden verantwortlich zu sein. Julia und André erweitern diese Diskussion weiter, indem sie auch die Unterschiede zwischen echter Verantwortung und Pseudo-Verantwortung beleuchten. Wir fragen uns, wie Klarheit über die eigene Rolle und betroffene Bereiche entsteht und wo der Raum für andere bleibt. André bringt die Idee ein, dass Verantwortung auch die Erkenntnis umfasst, Grenzen zu setzen und realistisch zu bleiben, was die eigene Kapazität angeht. Wir diskutieren, wie wichtig es ist, innerhalb eines Teams Verantwortung zu teilen und gleichzeitig die individuellen Grenzen zu respektieren. Ein zentrales Element der Episode widmet sich der inneren Reife, die notwendig ist, um Verantwortung zu verstehen und zu übernehmen. Julia führt einen Merksatz ein, der besagt, dass das Gefühl, die Verantwortung lastet allein auf den eigenen Schultern, darauf hinweisen kann, dass man sich noch im Bereich der Verpflichtung befindet und nicht in der vollwertigen Verantwortungsübernahme. Diese Differenzierung hilft uns, praktisch zu erkennen, wann es Zeit ist, innezuhalten und die eigene Belastung kritisch zu betrachten. Abschließend erkennen wir, dass wir Verantwortung sowohl für andere als auch für uns selbst tragen müssen. Dies ist eine kritische Erkenntnis, um nicht in die Überlastung zu geraten. André zieht das Fazit, dass Verantwortung ein komplexes und dynamisches Konzept ist, das Balance und Selbstbewusstsein erfordert. Unsere Diskussion endet mit der Einsicht, dass ein bewusster Umgang mit Verantwortung entscheidend ist, um effektiv zu handeln und gleichzeitig sich selbst nicht aus den Augen zu verlieren.
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Über diesen Podcast

Agiler Podcast der BERATUNG JUDITH ANDRESEN. Anekdoten, Inspiration + Kontroverses in Interviews - über agile Projektmethoden, agile Teams und lernende Organisationen. Neue Podcast-Links: _BJA Podast https://letscast.fm/podcasts/bja-podcast-b5774dee/feed _Podcast Führungsperspektiven https://letscast.fm/podcasts/fuehrungsperspektiven-beratung-judith-andresen-5dff3f01/feed _Podcast Fokus Team https://letscast.fm/podcasts/fokus-team-beratung-judith-andresen-bja-0a6bead8/feed
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