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Der Podcast der BERATUNG JUDITH ANDRESEN. Anek…
Der Podcast der BERATUNG JUDITH ANDRESEN. Anek…
Podcaster
Episoden
29.07.2026
23 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die kommende dritte Auflage des Buchs zu Retrospektiven in agilen Projekten. Wir greifen die Frage auf, was sich seit den ersten Retrospektiven und seit dem Agilen Manifest verändert hat und warum Retrospektiven heute anders gedacht werden müssen.
Wir diskutieren, dass viele Teams einerseits von Methodenübersättigung geprägt sind und andererseits Retrospektiven als wiederholtes Schema erleben. Wir betonen, dass Retrospektiven dann hilfreich sind, wenn die gewählten Methoden zur jeweiligen Situation passen und eine klare Hypothese dahintersteht. Auch paradoxe Interventionen werden als Beispiel genannt, wenn sie zur Gruppe und zum Ziel passen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von KI in Retrospektiven. Wir sprechen darüber, wie KI beim Mitschneiden, Transkribieren, Spiegeln von Inhalten und beim Generieren von Einsichten oder Moderationshypothesen unterstützen kann. Dabei geht es auch um die Nutzung in der Vor- und Nachbereitung sowie um den Nutzen für Moderation und Team.
Außerdem thematisieren wir die Normalität von Remote- und Hybrid-Formaten. Wir sagen, dass diese Formate heute alltäglich sind, aber weiterhin gute Moderation, passende Beteiligungsformen und bewusste Vorbereitung brauchen. Gleichzeitig sprechen wir darüber, dass Präsenz in manchen Fällen sinnvoller sein kann, etwa bei bestimmten Lern- oder Aufstellungsformaten.
Zum Schluss geht es um die erweiterte Rolle von Retrospektiven im Buch: Nicht jedes Thema gehört in eine Retro. Konflikte, Priorisierung oder andere Teamthemen können auch in anderen Lern- und Arbeitsformaten besser bearbeitet werden. Die dritte Auflage enthält deshalb ein eigenes Kapitel zu anderen Lernformaten und zu passenden Alternativen wie Konfliktmoderation, Mediation, Post-Mortem-Analysen oder Open Space.
Wir diskutieren, dass viele Teams einerseits von Methodenübersättigung geprägt sind und andererseits Retrospektiven als wiederholtes Schema erleben. Wir betonen, dass Retrospektiven dann hilfreich sind, wenn die gewählten Methoden zur jeweiligen Situation passen und eine klare Hypothese dahintersteht. Auch paradoxe Interventionen werden als Beispiel genannt, wenn sie zur Gruppe und zum Ziel passen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von KI in Retrospektiven. Wir sprechen darüber, wie KI beim Mitschneiden, Transkribieren, Spiegeln von Inhalten und beim Generieren von Einsichten oder Moderationshypothesen unterstützen kann. Dabei geht es auch um die Nutzung in der Vor- und Nachbereitung sowie um den Nutzen für Moderation und Team.
Außerdem thematisieren wir die Normalität von Remote- und Hybrid-Formaten. Wir sagen, dass diese Formate heute alltäglich sind, aber weiterhin gute Moderation, passende Beteiligungsformen und bewusste Vorbereitung brauchen. Gleichzeitig sprechen wir darüber, dass Präsenz in manchen Fällen sinnvoller sein kann, etwa bei bestimmten Lern- oder Aufstellungsformaten.
Zum Schluss geht es um die erweiterte Rolle von Retrospektiven im Buch: Nicht jedes Thema gehört in eine Retro. Konflikte, Priorisierung oder andere Teamthemen können auch in anderen Lern- und Arbeitsformaten besser bearbeitet werden. Die dritte Auflage enthält deshalb ein eigenes Kapitel zu anderen Lernformaten und zu passenden Alternativen wie Konfliktmoderation, Mediation, Post-Mortem-Analysen oder Open Space.
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15.07.2026
22 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über unseren Alumni-Tag und die dortigen Sessions zum Thema KI im Coaching und in der Organisationsentwicklung. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie wir künstliche Intelligenz in unserer Beratungspraxis einsetzen und welche Erfahrungen Teilnehmende bereits damit gemacht haben.
Wir nehmen mit, dass viele zwar KI im Alltag nutzen, sie aber im Coaching-Kontext noch selten aktiv einsetzen. Häufige Hürden sind Unsicherheit darüber, ob der Einsatz erlaubt ist, sowie Bedenken zu Datenschutz, Freigaben und organisatorischen Vorgaben. Auch die Sorge, als Coach an Kompetenz zu verlieren oder „zu verdummen“, wurde angesprochen. Eine existenzielle Angst, dass KI den Job ersetzt, kam dagegen kaum vor.
Wir schildern mehrere konkrete Anwendungsfälle: transkribierte Coaching-Sessions, automatische Zusammenfassungen und daraus abgeleitete Hypothesen für weitere Gespräche. Dabei betonen wir, dass KI für uns kein Ersatz ist, sondern eine Unterstützung, die das eigene Denken anregt und reflektiertes Arbeiten erleichtert. Auch Bauchgefühl und Erfahrung bleiben aus unserer Sicht zentrale Bestandteile des Coachings.
Außerdem sprechen wir über weitere Beispiele aus den Sessions, etwa einen mit KI gebauten Skill für hypothesenbasierte Retro-Planung sowie die Nutzung von Personas zur Vorbereitung von Stakeholder-Management und Verhandlungen. Ein wichtiger Punkt ist dabei, eigene Inhalte, Modelle und Wissen in die Tools einzubringen, damit die Ergebnisse besser zum jeweiligen Kontext passen.
Zum Schluss erwähnen wir den bereits veröffentlichten Blogbeitrag zum Alumni-Treffen sowie die geplante Masterclass zu KI und Coaching, die sich an Menschen mit ersten Erfahrungen richtet.
Wir nehmen mit, dass viele zwar KI im Alltag nutzen, sie aber im Coaching-Kontext noch selten aktiv einsetzen. Häufige Hürden sind Unsicherheit darüber, ob der Einsatz erlaubt ist, sowie Bedenken zu Datenschutz, Freigaben und organisatorischen Vorgaben. Auch die Sorge, als Coach an Kompetenz zu verlieren oder „zu verdummen“, wurde angesprochen. Eine existenzielle Angst, dass KI den Job ersetzt, kam dagegen kaum vor.
Wir schildern mehrere konkrete Anwendungsfälle: transkribierte Coaching-Sessions, automatische Zusammenfassungen und daraus abgeleitete Hypothesen für weitere Gespräche. Dabei betonen wir, dass KI für uns kein Ersatz ist, sondern eine Unterstützung, die das eigene Denken anregt und reflektiertes Arbeiten erleichtert. Auch Bauchgefühl und Erfahrung bleiben aus unserer Sicht zentrale Bestandteile des Coachings.
Außerdem sprechen wir über weitere Beispiele aus den Sessions, etwa einen mit KI gebauten Skill für hypothesenbasierte Retro-Planung sowie die Nutzung von Personas zur Vorbereitung von Stakeholder-Management und Verhandlungen. Ein wichtiger Punkt ist dabei, eigene Inhalte, Modelle und Wissen in die Tools einzubringen, damit die Ergebnisse besser zum jeweiligen Kontext passen.
Zum Schluss erwähnen wir den bereits veröffentlichten Blogbeitrag zum Alumni-Treffen sowie die geplante Masterclass zu KI und Coaching, die sich an Menschen mit ersten Erfahrungen richtet.
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25.06.2026
21 Minuten
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie wir die Methode der 3D-Welten in einem Verwaltungskontext eingesetzt haben. Wir beschreiben, wie mit beschreibbaren Sechsecken Ideen gesammelt, priorisiert und in einer räumlichen Anordnung sichtbar gemacht werden, um Schwerpunkte und strategische Themen zu erkennen.
Wir erläutern, dass die Methode nicht nur Priorisierung erleichtert, sondern auch dazu zwingt, konkrete Entscheidungen zu treffen. Durch Höhenkarten, Farben und Inseln entsteht ein dreidimensionales Bild, in dem sichtbar wird, was wichtig ist, was zusammengehört und was zurückgestellt wird. Dabei wird auch deutlich, dass unklare oder zu allgemeine Inhalte schnell als problematisch sichtbar werden.
Ein Schwerpunkt der Folge ist der Einsatz in einer Stadtverwaltung. Wir sprechen darüber, dass es dort mehrere Ebenen mit unterschiedlichen Rollen gibt und dass politische Führungskräfte gewählt werden. In der konkreten Anwendung zeigte sich, dass die Einschätzungen der Dezernatsleitung und der Bereichsleitungen zu den wichtigen Themen und Einflussfaktoren teilweise gar nicht übereinstimmten.
Wir ordnen diese Beobachtung als Konflikt zwischen politischer Zielsetzung und strategischer Umsetzung ein. Dabei wird deutlich, dass die Arbeitsgruppe zwar handlungsfähig bleiben will, aber mit unterschiedlichen Erwartungen und Prioritäten umgehen muss. Die Methode half hier, diese Unterschiede sichtbar zu machen und Gesprächsbedarf zu erkennen.
Zum Schluss sagen wir, dass wir uns eine weitere Anwendung wünschen, bei der auch Vertreter der höheren Leitung direkt mit der Arbeitsgruppe zusammenarbeiten. So könnte die Methode helfen, gemeinsame Sichtweisen und Unterschiede noch klarer herauszuarbeiten.
Wir erläutern, dass die Methode nicht nur Priorisierung erleichtert, sondern auch dazu zwingt, konkrete Entscheidungen zu treffen. Durch Höhenkarten, Farben und Inseln entsteht ein dreidimensionales Bild, in dem sichtbar wird, was wichtig ist, was zusammengehört und was zurückgestellt wird. Dabei wird auch deutlich, dass unklare oder zu allgemeine Inhalte schnell als problematisch sichtbar werden.
Ein Schwerpunkt der Folge ist der Einsatz in einer Stadtverwaltung. Wir sprechen darüber, dass es dort mehrere Ebenen mit unterschiedlichen Rollen gibt und dass politische Führungskräfte gewählt werden. In der konkreten Anwendung zeigte sich, dass die Einschätzungen der Dezernatsleitung und der Bereichsleitungen zu den wichtigen Themen und Einflussfaktoren teilweise gar nicht übereinstimmten.
Wir ordnen diese Beobachtung als Konflikt zwischen politischer Zielsetzung und strategischer Umsetzung ein. Dabei wird deutlich, dass die Arbeitsgruppe zwar handlungsfähig bleiben will, aber mit unterschiedlichen Erwartungen und Prioritäten umgehen muss. Die Methode half hier, diese Unterschiede sichtbar zu machen und Gesprächsbedarf zu erkennen.
Zum Schluss sagen wir, dass wir uns eine weitere Anwendung wünschen, bei der auch Vertreter der höheren Leitung direkt mit der Arbeitsgruppe zusammenarbeiten. So könnte die Methode helfen, gemeinsame Sichtweisen und Unterschiede noch klarer herauszuarbeiten.
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05.06.2026
16 Minuten
Julia und Judith erklären, wie Aufstellungsarbeit mit simplem Spielzeug (wie Lego, Korken oder Holzfiguren) unbewusste Dynamiken und Muster in Teams sichtbar macht.
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19.05.2026
12 Minuten
In dieser Episode beschäftigen wir uns mit den Herausforderungen, die in einem Remote-Team auftreten können, insbesondere wenn es um die Aufgabenverteilung und das Zeitmanagement geht. Nadja Stielau teilt ihre Frustrationen über die unübersichtliche Aufgabenliste, die durch den Urlaub eines Kollegen, Lukas, weiter kompliziert wurde. Wir beleuchten die Schwierigkeiten, die aufkommen, wenn es an der Sichtbarkeit und Kommunikation innerhalb des Teams mangelt. Diese Problematik führt zu einer Überlastung und einem Gefühl der Uneinigkeit im Team.
André Friedrich und Jan Köster reflektieren über die Besorgnis, die bei anderen Teammitgliedern aufkommt, und wie wichtig es ist, solche Gefühle offen zu kommunizieren. Wir diskutieren, wie das Erkennen kleiner Probleme als entscheidend für die Aufrechterhaltung der Teamdynamik ist. Jan ermutigt dazu, die Herausforderungen schon frühzeitig anzusprechen, bevor sie zu größeren Konflikten oder Überlastungen führen. Das Team kommt zu dem Schluss, dass eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens notwendig ist, um die gegenseitige Unterstützung zu fördern.
Wir betrachten zudem die Auswirkungen von Überstunden und wie solche Praktiken in anderen Arbeitsumfeldern oft unbewusst belohnt werden. Nadja bringt die Perspektive ein, dass in ihrem aktuellen Team nicht das Verhalten belohnt wird, alles alleine zu stemmen, sondern dass das Teilen von Problemen und das Annehmen von Hilfe wichtige Aspekte sind. Dadurch wird das Bewusstsein für die gemeinsame Auslastung im Team geschärft und es schafft ein Umfeld, in dem jeder sich gehört fühlt.
Abschließend fasst Nadja die Kernbotschaft der Episode zusammen: Probleme sollten sichtbar gemacht werden, solange sie noch klein sind. Es wird deutlich, dass die Kommunikation innerhalb des Teams entscheidend ist, um Missverständnisse zu vermeiden und das Wohlbefinden jedes Einzelnen zu gewährleisten. Diese Episode bietet ermutigende Ansätze zur Verbesserung der Teamarbeit und Strategien zur effektiven Problemlösung.
André Friedrich und Jan Köster reflektieren über die Besorgnis, die bei anderen Teammitgliedern aufkommt, und wie wichtig es ist, solche Gefühle offen zu kommunizieren. Wir diskutieren, wie das Erkennen kleiner Probleme als entscheidend für die Aufrechterhaltung der Teamdynamik ist. Jan ermutigt dazu, die Herausforderungen schon frühzeitig anzusprechen, bevor sie zu größeren Konflikten oder Überlastungen führen. Das Team kommt zu dem Schluss, dass eine Kultur der Offenheit und des Vertrauens notwendig ist, um die gegenseitige Unterstützung zu fördern.
Wir betrachten zudem die Auswirkungen von Überstunden und wie solche Praktiken in anderen Arbeitsumfeldern oft unbewusst belohnt werden. Nadja bringt die Perspektive ein, dass in ihrem aktuellen Team nicht das Verhalten belohnt wird, alles alleine zu stemmen, sondern dass das Teilen von Problemen und das Annehmen von Hilfe wichtige Aspekte sind. Dadurch wird das Bewusstsein für die gemeinsame Auslastung im Team geschärft und es schafft ein Umfeld, in dem jeder sich gehört fühlt.
Abschließend fasst Nadja die Kernbotschaft der Episode zusammen: Probleme sollten sichtbar gemacht werden, solange sie noch klein sind. Es wird deutlich, dass die Kommunikation innerhalb des Teams entscheidend ist, um Missverständnisse zu vermeiden und das Wohlbefinden jedes Einzelnen zu gewährleisten. Diese Episode bietet ermutigende Ansätze zur Verbesserung der Teamarbeit und Strategien zur effektiven Problemlösung.
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