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Retrospektiven in 2026 (Judith Andresen, André Friedrich)

Retrospektiven in 2026 (Judith Andresen, André Friedrich)

BJA PODCAST vor 1 Monat
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In dieser Folge sprechen wir über die kommende dritte Auflage des
Buchs zu Retrospektiven in agilen Projekten. Wir greifen die
Frage auf, was sich seit den ersten Retrospektiven und seit dem
Agilen Manifest verändert hat und warum Retrospektiven heute
anders gedacht werden müssen.

Wir diskutieren, dass viele Teams einerseits von
Methodenübersättigung geprägt sind und andererseits
Retrospektiven als wiederholtes Schema erleben. Wir betonen, dass
Retrospektiven dann hilfreich sind, wenn die gewählten Methoden
zur jeweiligen Situation passen und eine klare Hypothese
dahintersteht. Auch paradoxe Interventionen werden als Beispiel
genannt, wenn sie zur Gruppe und zum Ziel passen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einsatz von KI in
Retrospektiven. Wir sprechen darüber, wie KI beim Mitschneiden,
Transkribieren, Spiegeln von Inhalten und beim Generieren von
Einsichten oder Moderationshypothesen unterstützen kann. Dabei
geht es auch um die Nutzung in der Vor- und Nachbereitung sowie
um den Nutzen für Moderation und Team.

Außerdem thematisieren wir die Normalität von Remote- und
Hybrid-Formaten. Wir sagen, dass diese Formate heute alltäglich
sind, aber weiterhin gute Moderation, passende Beteiligungsformen
und bewusste Vorbereitung brauchen. Gleichzeitig sprechen wir
darüber, dass Präsenz in manchen Fällen sinnvoller sein kann,
etwa bei bestimmten Lern- oder Aufstellungsformaten.

Zum Schluss geht es um die erweiterte Rolle von Retrospektiven im
Buch: Nicht jedes Thema gehört in eine Retro. Konflikte,
Priorisierung oder andere Teamthemen können auch in anderen Lern-
und Arbeitsformaten besser bearbeitet werden. Die dritte Auflage
enthält deshalb ein eigenes Kapitel zu anderen Lernformaten und
zu passenden Alternativen wie Konfliktmoderation, Mediation,
Post-Mortem-Analysen oder Open Space.
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„Retrospektiven in 2026 (Judith Andresen, André Friedrich)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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