Beschreibung
vor 19 Stunden
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde mit der Alliierten
Kommandantur in Berlin eine eigene Besatzungsverwaltung etabliert.
In ihr verhandelten die Siegermächte USA, das Vereinigte
Königreich, Frankreich und die Sowjetunion das politische,
wirtschaftliche und kulturelle Tagesgeschäft der Stadt. Dabei galt
es immer auch die eigenen Interessen und Vorstellungen
voranzutreiben und mit den anderen Besatzungsmächten auszugleichen.
1948 zerbrach die Kooperation mit dem Auszug des sowjetischen
Kommandanten, nachdem sich der Ost-West-Konflikt immer weiter
verschärft hatte. Anschließend setzte eine Dreimächteverwaltung im
Westteil der Stadt die Arbeit der Kommandantur fort. In seiner
Dissertation hat Alexander Olenik diese Berlin-spezifische Form der
Besatzungsverwaltung untersucht. Im Gespräch mit Jannes Bergmann
zeichnet er die Entwicklung der Institution und ihrer Arbeitsweise
von den Anfängen im Zweiten Weltkrieg bis zur ‚Erklärung über
Berlin‘ 1955 nach und macht deutlich, welchen Einfluss die
einzelnen Akteur*innen – nicht nur in der ersten Reihe – im Apparat
der Besatzungsverwaltung hatten. Dabei wird klar, welche Rolle die
Kommandantur auf dem Weg zu einer Demokratisierung Berlins spielte.
Kommandantur in Berlin eine eigene Besatzungsverwaltung etabliert.
In ihr verhandelten die Siegermächte USA, das Vereinigte
Königreich, Frankreich und die Sowjetunion das politische,
wirtschaftliche und kulturelle Tagesgeschäft der Stadt. Dabei galt
es immer auch die eigenen Interessen und Vorstellungen
voranzutreiben und mit den anderen Besatzungsmächten auszugleichen.
1948 zerbrach die Kooperation mit dem Auszug des sowjetischen
Kommandanten, nachdem sich der Ost-West-Konflikt immer weiter
verschärft hatte. Anschließend setzte eine Dreimächteverwaltung im
Westteil der Stadt die Arbeit der Kommandantur fort. In seiner
Dissertation hat Alexander Olenik diese Berlin-spezifische Form der
Besatzungsverwaltung untersucht. Im Gespräch mit Jannes Bergmann
zeichnet er die Entwicklung der Institution und ihrer Arbeitsweise
von den Anfängen im Zweiten Weltkrieg bis zur ‚Erklärung über
Berlin‘ 1955 nach und macht deutlich, welchen Einfluss die
einzelnen Akteur*innen – nicht nur in der ersten Reihe – im Apparat
der Besatzungsverwaltung hatten. Dabei wird klar, welche Rolle die
Kommandantur auf dem Weg zu einer Demokratisierung Berlins spielte.
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