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Beschreibung
vor 6 Tagen
n dieser Folge vom Playful Impact
Podcast sprechen Oliver und Nadine direkt aus dem
Victoria Jungfrau am Richmond IT Forum über ein Thema, das in
Projekten, Workshops und Organisationen oft unterschätzt wird:
stille Saboteure. Gemeint sind nicht nur Menschen, die
offensichtlich blockieren, sondern vor allem Dynamiken, die leise
Energie ziehen, Entscheidungen verzögern und Ergebnisse
verwässern.
Oliver und Nadine erzählen offen von Situationen aus ihrer
Workshop-Praxis, in denen ein Auftrag eigentlich klar schien,
aber plötzlich andere Entscheider, versteckte Erwartungen oder
ungeklärte Rollen alles verändert haben. Besonders spannend wird
es dort, wo sie zeigen, dass Sabotage nicht immer böse Absicht
ist. Manchmal entsteht sie aus Überforderung, fehlender
Einbindung oder dem Bedürfnis, doch noch Kontrolle über ein
Ergebnis zu bekommen.
Ein grosser Teil der Folge dreht sich darum, warum Workshops
scheitern können, wenn sie als einmaliges Event statt als Teil
einer echten Veränderungsreise verstanden werden. Oliver
beschreibt, wie wichtig es ist, Auftraggeber, Entscheider und
Teilnehmende früh abzuholen. Nadine bringt den Punkt ein, dass
auch zu wenig Vorbereitung, fehlende Agenda und unklare
Erwartungen stille Saboteure sein können.
Zum Schluss wird der Bogen zu psychologischer Sicherheit und LEGO
Serious Play geschlagen. Denn wenn immer nur die lauten Stimmen
dominieren, entsteht schnell der Eindruck, das sei die Meinung
aller. Die Methode hilft, auch stille Perspektiven sichtbar zu
machen und alle Beteiligten aktiv einzubinden. Die Folge endet
mit einem klaren Gedanken: Veränderung braucht Reibung, Klarheit
und konsequentes Dranbleiben.
Take Aways
Stille Saboteure sind oft nicht laut, aber sie können
Projekte, Workshops und Veränderungsprozesse massiv ausbremsen.
Sabotage entsteht nicht immer aus böser Absicht. Manchmal
steckt Überforderung, fehlende Einbindung oder verletzter Stolz
dahinter.
Ein Workshop wird schwach, wenn er als einmaliges Event
geplant wird, obwohl eigentlich eine echte Veränderungsreise
nötig wäre.
Die wichtigste Person im Projekt ist nicht immer die Person,
die den Workshop organisiert hat, sondern oft die Person, die am
Ende über Wirkung, Budget oder Akzeptanz entscheidet.
Wenn Entscheider zu spät eingebunden werden, kann ein guter
Workshop live kippen oder im Nachgang anders bewertet werden.
Feedback sollte möglichst früh angesprochen werden, bevor aus
kleinen Spannungen grosse Blockaden werden.
Meetings ohne Agenda und klares Ziel sind selbst stille
Saboteure, weil sie Zeit kosten und selten echte Ergebnisse
bringen.
LEGO Serious Play hilft, weil nicht nur die lauten Stimmen
den Ton angeben, sondern jede Person einen sichtbaren Beitrag
leisten muss.
Psychologische Sicherheit bedeutet nicht, dass alle nett
zueinander sind. Sie bedeutet, dass auch Uneinigkeit
ausgesprochen und produktiv bearbeitet werden kann.
Gute Workshops enden nicht mit Applaus, sondern mit klaren
Massnahmen, Verantwortlichkeiten und einem Rhythmus, der die
Umsetzung lebendig hält.
Chapters
00:00 – Nicht perfekt, aber besser unterwegs
01:45 – Kleineres Setup, weniger Koffer, mehr Lernen
03:10 – Worum es heute wirklich geht: stille Saboteure
04:10 – Der faule Apfel im Team
05:20 – Wenn eine toxische Person den ganzen Event kippt
07:20 – Wenn Workshops nur als Event verstanden werden
09:30 – Das Problem liegt nicht immer beim Team
10:20 – Wenn Auftraggeber selbst sabotieren
13:15 – Gutes Konzept, zu wenig Zeit, falsche Erwartungen
15:25 – Warum frühes Feedback entscheidend ist
17:20 – Teilnehmende abholen, bevor der Workshop falsch startet
18:40 – Meetings ohne Ergebnis als stille Saboteure
20:45 – Warum LEGO Serious Play stille Stimmen hörbar macht
21:40 – Massnahmen, Follow-up und echte Umsetzung
22:50 – Psychologische Sicherheit braucht Reibung
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