Der teuerste Satz im Change-Prozess: „Ich nehme alle mit"

Der teuerste Satz im Change-Prozess: „Ich nehme alle mit"

vor 3 Tagen
Die Riesen-Fehler und was wirklich hilft, Menschen für Veränderung zu gewinnen
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Beschreibung

vor 3 Tagen
„Ich nehme alle mit!" Dieser gut gemeinte Vorsatz ist im
Change-Prozess fast garantiert zum Scheitern verurteilt. Sie werden
nie alle mitnehmen, und das ist keine Frage von gutem Willen,
sondern von Neurobiologie. In dieser Folge diskutieren Holger König
und Michael Neugebauer, warum unser Gehirn eine anstehende
Veränderung reflexhaft als Bedrohung behandelt: Tief in uns läuft
noch der „Neandertal-Modus", der Energie sparen und bei bewährten
Routinen bleiben will. Der Säbelzahntiger von früher ist heute die
nächste Reorganisation oder die Einführung von KI. Michael zeigt,
dass sich bei jedem Wandel grob ein Viertel der Menschen begeistern
lässt, die Hälfte abwartet und ein Viertel blockiert. Und er
begründet, warum es ein Fehler ist, die eigene Glaubwürdigkeit am
letzten Viertel aufzuhängen. Sie hören, welche Bedingungen
Veränderung überhaupt möglich machen: ein klares Warum, kleine
Schritte, ein sicherer Rahmen, echtes Vertrauen und Beteiligung
statt Anordnung von oben. Besonders ehrlich wird es, wenn Michael
zwei eigene Fehler als Change-Begleiter offenlegt: darunter das
voreilige Versprechen von „Transparenz". Holger und Michael liefern
handfeste Orientierung wie das Sieben-Phasen-Modell nach Richard
Streich und Beispiele aus Medienhäusern, IT-Projekten und dem
eigenen Berufsleben. Eine Folge für alle, die Veränderung anstoßen
oder begleiten und endlich verstehen wollen, warum sie so selten
funktioniert.
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Der teuerste Satz im Change-Prozess: „Ich nehme alle mit"
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