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Beschreibung
vor 1 Monat
Selbstregulierung ist ein Begriff aus der Kybernetik. Peggy Mädler
erzählt, wie sie die Kybernetik als Variante der Systemtheorie in
der Geschichte der DDR entdeckt hat: als einen kurzen Moment nach
dem Bau der Mauer, in dem es in akademischen Kreisen möglich
schien, dass die Partei etwas von ihrer totalen Kontrolle abgibT:
Peggy Mädler, Jahrgang 1975, wurde in Dresden geboren. Zuletzt war
sie erfolgreich mit dem Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen
betrinken sich und gründen den idealen Staat“ - gemeinsam mit
Annett Gröschner und Wenke Seemann. „In den Begriff
Selbstregulierung habe ich mich sofort verliebt“, sagt Peggy
Mädler. „Allerdings habe ich ihn anfangs stärker auf die
persönlichen Beziehungen der Menschen bezogen als auf die
gesellschaftlichen Verhältnisse.“ So sei dieser Begriff zum Prinzip
ihres Romans geworden. In „Selbstregulierung des Herzens“
organisiert Peggy Mädler Erinnerungen wie ein empfindliches
Netzwerk: Liebe, politische Strukturen, Familiengeschichten und
technische Wissenschaft greifen ineinander wie Elemente eines
Systems. Über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren bis in die
Gegenwart suchen ihre Figuren nach Möglichkeiten und Nischen – in
der Liebe, in der Datenverarbeitung und in einer Datschensiedlung
nördlich von Berlin.
Der Roman erscheint bei Galliani. 304 Seiten.
Eine Sendung von Carsten Tesch
Redaktion: Gabriele Bischoff
erzählt, wie sie die Kybernetik als Variante der Systemtheorie in
der Geschichte der DDR entdeckt hat: als einen kurzen Moment nach
dem Bau der Mauer, in dem es in akademischen Kreisen möglich
schien, dass die Partei etwas von ihrer totalen Kontrolle abgibT:
Peggy Mädler, Jahrgang 1975, wurde in Dresden geboren. Zuletzt war
sie erfolgreich mit dem Bestseller „Drei ostdeutsche Frauen
betrinken sich und gründen den idealen Staat“ - gemeinsam mit
Annett Gröschner und Wenke Seemann. „In den Begriff
Selbstregulierung habe ich mich sofort verliebt“, sagt Peggy
Mädler. „Allerdings habe ich ihn anfangs stärker auf die
persönlichen Beziehungen der Menschen bezogen als auf die
gesellschaftlichen Verhältnisse.“ So sei dieser Begriff zum Prinzip
ihres Romans geworden. In „Selbstregulierung des Herzens“
organisiert Peggy Mädler Erinnerungen wie ein empfindliches
Netzwerk: Liebe, politische Strukturen, Familiengeschichten und
technische Wissenschaft greifen ineinander wie Elemente eines
Systems. Über einen Zeitraum von mehr als 60 Jahren bis in die
Gegenwart suchen ihre Figuren nach Möglichkeiten und Nischen – in
der Liebe, in der Datenverarbeitung und in einer Datschensiedlung
nördlich von Berlin.
Der Roman erscheint bei Galliani. 304 Seiten.
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