Pulverdampf und Pikenwald

Pulverdampf und Pikenwald

vor 2 Tagen
Waffen, Technik und Taktik im 30-jährigen Krieg
50 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Wie fühlt es sich an, eine 400 Jahre alte Waffe nicht nur hinter
Glas zu sehen, sondern tatsächlich in der Hand zu halten? In dieser
Folge von „Hexen, Teufel und Kanonen“ erzählt Matthias von einem
besonderen Besuch im Depot des Ostfriesischen Landesmuseums in
Emden – einem Ort, an dem Geschichte nicht nur betrachtet, sondern
gewogen, vermessen und gespürt wird. Von dort aus geht es mitten
hinein in die Waffenwelt des Dreißigjährigen Kriegs: Piken,
Hellebarden, Degen, Musketen, Hakenbüchsen, Kanonen und Mörser. Was
war eine halbe Kartaune? Warum war eine Muskete alles andere als
eine Präzisionswaffe? Und weshalb konnte eine Schlacht trotz aller
Technik immer noch im blanken Chaos enden? Matthias erklärt, wie
Pikeniere und Musketiere zusammenarbeiteten, warum
Schlachtordnungen Disziplin brauchten – und wie schnell aus einer
geordneten Formation Panik werden konnte. Dabei geht es nicht um
Waffenromantik, sondern um ein besseres Verständnis dafür, wie
brutal, laut und unberechenbar Krieg in dieser Zeit war. Eine Folge
über Technik, Taktik und Recherche zum Anfassen – und über die
klare Erkenntnis: Wer einmal den Pulverdampf gespürt hat, versteht
Geschichte anders.
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