Der Krieg frisst seine Kinder – Alltag, Angst und Aberglaube im Dreißigjährigen Krieg

Der Krieg frisst seine Kinder – Alltag, Angst und Aberglaube im Dreißigjährigen Krieg

vor 2 Monaten
Wie 80 % der Bevölkerung auf dem Land lebten, warum Kinder kaum eine Chance hatten – und weshalb Angst, Glaube und Gewalt den Alltag bestimmten.
39 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 2 Monaten
Wie lebten die Menschen wirklich im Dreißigjährigen Krieg? Nicht
die Feldherren, nicht die Strategen – sondern Bauern, Handwerker,
Frauen und Kinder. In dieser Folge von Hexen, Teufel und Kanonen
schauen wir auf den Alltag einer Gesellschaft am Limit: auf Hunger
und Seuchen, auf Plünderung und Vertreibung, auf Aberglauben,
Hexenfurcht und eine Kirche, die Angst eher schürte als lindern
konnte. Wir sprechen über: eine Bevölkerung, die zu 80 % auf dem
Land lebte Kindersterblichkeit, die heute kaum vorstellbar ist
Städte zwischen Schutz und tödlicher Enge Gewalt gegen die
Wehrlosesten und ein Weltbild, in dem Teufel, Dämonen und Hexen
real waren Diese Folge macht deutlich: Der Dreißigjährige Krieg
traf keine stabile Gesellschaft – sondern ein System, das schon
vorher am Rand des Zusammenbruchs stand. Keine Heldengeschichten.
Sondern Geschichte von unten.
15
15
Close