Söldnerleben – zwischen Hunger, Galgen und Hoffnung
vor 3 Monaten
Alltag, Gewalt und Aberglaube im Dreißigjährigen Krieg
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Beschreibung
vor 3 Monaten
Sie zogen mit Trommeln und Pfeifen durchs Land, versprachen Sold,
Brot und ein besseres Leben – und führten Männer direkt in Elend,
Gewalt und oft in den Tod: Söldner. In dieser Folge sprechen Marcus
und Matthias über das Söldnerwesen zur Zeit des Dreißigjährigen
Krieges. Was unterschied Landsknechte von späteren Söldnern? Warum
entschieden sich Männer freiwillig für dieses Leben? Wie lief eine
Musterung ab – vom Handgeld über den Eid bis zum Spießjoch? Wir
tauchen ein in den Alltag der Heere: Märsche über hunderte
Kilometer, Hunger, Krankheiten, Prügeleien, Plündern und ein
Lagerleben, das wenig mit Romantik zu tun hatte. Gelesene
Textauszüge zeigen das Lager aus der Perspektive von Jacob und
Heinrich – roh, eng und gnadenlos. Ein zentrales Thema ist auch der
Galgen: Disziplin durch Angst, öffentliche Hinrichtungen und
Würfelspiele um das eigene Leben. Dazu kommen Aberglaube und Magie
– Schluckbildchen, Schutzbriefe, Nothemden und der verzweifelte
Versuch, sich gegen Kugeln und Klingen unverwundbar zu machen. Wir
sprechen über die Rolle der Frauen im Tross, über Täter und Opfer,
über das Tagebuch des Söldners Peter Hagendorf – und über ein
System, das Menschen verschlang, austauschbar machte und kaum
jemand unversehrt überlebte. Am Ende bleibt die Frage: Waren
Söldner Monster – oder Menschen, gefangen in einem Krieg ohne
Ausweg? In der nächsten Folge: die Bevölkerung – die eigentlichen
Verlierer des Krieges.
Brot und ein besseres Leben – und führten Männer direkt in Elend,
Gewalt und oft in den Tod: Söldner. In dieser Folge sprechen Marcus
und Matthias über das Söldnerwesen zur Zeit des Dreißigjährigen
Krieges. Was unterschied Landsknechte von späteren Söldnern? Warum
entschieden sich Männer freiwillig für dieses Leben? Wie lief eine
Musterung ab – vom Handgeld über den Eid bis zum Spießjoch? Wir
tauchen ein in den Alltag der Heere: Märsche über hunderte
Kilometer, Hunger, Krankheiten, Prügeleien, Plündern und ein
Lagerleben, das wenig mit Romantik zu tun hatte. Gelesene
Textauszüge zeigen das Lager aus der Perspektive von Jacob und
Heinrich – roh, eng und gnadenlos. Ein zentrales Thema ist auch der
Galgen: Disziplin durch Angst, öffentliche Hinrichtungen und
Würfelspiele um das eigene Leben. Dazu kommen Aberglaube und Magie
– Schluckbildchen, Schutzbriefe, Nothemden und der verzweifelte
Versuch, sich gegen Kugeln und Klingen unverwundbar zu machen. Wir
sprechen über die Rolle der Frauen im Tross, über Täter und Opfer,
über das Tagebuch des Söldners Peter Hagendorf – und über ein
System, das Menschen verschlang, austauschbar machte und kaum
jemand unversehrt überlebte. Am Ende bleibt die Frage: Waren
Söldner Monster – oder Menschen, gefangen in einem Krieg ohne
Ausweg? In der nächsten Folge: die Bevölkerung – die eigentlichen
Verlierer des Krieges.
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