#162 - Christoph Peters

#162 - Christoph Peters

vor 14 Stunden
Über autofiktionales erzählen, jahrelange Stoffentwicklung und gnadenlosen Alkoholismus
40 Minuten
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Podcast
Podcaster
Der Podcast mit Petra Hartlieb

Beschreibung

vor 14 Stunden

Wann weiß man, dass sein Alkoholkonsum besorgniserregend ist?
Diese Frage hat sich Christoph Peters schon lange nicht mehr
gestellt. Bei ihm ging es nur noch darum, die Suchterkrankung vor
seinen Angehörigen zu verbergen und vor sich selbst schönzureden.
Irgendwann wusste er, so geht es nicht weiter und er begab sich
in einen Entzug. Das war vor zwanzig Jahren und nun hat er über
diese Erfahrung einen Roman geschrieben, der schonungslos mit
seiner eigenen Geschichte abrechnet und uns mitten hineinführt,
in das komplexe System des Alkoholismus.


Das Gespräch dreht sich um autofiktionales Erzählen, warum manche
Geschichten viele Jahre brauchen, um geschrieben werden zu können
und darüber, wie sehr man sich in seine Figuren hineinversetzt,
ganz egal, ob sie real existieren oder ausgedacht sind.


Zu den Büchern in dieser Folge:


„Entzug“ von Christoph Peters


„Hauptsache kein Zeitgeist“ von Hayat Erdoğan


„Lebensversicherung“ von Kathrin Bach


„Mehr Leben als geplant“ von Veronika Peters





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