Podcaster
Episoden
05.03.2026
39 Minuten
In dieser Folge ist die Bestseller-Autorin Ursula Poznanski zu
Gast. Mit im Gepäck hat sie ihr neues Buch “Das Signal”. Was mit
einer Beinamputation und den damit verbundenen Barrieren im
Alltagsleben beginnt, entwickelt sich zu einem spannenden
Psychothriller mit unerwarteten Wendungen. Neben verschiedenen
Personen spielen darin auch GPS-Tracker eine Hauptrolle.
Wie sie Letztere einem Selbsttest unterzogen hat, warum in ihren
Büchern immer wieder neue Technologien im Fokus stehen und
weshalb Poznanski ihr neues Buch für Recherchen ins Wiener AKH
geführt hat, verrät sie in dieser Folge des Podcasts “Besser
Lesen mit dem Falter”. Außerdem erzählt die Wienerin im Gespräch
mit Petra Hartlieb, wie sie vom Jugendbuch zum
Erwachsenen-Thriller kam und warum sie anfangs häufig für eine
deutsche Autorin gehalten wurde.
Zu den Büchern dieser Folge:
“Das Signal” von Ursula Poznanski
“Trophäe” von Gaea Schöters
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19.02.2026
32 Minuten
In dieser Folge ist die Autorin Dita Zipfel mit ihrem neuen Roman
"Es ist hell und draußen dreht sich die Welt" zu Gast. Während
das Buch in einem minimalistischen Luxusbungalow in Südfrankreich
situiert ist, sind die Inhalte alles andere als Sommer, Sonne,
Sonnenschein. Was als entspannte Auszeit zwischen zwei
befreundeten Paaren beginnt, entwickelt sich schnell zu einem
psychologischen Kammerspiel: Ungleiche soziale Dynamiken,
unterschwellige Konkurrenz zwischen Freundinnen und ein
unerfüllter Kinderwunsch werden zum Thema.
Dita Zipfel spricht im Podcast über Frauen- und
Männerfreundschaften und die Tendenz, sich mit anderen zu
vergleichen. Außerdem verrät sie, wie der gelbe Vogel auf dem
Cover zu verstehen ist.
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05.02.2026
33 Minuten
In dieser Folge nimmt Florian Klenk im Podcast-Studio Platz -
diesmal allerdings nicht in der Rolle als FALTER-Chefredakteur,
sondern als Autor seines neuen Buches “Ausreden: Elfriede
Blauensteiner - Ein Bekenntnis”. Darin seziert er das Leben der
Serienmörderin Elfriede Blauensteiner, die im 20. Jahrhundert
reihenweise Menschen umgebracht hat, die ihr zur Pflege
anvertraut waren.
Während sie als “Schwarze Witwe” in den 1990er-Jahren massenweise
Schlagzeilen in den Boulevardmedien machte, betrachtet Klenk den
Fall nun aus einer anderen, persönlicheren Perspektive.
Im Podcast erzählt er, wie er durch Zufall auf die Protokolle von
Blauensteiners Gerichtspsychiaterin stieß, Verwandte von
Blauensteiner traf und daraus ein Buch schrieb, das tiefe
Einblicke ins Blauensteiners Leben und die Gesellschaft der
Zwischenkriegszeit bietet.
Zu den Büchern dieser Folge:
“Ausreden: Elfriede Blauensteiner - Ein Bekenntnis” von Florian
Klenk
“Entshittfication” von Cory Doctorow
“Tagebuch einer Reise nach Italien” von Michel de Montaigne
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22.01.2026
40 Minuten
In dieser Folge ist der Schauspieler und Kabarettist Simon
Schwarz zu Besuch. Mit im Gepäck hat er sein neues Buch “Geht's
noch? Betrachtungen eines Überforderten”, das er gemeinsam mit
Co-Autorin Ursel Nendzig verfasst hat. Darin blickt er zurück auf
seine Kindheit und Jugend, die geprägt waren von einer
umweltbewussten Mutter und dem Dasein als “schwarzes Schaf” ohne
Matura in einer intellektuellen Familie.
Schwarz übt im Gespräch mit Podcast-Host Petra Hartlieb Kritik an
der wachstumsorientierten Gesellschaft und plädiert für einen
wissenschaftsbasierten Diskurs, der über ideologische Bubbles
hinausgeht. Warum das Vollkorn-Jausenbrot in der Jugend uncool,
die Hainburg-Besetzung und die Ausflüge ins Mühlviertel zum
Gemüse-Kaufen aber umso cooler waren, erzählt er in dieser Folge.
Zu den Büchern dieser Folge:
“Geht's noch? Betrachtungen eines Überforderten” von Simon
Schwarz und Ursel Nendzig
"Hitlers queere Künstlerin. Stephanie Hollenstein. Malerin und
Soldat" von Nina Schedlmayer
"Die Republik der Irren. Ein historischer Roman über den
verrücktesten Staat der Geschichte" von Dirk Stermann
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08.01.2026
39 Minuten
In dieser Folge von „Besser lesen mit dem FALTER“ spricht Petra
Hartlieb mit der Autorin Gertraud Klemm über ihr neues
Buch „Abschied vom Phallozän – Eine Streitschrift“. In dem
Essay stellt Klemm die These auf, dass viele der globalen Krisen
– von der Klimakatastrophe bis zur sozialen Ungleichheit – auf
eine gemeinsame Wurzel zurückgehen: das Patriarchat.
Klemm entwirft das Gedankenspiel einer Welt nach dem Patriarchat,
in der Besitz, Hierarchien und Konkurrenz durch Kooperation,
Fürsorge und Konsens ersetzt werden könnten – so, wie es in real
existierenden Matriarchaten teils bis heute gelebt wird. Ein
Gespräch über die Isolation von Müttern in unserer Gesellschaft,
neue Familienmodelle und die Frage, warum das Patriarchat kein
Naturgesetz ist – und warum es höchste Zeit wäre, sich von ihm zu
verabschieden.
Zu den Büchern dieser Folge:
„Abschied vom Phallozän – Eine Streitschrift“ von Gertaud
Klemm
„Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ von Lena Schätte
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Über diesen Podcast
Alle zwei Wochen führt die Wiener Buchhändlerin Petra Hartlieb
Gespräche mit Autorinnen und Autoren über das Lesen, das Schreiben
und das Leben an sich.
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