Digitale Nomaden: Ortsunabhängiges Leben zwischen Coaching-Kult und Freiheitsversprechen

Digitale Nomaden: Ortsunabhängiges Leben zwischen Coaching-Kult und Freiheitsversprechen

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

Digitale Nomaden gelten für viele als Sinnbild von Freiheit:
arbeiten, wo man möchte, die Welt bereisen und dem klassischen
Büroalltag entkommen. Auch wir fanden diese Idee lange
faszinierend. Katharina kam schon vor über zehn Jahren mit der
Szene in Berührung, reiste durch Südostasien und lernte
Co-Living- und Co-Working-Spaces kennen. Doch mit der Zeit kamen
Zweifel auf.


In dieser Folge von HERSpectives sprechen wir über die
Schattenseiten des digitalen Nomadentums. Warum wirken manche
Communities fast wie geschlossene Bubbles? Weshalb boomt rund um
das Thema eine riesige Coaching-Industrie? Und wer profitiert
eigentlich von den Versprechen von Freiheit, Ortsunabhängigkeit
und passivem Einkommen. Außerdem werfen wir einen Blick auf
Themen, die in der Szene oft ausgeblendet werden: Privilegien,
Gentrifizierung, steigende Mieten in Städten wie Lissabon,
Mexiko-Stadt oder Kapstadt, Steueroptimierung und die Frage, wie
nachhaltig permanentes Reisen wirklich ist.


Eine Folge über vermeintliche Freiheit, Selbstverwirklichung,
Business, Zugehörigkeit und darüber, warum wir die Welt der
digitalen Nomaden heute deutlich kritischer sehen als noch vor
einigen Jahren.


Weiterführende Links


taz Artikel: Neoliberale Hippies

The Guardian: ‘There’s an arrogance to the way they move
around the city’: is it time for digital nomads like me to leave
Lisbon?



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