Wir haben die Menschen allein gelassen – Thomas Losse-Müller über Spaltung, Solidarität & Optimismus
vor 1 Tag
In dieser Episode sprechen wir mit Thomas Losse-Müller darüber,
warum wir die Menschen beim Wandel allein gelassen haben, wie ihn
der Weg vom Banker in die SPD geprägt hat und was Solidarität und
ein sozial gedachter Klimaschutz
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Tag
Was passiert mit einer Gesellschaft, wenn immer mehr Menschen das
Gefühl haben, mit den Risiken des Lebens allein gelassen zu werden?
Thomas Losse-Müller, Direktor der Stiftung Klimaneutralität und
Gründer des Sozialklimarats, hat darauf eine unbequeme Antwort:
„Wir haben ganz viele Leute alleine gelassen." Der Ökonom war bei
der Weltbank, in Washington, London und Afrika, wurde
Spitzenkandidat der SPD in Schleswig-Holstein – und macht heute aus
seiner Haltung kein Geheimnis: Die wirklich Guten sind für ihn
jene, die wissen, dass die großen Dinge nur gemeinsam gelingen. Im
Gespräch mit Thomas Mühlnickel erzählt Losse-Müller von seinem
ungewöhnlichen Weg: vom Investmentbanker zum Klimastrategen, vom
Wechsel der Grünen zur SPD und von der bitteren Lehre eines
verlorenen Wahlkampfs. Er spricht offen darüber, dass er kein
geborener Frontmann ist, warum er „mindestens drei Sätze" braucht,
um Vertrauen aufzubauen, und was ihm eine ältere Wählerin auf einem
Marktplatz über Politik beigebracht hat, das er bis heute nicht
vergisst. Vom Dorfleben in den Hüttener Bergen spannt sich der
Bogen zu seinem zentralen Thema: dem sozialen Riss in der
Klimapolitik. Losse-Müller erklärt, warum bestehende Instrumente
vor allem wohlhabende Haushalte erreichen – und zwei Drittel der
Menschen schlicht überfordern. Es sei „keine Frage von noch mehr
Überzeugung", sondern davon, wie wir Klimaschutz als
Daseinsvorsorge für alle organisieren. Er beschreibt den
welthistorischen Moment, in dem Sonne und Wind die ganze Welt mit
billiger Energie versorgen könnten – und warum wir uns nur trauen
müssten, die Fesseln zu lösen. Am Ende geht es um die große Frage
hinter allem: Warum wählen Menschen die Zerstörung? Wie hängt das
mit 40 Jahren falsch verstandener Sicherung zusammen – und mit den
„Peter Thiels dieser Welt"? Und warum bleibt Losse-Müller trotz
allem zutiefst optimistisch? Ein Gespräch über Solidarität und
Spaltung, Klimaschutz für alle und den Rechtsruck, über Mut, Demut
und die Frage, warum 2050 ein besseres Land möglich ist – wenn wir
die Menschen nicht länger alleinlassen. Themen dieser Folge 0:00
Solidarität: Der Kitt, der Gesellschaften zusammenhält 0:19 Globale
Ungleichheit und Solidarität 1:07 Podcast-Auftakt mit Thomas 3:57
Wer sind die Guten? 8:38 Leben auf dem Dorf 10:26 Neugier statt
Langeweile 17:22 Der Wechsel zur SPD 23:23 Streit, Solidarität und
Demokratie 25:47 Politische Bühne und Wahlkampf 36:22 Gute
Ratschläge fürs Leben 42:44 Zurück zur Klimapolitik 50:47
Klimaschutz für alle 57:50 Soziale Marktwirtschaft neu denken
1:00:47 Der überforderte Staat 1:04:37 Demokratie unter Druck
1:09:59 Disruption und Hoffnung 1:12:45 Mut, Zukunft und 2050
Links: Jetzt auf Spotify hören:
https://open.spotify.com/show/1dLFdwUDlNQNag44RAibgx
Sozial-Klimarat: https://sozial-klimarat.de LinkedIn Thomas
Losse-Müller:
https://www.linkedin.com/in/thomas-losse-m%C3%BCller-b74637129/
LinkedIn Thomas Mühlnickel
https://www.linkedin.com/in/thomas-mühlnickel-75048a176/
#Klimaneutralität #Solidarität #Klimaschutz #Klimapolitik
#Energiewende #Demokratie #Rechtsruck #Populismus #Optimismus
#ThomasLosseMüller #StiftungKlimaneutralität #Sozialklimarat
#Podcast
Gefühl haben, mit den Risiken des Lebens allein gelassen zu werden?
Thomas Losse-Müller, Direktor der Stiftung Klimaneutralität und
Gründer des Sozialklimarats, hat darauf eine unbequeme Antwort:
„Wir haben ganz viele Leute alleine gelassen." Der Ökonom war bei
der Weltbank, in Washington, London und Afrika, wurde
Spitzenkandidat der SPD in Schleswig-Holstein – und macht heute aus
seiner Haltung kein Geheimnis: Die wirklich Guten sind für ihn
jene, die wissen, dass die großen Dinge nur gemeinsam gelingen. Im
Gespräch mit Thomas Mühlnickel erzählt Losse-Müller von seinem
ungewöhnlichen Weg: vom Investmentbanker zum Klimastrategen, vom
Wechsel der Grünen zur SPD und von der bitteren Lehre eines
verlorenen Wahlkampfs. Er spricht offen darüber, dass er kein
geborener Frontmann ist, warum er „mindestens drei Sätze" braucht,
um Vertrauen aufzubauen, und was ihm eine ältere Wählerin auf einem
Marktplatz über Politik beigebracht hat, das er bis heute nicht
vergisst. Vom Dorfleben in den Hüttener Bergen spannt sich der
Bogen zu seinem zentralen Thema: dem sozialen Riss in der
Klimapolitik. Losse-Müller erklärt, warum bestehende Instrumente
vor allem wohlhabende Haushalte erreichen – und zwei Drittel der
Menschen schlicht überfordern. Es sei „keine Frage von noch mehr
Überzeugung", sondern davon, wie wir Klimaschutz als
Daseinsvorsorge für alle organisieren. Er beschreibt den
welthistorischen Moment, in dem Sonne und Wind die ganze Welt mit
billiger Energie versorgen könnten – und warum wir uns nur trauen
müssten, die Fesseln zu lösen. Am Ende geht es um die große Frage
hinter allem: Warum wählen Menschen die Zerstörung? Wie hängt das
mit 40 Jahren falsch verstandener Sicherung zusammen – und mit den
„Peter Thiels dieser Welt"? Und warum bleibt Losse-Müller trotz
allem zutiefst optimistisch? Ein Gespräch über Solidarität und
Spaltung, Klimaschutz für alle und den Rechtsruck, über Mut, Demut
und die Frage, warum 2050 ein besseres Land möglich ist – wenn wir
die Menschen nicht länger alleinlassen. Themen dieser Folge 0:00
Solidarität: Der Kitt, der Gesellschaften zusammenhält 0:19 Globale
Ungleichheit und Solidarität 1:07 Podcast-Auftakt mit Thomas 3:57
Wer sind die Guten? 8:38 Leben auf dem Dorf 10:26 Neugier statt
Langeweile 17:22 Der Wechsel zur SPD 23:23 Streit, Solidarität und
Demokratie 25:47 Politische Bühne und Wahlkampf 36:22 Gute
Ratschläge fürs Leben 42:44 Zurück zur Klimapolitik 50:47
Klimaschutz für alle 57:50 Soziale Marktwirtschaft neu denken
1:00:47 Der überforderte Staat 1:04:37 Demokratie unter Druck
1:09:59 Disruption und Hoffnung 1:12:45 Mut, Zukunft und 2050
Links: Jetzt auf Spotify hören:
https://open.spotify.com/show/1dLFdwUDlNQNag44RAibgx
Sozial-Klimarat: https://sozial-klimarat.de LinkedIn Thomas
Losse-Müller:
https://www.linkedin.com/in/thomas-losse-m%C3%BCller-b74637129/
LinkedIn Thomas Mühlnickel
https://www.linkedin.com/in/thomas-mühlnickel-75048a176/
#Klimaneutralität #Solidarität #Klimaschutz #Klimapolitik
#Energiewende #Demokratie #Rechtsruck #Populismus #Optimismus
#ThomasLosseMüller #StiftungKlimaneutralität #Sozialklimarat
#Podcast
Weitere Episoden
1 Stunde 3 Minuten
vor 4 Wochen
Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser - Verena Bentele (VdK) über Grenzen, Empathie, Zusammenhalt.
1 Stunde 2 Minuten
vor 1 Monat
1 Stunde 9 Minuten
vor 2 Monaten
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.