Über Liebe als Gegenkraft zum Hass – Daniel Schreiber
vor 1 Tag
In dieser Episode sprechen wir mit Daniel Schreiber darüber, warum
Liebe eine politische Kraft ist, wie die Baseballschlägerjahre
seine Kindheit prägten und was Solidarität gegen Ohnmacht und Hass
bewirken kann.
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Beschreibung
vor 1 Tag
Kann Liebe eine politische Kraft sein? Daniel Schreiber, einer der
prägenden Stimmen des literarischen Essays in Deutschland, ist
überzeugt davon. Seine Spiegel-Bestseller „Nüchtern", „Zuhause",
„Allein" und „Die Zeit der Verluste" haben eine neue Form des
persönlichen Essays im deutschsprachigen Raum begründet. In seinem
aktuellen Buch „Liebe – ein Aufruf" stellt er eine radikale Frage:
Wie können wir in einer Zeit des Hasses und der Ohnmacht die Liebe
als Gegenkraft wiederentdecken? Im Gespräch mit Thomas Mühlnickel
erzählt Daniel von seiner Kindheit auf dem Dorf in
Mecklenburg-Vorpommern, den prägenden Baseballschlägerjahren der
90er und dem Freiheitsgefühl, das er zum ersten Mal in New York
erlebte. Er spricht über seine literarischen Vorbilder Christa Wolf
und Joan Didion, über den schmerzhaften Prozess des Schreibens –
und darüber, warum ihm irgendwann „die Fähigkeit abhandengekommen
war, die Welt zu lieben". Daniel erklärt, warum Vernunft und gute
Argumente allein dem grassierenden Hass nicht beikommen. Warum
Solidarität, Fürsorge und Gemeinwohl keine naiven Abstraktionen
sind, sondern die Grundpfeiler jeder funktionierenden Gesellschaft.
Und warum eine Politik der Liebe konkreter ist, als sie klingt –
von innergesellschaftlicher Solidarität über Verantwortung für
nachfolgende Generationen bis hin zum leidenschaftlichen
Widersprechen, wenn politische Begriffe umgewertet werden Ein
Gespräch über ostdeutsche Identität, politische Ohnmacht, die
Bürgergeld-Debatte, fehlende politische Repräsentation – und
darüber, warum die Zukunft nicht vorgeschrieben ist. Themen dieser
Folge 00:00:00 – Intro: Warum Liebe eine politische Kraft ist
00:02:13 – „Wer sind die Guten?" – Engagement statt Egoismus
00:04:31 – Aufwachsen in der DDR: Kindheit auf dem Dorf in
Mecklenburg-Vorpommern 00:10:39 – Ostdeutsche Identität und die
Fehler der Wiedervereinigung 00:14:37 – New York und Queerness: Zum
ersten Mal wirklich frei 00:18:34 – Bestseller schreiben als innere
Arbeit: Von „Nüchtern" bis „Liebe" 00:26:42 – „Mir war die
Fähigkeit abhandengekommen, die Welt zu lieben" 00:29:24 – Liebe
als Gegenkraft zum Hass: Warum Vernunft allein nicht reicht
00:35:08 – Neoliberalismus, Umverteilung und fehlende politische
Repräsentation 00:44:09 – Fünf Sätze vervollständigen: Von Luisa
Neubauer bis zum Generationenvertrag 00:55:36 – Was bedeutet
Freiheit wirklich? Persönliche Definition eines Ostdeutschen
00:58:00 – Raus aus der Ohnmacht: Wie Engagement unser politisches
Grundgefühl verändert 01:06:48 – Die Zeitkapsel 2050: Warum Daniel
keine Prognosen macht
prägenden Stimmen des literarischen Essays in Deutschland, ist
überzeugt davon. Seine Spiegel-Bestseller „Nüchtern", „Zuhause",
„Allein" und „Die Zeit der Verluste" haben eine neue Form des
persönlichen Essays im deutschsprachigen Raum begründet. In seinem
aktuellen Buch „Liebe – ein Aufruf" stellt er eine radikale Frage:
Wie können wir in einer Zeit des Hasses und der Ohnmacht die Liebe
als Gegenkraft wiederentdecken? Im Gespräch mit Thomas Mühlnickel
erzählt Daniel von seiner Kindheit auf dem Dorf in
Mecklenburg-Vorpommern, den prägenden Baseballschlägerjahren der
90er und dem Freiheitsgefühl, das er zum ersten Mal in New York
erlebte. Er spricht über seine literarischen Vorbilder Christa Wolf
und Joan Didion, über den schmerzhaften Prozess des Schreibens –
und darüber, warum ihm irgendwann „die Fähigkeit abhandengekommen
war, die Welt zu lieben". Daniel erklärt, warum Vernunft und gute
Argumente allein dem grassierenden Hass nicht beikommen. Warum
Solidarität, Fürsorge und Gemeinwohl keine naiven Abstraktionen
sind, sondern die Grundpfeiler jeder funktionierenden Gesellschaft.
Und warum eine Politik der Liebe konkreter ist, als sie klingt –
von innergesellschaftlicher Solidarität über Verantwortung für
nachfolgende Generationen bis hin zum leidenschaftlichen
Widersprechen, wenn politische Begriffe umgewertet werden Ein
Gespräch über ostdeutsche Identität, politische Ohnmacht, die
Bürgergeld-Debatte, fehlende politische Repräsentation – und
darüber, warum die Zukunft nicht vorgeschrieben ist. Themen dieser
Folge 00:00:00 – Intro: Warum Liebe eine politische Kraft ist
00:02:13 – „Wer sind die Guten?" – Engagement statt Egoismus
00:04:31 – Aufwachsen in der DDR: Kindheit auf dem Dorf in
Mecklenburg-Vorpommern 00:10:39 – Ostdeutsche Identität und die
Fehler der Wiedervereinigung 00:14:37 – New York und Queerness: Zum
ersten Mal wirklich frei 00:18:34 – Bestseller schreiben als innere
Arbeit: Von „Nüchtern" bis „Liebe" 00:26:42 – „Mir war die
Fähigkeit abhandengekommen, die Welt zu lieben" 00:29:24 – Liebe
als Gegenkraft zum Hass: Warum Vernunft allein nicht reicht
00:35:08 – Neoliberalismus, Umverteilung und fehlende politische
Repräsentation 00:44:09 – Fünf Sätze vervollständigen: Von Luisa
Neubauer bis zum Generationenvertrag 00:55:36 – Was bedeutet
Freiheit wirklich? Persönliche Definition eines Ostdeutschen
00:58:00 – Raus aus der Ohnmacht: Wie Engagement unser politisches
Grundgefühl verändert 01:06:48 – Die Zeitkapsel 2050: Warum Daniel
keine Prognosen macht
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