Beschreibung
vor 1 Tag
Kann ein einziger Gedanke unser Leben verändern? Manche
philosophischen Ideen wirken wie ein Funke: Sie bringen uns dazu,
unsere Gewissheiten zu hinterfragen, unsere Sicht auf die Welt neu
zu ordnen und anders über uns selbst nachzudenken. Heute geht es um
sechs philosophische Sätze, die bis heute nichts von ihrer Kraft
verloren haben. Von Immanuel Kant über Sokrates bis Heraklit: Die
großen Fragen der Philosophie sind aktueller denn je. Was ist der
Mensch? Wie entstehen Wissen und Weisheit? Warum ist
Selbstreflexion so wichtig? Und was können uns klassische Denker in
einer Zeit von Künstlicher Intelligenz, Populismus,
gesellschaftlicher Polarisierung und rasantem Wandel noch sagen?
Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Intro 0:54 Immanuel
Kant (um 1800) „Das Feld der Philosophie … läßt sich auf folgende
Fragen bringen: 1) Was kann ich wissen? 2) Was soll ich thun? 3)
Was darf ich hoffen? 4) Was ist der Mensch?“ Die vier Fragen finden
sich in Immanuel Kant, Logik : AA IX, S. 25:
(https://korpora.org/kant/aa09/025.html) Ähnlich ist eine Stelle in
der Kritik der reinen Vernunft: AA III, S. 522
(https://korpora.org/kant/aa03/522.html) 2:36 Aristoteles,
Metaphysik, Buch I, (982b) (384-322 v.u.Z.) ,,Durch das Staunen
haben Menschen begonnen zu philosophieren - der Anfang aller
Weisheit." διὰ γὰρ τὸ θαυμάζειν οἱ ἄνθρωποι καὶ νῦν καὶ τὸ πρῶτον
ἤρξαντο φιλοσοφεῖν … φρόνησις ἤρξατο ζητεῖσθαι. Griechisch:
https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0051%3Abook%3D1%3Asection%3D982b
3:46 Platon, Apologie des Sokrates, 38a (428-348 v.u.Z.) ,,Das
ungeprüfte Leben ist für einen Menschen nicht lebenswert." ὁ
δὲἀνεξέταστος βίος οὐ βιωτὸς ἀνθρώπῳ Griechisch:
https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0169%3Atext%3DApol.%3Asection%3D38a
4:54 Heraklit, Fragment B12 (Diels-Kranz) (um 500) ,,Alles fließt."
πάντα ῥεῖ Die Vorsokratiker: Band 1, Griechisch-lateinisch-deutsch,
Auswahl der Fragmente und Zeugnisse, Übersetzung und Erläuterungen
von M. Laura Gemelli Marciano, Düsseldorf 2007, S. 321. Das Zitat
bei Platop lautet: Πάντα χωρεῖ καὶ οὐδὲν μένει (Plato) 6:27 Erasmus
von Rotterdam, Brief an Anton von Bergen vom 16.3.1501. „Es ist
besser auch spät zu lernen als nicht zu wissen“. Wörtlich: "satius
esse vel serius discere quam nescire quae cum primis oportet
tenere": P.S. Allen, Opus Epistolarum Des. Erasmi Roterdami, Tom I
(1484-1514), 1906 (Brief # 149, S. 351) Deutsch: Erasmus von
Rotterdam, Briefe. Verdeutscht und hg. v. Walther Köhler. Erw.
Ausgabe v. Andreas Flitner. Mit 8 Abb. ND, 4. Aufl. mit neuem Vorw.
und neuer Bibliographie Darmstadt 1995, S. 72 (zitiert in: Jürgen
Goldstein, Menschlichkeit. Vom Plan der Humanisierung der Welt,
Berlin 2025, S. 169 (Anm. 81) 7:35 Zhungzi (莊子, 365 - 290 v.u.Z.)
Kapitel 1 ,,Der vollkommene Mensch ist ohne Ego; der Heilige ohne
Verdienst; und der Weise hat keine Prominenz.“ 至人無己,神人無功,聖人無名 (zhì
rén wú jǐ, shén rén wú gōng, shèng rén wú míng) Englische
Übersetzung: „Therefore I say, the Perfect Man has no self; the
Holy Man has no merit; the Sage has no fame.” (Burton Watson, The
Complete Works of Zhuangzi, New York 2013, S. 55) Deutsche
Übersetzung: „Der höchste Mensch ist ohne Ego. Der spirituelle
Mensch hat keine Verdienste. Der weise Mensch hat keinen Ruf.“
(Kap. 1.1) (Günter Wohlfart, Zhuangzi (Dschuang Dsi). Meister der
Spiritualität, Freiburg 2001, S. 41) 9:15 Outro Moderation,
Recherche & Skript: Gert Scobel Zeichnungen: Claus Ast Eine
Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner,
Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild
und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer,
Annluise-Sophie Schröter, Arne Clasvogt und Pascal Hadré Finanziert
wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit,
Verbundenheit, Engagement ( https://ave-institut.de/). #scobel
philosophischen Ideen wirken wie ein Funke: Sie bringen uns dazu,
unsere Gewissheiten zu hinterfragen, unsere Sicht auf die Welt neu
zu ordnen und anders über uns selbst nachzudenken. Heute geht es um
sechs philosophische Sätze, die bis heute nichts von ihrer Kraft
verloren haben. Von Immanuel Kant über Sokrates bis Heraklit: Die
großen Fragen der Philosophie sind aktueller denn je. Was ist der
Mensch? Wie entstehen Wissen und Weisheit? Warum ist
Selbstreflexion so wichtig? Und was können uns klassische Denker in
einer Zeit von Künstlicher Intelligenz, Populismus,
gesellschaftlicher Polarisierung und rasantem Wandel noch sagen?
Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Intro 0:54 Immanuel
Kant (um 1800) „Das Feld der Philosophie … läßt sich auf folgende
Fragen bringen: 1) Was kann ich wissen? 2) Was soll ich thun? 3)
Was darf ich hoffen? 4) Was ist der Mensch?“ Die vier Fragen finden
sich in Immanuel Kant, Logik : AA IX, S. 25:
(https://korpora.org/kant/aa09/025.html) Ähnlich ist eine Stelle in
der Kritik der reinen Vernunft: AA III, S. 522
(https://korpora.org/kant/aa03/522.html) 2:36 Aristoteles,
Metaphysik, Buch I, (982b) (384-322 v.u.Z.) ,,Durch das Staunen
haben Menschen begonnen zu philosophieren - der Anfang aller
Weisheit." διὰ γὰρ τὸ θαυμάζειν οἱ ἄνθρωποι καὶ νῦν καὶ τὸ πρῶτον
ἤρξαντο φιλοσοφεῖν … φρόνησις ἤρξατο ζητεῖσθαι. Griechisch:
https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0051%3Abook%3D1%3Asection%3D982b
3:46 Platon, Apologie des Sokrates, 38a (428-348 v.u.Z.) ,,Das
ungeprüfte Leben ist für einen Menschen nicht lebenswert." ὁ
δὲἀνεξέταστος βίος οὐ βιωτὸς ἀνθρώπῳ Griechisch:
https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0169%3Atext%3DApol.%3Asection%3D38a
4:54 Heraklit, Fragment B12 (Diels-Kranz) (um 500) ,,Alles fließt."
πάντα ῥεῖ Die Vorsokratiker: Band 1, Griechisch-lateinisch-deutsch,
Auswahl der Fragmente und Zeugnisse, Übersetzung und Erläuterungen
von M. Laura Gemelli Marciano, Düsseldorf 2007, S. 321. Das Zitat
bei Platop lautet: Πάντα χωρεῖ καὶ οὐδὲν μένει (Plato) 6:27 Erasmus
von Rotterdam, Brief an Anton von Bergen vom 16.3.1501. „Es ist
besser auch spät zu lernen als nicht zu wissen“. Wörtlich: "satius
esse vel serius discere quam nescire quae cum primis oportet
tenere": P.S. Allen, Opus Epistolarum Des. Erasmi Roterdami, Tom I
(1484-1514), 1906 (Brief # 149, S. 351) Deutsch: Erasmus von
Rotterdam, Briefe. Verdeutscht und hg. v. Walther Köhler. Erw.
Ausgabe v. Andreas Flitner. Mit 8 Abb. ND, 4. Aufl. mit neuem Vorw.
und neuer Bibliographie Darmstadt 1995, S. 72 (zitiert in: Jürgen
Goldstein, Menschlichkeit. Vom Plan der Humanisierung der Welt,
Berlin 2025, S. 169 (Anm. 81) 7:35 Zhungzi (莊子, 365 - 290 v.u.Z.)
Kapitel 1 ,,Der vollkommene Mensch ist ohne Ego; der Heilige ohne
Verdienst; und der Weise hat keine Prominenz.“ 至人無己,神人無功,聖人無名 (zhì
rén wú jǐ, shén rén wú gōng, shèng rén wú míng) Englische
Übersetzung: „Therefore I say, the Perfect Man has no self; the
Holy Man has no merit; the Sage has no fame.” (Burton Watson, The
Complete Works of Zhuangzi, New York 2013, S. 55) Deutsche
Übersetzung: „Der höchste Mensch ist ohne Ego. Der spirituelle
Mensch hat keine Verdienste. Der weise Mensch hat keinen Ruf.“
(Kap. 1.1) (Günter Wohlfart, Zhuangzi (Dschuang Dsi). Meister der
Spiritualität, Freiburg 2001, S. 41) 9:15 Outro Moderation,
Recherche & Skript: Gert Scobel Zeichnungen: Claus Ast Eine
Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner,
Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild
und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer,
Annluise-Sophie Schröter, Arne Clasvogt und Pascal Hadré Finanziert
wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit,
Verbundenheit, Engagement ( https://ave-institut.de/). #scobel
Weitere Episoden
40 Minuten
vor 1 Woche
28 Minuten
vor 2 Wochen
24 Minuten
vor 3 Wochen
27 Minuten
vor 4 Wochen
27 Minuten
vor 1 Monat
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.