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Episoden

1 Stunde 20 Minuten
Kann künstliche Intelligenz wirklich denken oder fallen wir auf unsere eigenen Vorstellungen von Bewusstsein herein? Wenn eine KI sagt „Ich denke“, klingt das erstaunlich menschlich. Doch was bedeutet Denken überhaupt? Und woher wissen wir, dass es so etwas wie einen freien Willen gibt? Im Gespräch mit dem Philosophen Michael Hampe über künstliche Intelligenz, Bewusstsein, Willensfreiheit und unser Selbstbild klärt sich, warum wurde der freie Wille in der westlichen Philosophie zu einem so grundlegenden Problem, während die klassische chinesische Philosophie andere Fragen stellte? Wie verändern Sprache und Psychologie die Art, wie wir uns selbst verstehen? Und was können wir von Wittgenstein, Spinoza und dem Buddhismus lernen? Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Intro 4:38 Vorstellung 5:44 Können Maschinen Bewusstsein haben? Und wie frei ist unser Wille tatsächlich? Das METIS-Philosophieprojekt: https://metis.ethz.ch/ Uns gibt es (bald) auf amazon music, Apple Music, Bluesky, Deezer, Facebook, Mastodon, Podimo, RTL+, Spotify, Substack, Threads, X und YouTube. Schaut euch doch einfach mal hier um: https://linktr.ee/scobel Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel Gast: Prof. Dr. Michael Hampe Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Arne Clasvogt, Claus Ast und Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement ( https://ave-institut.de/). Einige Bildelemente wurden unter zur Hilfenahme von künstlicher Intelligenz inspiriert & erstellt. Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv. Und Tschüss. #scobel
1 Stunde 34 Minuten
ChatGPT kann beeindruckende Antworten geben. Aber versteht Künstliche Intelligenz wirklich, warum die Welt funktioniert, wie sie funktioniert? Oder erkennt sie vor allem statistische Muster? Der Philosoph, Physiker und Mathematiker Klaus Mainzer erklärt, warum die Fähigkeiten heutiger KI-Systeme faszinierend sind und weshalb maschinelles Lernen allein möglicherweise nicht ausreicht, um menschliches Denken nachzubilden. Was haben Chaos, Selbstorganisation und Emergenz mit Künstlicher Intelligenz zu tun? Wie entsteht aus einfachen Elementen komplexes Verhalten? Und warum könnte die Verbindung von Physik, Kausalität und neuronalen Netzen die nächste große Entwicklung der KI prägen? Gert Scobel und Klaus Mainzer diskutieren über die Grenzen von ChatGPT, moderne Komplexitätsforschung, Machine Learning und neue Ansätze wie Physical AI und Physics-Informed AI. Dabei geht es um weit mehr als Technologie: Wie können wir KI in Medizin, Robotik und technischer Infrastruktur sinnvoll einsetzen? Warum fällt es uns so schwer, komplexe Entwicklungen wie Klimawandel, Finanzkrisen und geopolitische Konflikte zu verstehen? Und welche Chancen hat Europa im internationalen KI-Wettbewerb? Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Intro 3:41 Vorstellung 4:52 Warum Chaos Ordnung schafft und was KI damit zu tun hat Uns gibt es (bald) auf amazon music, Apple Music, Bluesky, Deezer, Facebook, Mastodon, Podimo, RTL+, Spotify, Substack, Threads, X und YouTube. Schaut euch doch einfach mal hier um: https://linktr.ee/scobel Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel Gast: Prof. Klaus Mainzer Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Arne Clasvogt, Claus Ast und Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement ( https://ave-institut.de/). Einige Bildelemente wurden unter zur Hilfenahme von künstlicher Intelligenz inspiriert & erstellt. Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv. Und Tschüss. #scobel
21 Minuten
Kann künstliche Intelligenz wirklich intelligent sein, obwohl ihr etwas Entscheidendes fehlt: Weisheit? Der Daoismus stellt an KI eine überraschend andere Frage. Nicht nur: Kann eine Maschine richtig rechnen, vorhersagen und Antworten geben? Sondern: Kann sie sich in einer komplexen, ständig verändernden Welt einen Weg bahnen und dabei angemessen handeln? Wir folgen der Überlegungen der Philosophin und Daoismus-Expertin Robin Wang. Im Zentrum stehen drei daoistische Begriffe: Dui, das sachlich Richtige, Tong, das Durchkommen und Ankommen, und zhen, das Echte und Eigene. Mit Zhuangzi, Wu Wei und der Idee der „subtle proximity“ entsteht daraus ein völlig anderer Blick auf Künstliche Intelligenz, Philosophie und Weisheit: Denn Recht zu haben bedeutet noch lange nicht, mit dem Leben zurechtzukommen. Je stärker KI-Systeme unseren Alltag, unsere Entscheidungen und unsere Vorstellung von Intelligenz prägen, desto wichtiger wird deshalb eine alte philosophische Frage: Was bedeutet es eigentlich, gut und weise zu handeln? Und kann eine KI das jemals lernen? Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Intro 0:52 Kann eine Maschine wie das Dao fließen? 5:06 Wahrheit und Ankommen: Dui und Tong 6:58 Kennt KI Dui und Tong? 9:41 Die Kluft zwischen Wahrheit und Leben 13:07 Ankommen ist nicht Anpassen oder: Es geht um Haltung! 15:10 Das Dao als subtile Annäherung 18:33 KI und die Frage der Weisheit Quellen: dui 對 Duih (nach unten) tong 通 tong (oben & hoch gesprochen) chengxin 成心 tschong-ßiehn (ßiehn höher, nach oben) zhen 真 Zhenn https://www.youtube.com/watch?v=z0FbcQznpPk Wang, R. R. (2021). Can a Machine Flow Like Dao? The Daoist Philosophy on Artificial Intelligence. In B. Song (Ed.), Intelligence and Wisdom (pp. 65–81); https://doi.org/10.1007/978-981-16-2309-7_5 Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel Zeichnungen: Claus Ast Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Arne Clasvogt, Frank Hard und Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement ( https://ave-institut.de/). Einige Bildelemente wurden unter zur Hilfenahme von künstlicher Intelligenz inspiriert & erstellt. Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv. Und Tschüss. #scobel
26 Minuten
Was, wenn Künstliche Intelligenz nicht nur unsere Arbeit verändert, sondern auch unsere Vorstellung davon, was Wissen und Wahrheit überhaupt sind? Wissenschaft versucht seit Jahrhunderten, Irrtümer aus der Welt zu schaffen. Doch sobald alte Erklärungen verschwinden, entstehen neue Leerstellen. Und genau dort tauchen neue „Geister in der Maschine“ auf. Heute führt uns die Reise von René Descartes und Gilbert Ryles berühmtem „Ghost in the Machine“ über Darwin, Alan Turing und die Wissenschaftsgeschichte bis zu Large Language Models, KI-Halluzinationen und künstlicher Intelligenz in der Forschung. Ausgangspunkt ist ein Gedanke des Komplexitätsforschers David Krakauer: Wissenschaft betreibt eine Art intellektuellen Exorzismus, doch die Geister, die sie vertreibt, kehren in neuer Form zurück. Aber können solche Systeme auch beurteilen, ob etwas wahr ist? Was bedeutet es für Wissenschaft und Peer Review, wenn wir uns zunehmend auf Maschinen verlassen, deren Ergebnisse wir nicht vollständig nachvollziehen können? Und schreiben wir KI längst Geist und Bewusstsein zu, obwohl sie beides vielleicht gar nicht besitzt? Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Intro 1:14 Geister & der Exorzismus der Wissenschaft 7:55 Exorzismus 11:20 Die Austreibung 15:08 Die Zitate 17:43 Die Zählung 20:19 Die magische Lampe Quellen: David Krakauer, Sizing Up the Ghosts in the Machines (Santa Fe Institute, 31.8.2026): https://sfiscience.substack.com/p/sizing-up-the-ghosts-in-the-machines Ryle, The Concept of Mind (1949), Kapitel I "Descartes' Myth", genauer der Übergang von Abschnitt (1) "The Official Doctrine" zu Abschnitt (2) "The Absurdity of the Official Doctrine". Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel Zeichnungen: Claus Ast Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Arne Clasvogt, Frank Hard und Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement ( https://ave-institut.de/). Einige Bildelemente wurden unter zur Hilfenahme von künstlicher Intelligenz inspiriert & erstellt. Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv. Und Tschüss. #scobel
13 Minuten
Kann ein einziger Gedanke unser Leben verändern? Manche philosophischen Ideen wirken wie ein Funke: Sie bringen uns dazu, unsere Gewissheiten zu hinterfragen, unsere Sicht auf die Welt neu zu ordnen und anders über uns selbst nachzudenken. Heute geht es um sechs philosophische Sätze, die bis heute nichts von ihrer Kraft verloren haben. Von Immanuel Kant über Sokrates bis Heraklit: Die großen Fragen der Philosophie sind aktueller denn je. Was ist der Mensch? Wie entstehen Wissen und Weisheit? Warum ist Selbstreflexion so wichtig? Und was können uns klassische Denker in einer Zeit von Künstlicher Intelligenz, Populismus, gesellschaftlicher Polarisierung und rasantem Wandel noch sagen? Neue Ausgaben immer donnerstags, 19 Uhr. 0:00 Intro 0:57 „Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern ihre Meinungen und Urteile über die Dinge.“ ταράσσει τοὺς ἀνθρώπους οὐ τὰ πράγματα, ἀλλὰ τὰ περὶ τῶν πραγμάτων δόγματα. Epiktet (50-138) Epiktet, Handbüchlein der Moral. Griechisch/Deutsch, Stuttgart 2004, S. 11; https://www.perseus.tufts.edu/hopper/text?doc=Perseus%3Atext%3A1999.01.0235%3Atext%3Denc%3Achapter%3D5 2:39 „Die Begründung aber, die Rechtfertigung der Evidenz kommt zu einem Ende; - das Ende ist aber nicht, daß uns gewisse Sätze unmittelbar als wahr einleuchten, also eine Art Sehen unsererseits, sondern unser Handeln, welches am Grunde des Sprachspiels liegt.“ WITTGENSTEIN, Über Gewißheit § 204 4:37 ,,Der Mensch ist ein Seil, geknüpft zwischen Tier und Übermensch." Friedrich Nietzsche, Also sprach Zarathustra, Vorrede, 4 (1883) 6:29 „Der Mensch ist ein substantizifierendes und personalisierendes Wesen. Er kann nicht anders handeln. Dinge, Personen, Handlungen, Empfindungen – DAS ist unsere Palette.“ "L'homme est un être substantifiant et personnifiant. Il ne peut faire autrement. Choses, Personnes, Actes, Sensations – voilà sa palette." Paul Valéry (1938) Paul Valéry, Cahiers/Hefte, Frankfurt am Main 1988, S. 278 Paul Valéry, Cahiers I. Édition établie, présentée et annotée par Judith Robinson-Valéry, Paris 1973, S. 703 8:26 „Die Weisen, die auf dem Weg [dao] sind, wandern frei und sorglos und gehen der Beschäftigung des Nichthandelns nach.“ Zhuangzi, Kap IV (29.10) 聖人之於天下也,恬淡而無為 Günter Wohlfart, Zhuangzi (Dschuang Dsi). Meister der Spiritualität, Freiburg 2001, S. 28 10:29 „Wenn man das Schwergewicht des Lebens nicht ins Leben, sondern ins `Jenseits` verlegt – ins Nichts -, so hat man dem Leben überhaupt das Schwergewicht genommen.“ Friedrich Nietzsche, Der Antichrist, No. 43 (1888) 11:48 Outro Moderation, Recherche & Skript: Gert Scobel Zeichnungen: Claus Ast Eine Produktion der probono Fernsehproduktion GmbH: Anja Görner, Friedrich Küppersbusch, Jürgen Ohls, Kim Plettemeier, Maxie Römhild und René Fischell Mit Unterstützung von: Alexander Hollmer, Annluise-Sophie Schröter, Arne Clasvogt und Pascal Hadré Finanziert wird dieser Kanal vom gemeinnützigen AVE Institut für Achtsamkeit, Verbundenheit, Engagement ( https://ave-institut.de/). Einige Bildelemente wurden unter zur Hilfenahme von künstlicher Intelligenz inspiriert & erstellt. Fragen und Anregungen gerne jederzeit per Mail an scobel@probono.tv. Und Tschüss. #scobel
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Über diesen Podcast

Vielleicht kennt ihr den Satz "It's never too late for a happy childhood“ – Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit. Oder glaubt ihr etwa, alles sei bereits egal und zu spät?  Ist es nicht! Dieser Kanal hilft euch mit Aufklärung also mit Hilfe von Philosophie, Wissenschaft und Gesprächen. Außerdem ist es nie zu spät für Neugier. Lernen geht immer. It's never too late to have a better thought: Es ist nie zu spät für einen besseren Gedanken. Neugier und Aufklärung bewirken etwas und können euch zufriedener machen. Denn es kommt anders – wenn man denkt. scobel: Der Philosophie- & Wissenschafts-Kanal. Unterhaltung mit Erkenntnisgewinn. 
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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