Annegret Kramp-Karrenbauer über Europa, Ukraine und das transatlantische Verhältnis

Annegret Kramp-Karrenbauer über Europa, Ukraine und das transatlantische Verhältnis

vor 19 Stunden
Im Gespräch mit Annegret Kramp-Karrenbauer
24 Minuten
0
0 0 0

Beschreibung

vor 19 Stunden
Europa befindet sich in einer Phase tiefgreifender
sicherheitspolitischer Umbrüche. Der Krieg in der Ukraine, die
anhaltenden Debatten über Europas strategische Autonomie sowie die
wachsenden Spannungen im transatlantischen Verhältnis verändern die
Grundlagen der bisherigen Sicherheitsordnung. Die USA ziehen sich
schrittweise aus ihrer Rolle als Sicherheitsgarant Europas zurück,
reduzieren Truppen und setzen stärker auf andere Regionen wie den
Indopazifik. Gleichzeitig wächst der Druck auf Europa,
eigenständiger zu handeln. Die Ukraine spielt dabei eine
Schlüsselrolle: Ohne ihre Verteidigungsfähigkeit ist europäische
Sicherheit kaum denkbar. Gleichzeitig bleibt ihr Weg in EU und NATO
offen, aber unsicher. Die Beitrittsverhandlungen laufen, doch das
Ringen um Reformen, politische Risiken und offene Sicherheitsfragen
zeigen, wie komplex dieser Prozess ist. Wie tragfähig ist die
transatlantische Partnerschaft noch und welche Rolle sollte
Deutschland künftig in der internationalen Sicherheitspolitik
übernehmen? Welchen Stellenwert nimmt die Schwarzmeerregion für die
europäische Sicherheitsarchitektur ein? Kann die EU-Integration der
Ukraine beschleunigt werden, ohne den Prozess zu überfordern? Über
diese und weitere Fragen sprechen wir mit Annegret
Kramp-Karrenbauer. Sie ist die Vorsitzende der
Konrad-Adenauer-Stiftung., Bundesministerin a. D.,
Ministerpräsidentin a. D., ehem. Vorsitzende der CDU Deutschlands.
15
15
Close