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Beschreibung
vor 1 Tag
In dieser Sonderfolge spricht Anne Schlösser mit Prof. Dr. Dirk
Brockmann darüber, was Unternehmen aus vier Milliarden Jahren
Evolution über das Zusammenspiel von Wettbewerb und Kooperation
lernen können und was es braucht, um dieses Wissen in moderne
Unternehmensführung und messbare Innovationskraft zu übersetzen. Im
Gespräch geht es um das oft missverstandene Prinzip des „Survival
of the Fittest“ und die Erkenntnis, dass radikal Neues in der Natur
selten durch reinen Konkurrenzkampf, sondern vornehmlich durch
symbiotische Kooperation hoch diverser Akteure entsteht. Am
kontrastreichen Beispiel eines auf höchste Effizienz getrimmten
Formel-1-Autos und eines in sich redundanten, anpassungsfähigen
Korallenriffs wird deutlich, warum Resilienz für Unternehmen in
Zeiten des Mangels und disruptiver Veränderungen oft entscheidender
ist als reine Optimierung. Dirk erklärt, wie Organisationen diese
biologischen Netzwerkeigenschaften nutzen können, indem sie
hierarchische Silos gezielt aufbrechen und in laterale, dynamische
Verbindungen investieren. Außerdem geht es um das Erkennen früher
Warnsignale vor systemischen Kipppunkten und wie Unternehmen den
aktuellen Herausforderungen der KI-Transformation durch
kooperatives Handeln begegnen können. Abschließend blickt Dirk auf
die Voraussetzungen für echte Durchbrüche und macht klar, dass
radikale Innovation nicht durch Wettbewerbsdruck erzwungen werden
kann, sondern ein organisatorischer Nährboden aus Diversität,
durchlässigen Grenzen und Vertrauen nötig ist. Über den Gast
Prof. Dr. Dirk Brockmann verbindet die Denkweisen aus der
theoretischen Physik mit den Lebenswissenschaften als promovierter
Physiker und Professor für Theoretische Biologie an der TU Dresden.
Als Leiter des Center Synergy of Systems erforscht er die
Komplexität von Ökosystemen sowie das Skalieren von
Schwarmverhalten und zeigt in seinem aktuellen Buch „Survival of
the Nettest“, warum Kooperation der wahre Motor für nachhaltigen
Fortschritt und Resilienz in der Natur ist.
Brockmann darüber, was Unternehmen aus vier Milliarden Jahren
Evolution über das Zusammenspiel von Wettbewerb und Kooperation
lernen können und was es braucht, um dieses Wissen in moderne
Unternehmensführung und messbare Innovationskraft zu übersetzen. Im
Gespräch geht es um das oft missverstandene Prinzip des „Survival
of the Fittest“ und die Erkenntnis, dass radikal Neues in der Natur
selten durch reinen Konkurrenzkampf, sondern vornehmlich durch
symbiotische Kooperation hoch diverser Akteure entsteht. Am
kontrastreichen Beispiel eines auf höchste Effizienz getrimmten
Formel-1-Autos und eines in sich redundanten, anpassungsfähigen
Korallenriffs wird deutlich, warum Resilienz für Unternehmen in
Zeiten des Mangels und disruptiver Veränderungen oft entscheidender
ist als reine Optimierung. Dirk erklärt, wie Organisationen diese
biologischen Netzwerkeigenschaften nutzen können, indem sie
hierarchische Silos gezielt aufbrechen und in laterale, dynamische
Verbindungen investieren. Außerdem geht es um das Erkennen früher
Warnsignale vor systemischen Kipppunkten und wie Unternehmen den
aktuellen Herausforderungen der KI-Transformation durch
kooperatives Handeln begegnen können. Abschließend blickt Dirk auf
die Voraussetzungen für echte Durchbrüche und macht klar, dass
radikale Innovation nicht durch Wettbewerbsdruck erzwungen werden
kann, sondern ein organisatorischer Nährboden aus Diversität,
durchlässigen Grenzen und Vertrauen nötig ist. Über den Gast
Prof. Dr. Dirk Brockmann verbindet die Denkweisen aus der
theoretischen Physik mit den Lebenswissenschaften als promovierter
Physiker und Professor für Theoretische Biologie an der TU Dresden.
Als Leiter des Center Synergy of Systems erforscht er die
Komplexität von Ökosystemen sowie das Skalieren von
Schwarmverhalten und zeigt in seinem aktuellen Buch „Survival of
the Nettest“, warum Kooperation der wahre Motor für nachhaltigen
Fortschritt und Resilienz in der Natur ist.
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