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Beschreibung
vor 2 Tagen
Lydia Haider und Ferdinand Schmalz verbindet nicht nur das
gemeinsame Geburtsjahr 1985 und das Aufwachsen in der
österreichischen Provinz. Beide zogen nach Wien und sind
unverwechselbare Stimmen der zeitgenössischen österreichischen
Dramatik und Prosa. Die Dramen des in Graz gebürtigen Ferdinand
Schmalz wurden unter anderem am Deutschen Theater Berlin und am
Wiener Burgtheater uraufgeführt und erhielten zahlreiche Preise
(darunter den Nestroy - Autorenpreis), sowie für seine Prosa den
Ingeborg Bachmann Preis. Sein Stück „jedermann (stirbt)“ wagte
erfolgreich die Erneuerung des Hofmannsthal´schen Jedermann-Mythos
aus dem Geist der Gegenwart und des entfesselten Kapitals. Die in
Steyr geborene Lydia Haider schleudert interpunktionslose
Sprachkaskaden gegen die Allmacht des Patriarchats und befragte
auch den Salzburger Mythos „Jedermann“ durch die Figur der
Buhlschaft. Haiders Stücke wurden an der Volksbühne Berlin und in
Wien uraufgeführt. Beide stehen mit ihrer Sprache in der
österreichischen Schreibtraditionen von Jandl bis Jelinek und
suchen Strategien des Widerstandes gegen die stereotypisierten
Sprachschablonen der Gegenwart. Hannes Hametner spricht mit Lydia
Haider und Ferdinand Schmalz über Österreich, über den Zustand der
Theater aus Sicht der AutorInnen, über die Sprache im
gemeinsame Geburtsjahr 1985 und das Aufwachsen in der
österreichischen Provinz. Beide zogen nach Wien und sind
unverwechselbare Stimmen der zeitgenössischen österreichischen
Dramatik und Prosa. Die Dramen des in Graz gebürtigen Ferdinand
Schmalz wurden unter anderem am Deutschen Theater Berlin und am
Wiener Burgtheater uraufgeführt und erhielten zahlreiche Preise
(darunter den Nestroy - Autorenpreis), sowie für seine Prosa den
Ingeborg Bachmann Preis. Sein Stück „jedermann (stirbt)“ wagte
erfolgreich die Erneuerung des Hofmannsthal´schen Jedermann-Mythos
aus dem Geist der Gegenwart und des entfesselten Kapitals. Die in
Steyr geborene Lydia Haider schleudert interpunktionslose
Sprachkaskaden gegen die Allmacht des Patriarchats und befragte
auch den Salzburger Mythos „Jedermann“ durch die Figur der
Buhlschaft. Haiders Stücke wurden an der Volksbühne Berlin und in
Wien uraufgeführt. Beide stehen mit ihrer Sprache in der
österreichischen Schreibtraditionen von Jandl bis Jelinek und
suchen Strategien des Widerstandes gegen die stereotypisierten
Sprachschablonen der Gegenwart. Hannes Hametner spricht mit Lydia
Haider und Ferdinand Schmalz über Österreich, über den Zustand der
Theater aus Sicht der AutorInnen, über die Sprache im
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