Ungeschminkt

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Das Theatermuseum im Gespräch
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Ungeschminkt #10 mit Lydia Haider und Ferdinand Schmalz
16.06.2026
1 Stunde 30 Minuten
Lydia Haider und Ferdinand Schmalz verbindet nicht nur das gemeinsame Geburtsjahr 1985 und das Aufwachsen in der österreichischen Provinz. Beide zogen nach Wien und sind unverwechselbare Stimmen der zeitgenössischen österreichischen Dramatik und Prosa. Die Dramen des in Graz gebürtigen Ferdinand Schmalz wurden unter anderem am Deutschen Theater Berlin und am Wiener Burgtheater uraufgeführt und erhielten zahlreiche Preise (darunter den Nestroy - Autorenpreis), sowie für seine Prosa den Ingeborg Bachmann Preis. Sein Stück „jedermann (stirbt)“ wagte erfolgreich die Erneuerung des Hofmannsthal´schen Jedermann-Mythos aus dem Geist der Gegenwart und des entfesselten Kapitals. Die in Steyr geborene Lydia Haider schleudert interpunktionslose Sprachkaskaden gegen die Allmacht des Patriarchats und befragte auch den Salzburger Mythos „Jedermann“ durch die Figur der Buhlschaft. Haiders Stücke wurden an der Volksbühne Berlin und in Wien uraufgeführt. Beide stehen mit ihrer Sprache in der österreichischen Schreibtraditionen von Jandl bis Jelinek und suchen Strategien des Widerstandes gegen die stereotypisierten Sprachschablonen der Gegenwart. Hannes Hametner spricht mit Lydia Haider und Ferdinand Schmalz über Österreich, über den Zustand der Theater aus Sicht der AutorInnen, über die Sprache im
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Ungeschminkt #9 mit Maria Happel
19.05.2026
1 Stunde 25 Minuten
Maria Happel ist eine der wandlungsfähigsten Schauspielerinnen gegenwärtig. Sie brilliert in Komödien ebenso wie in tragischen Stoffen. Mit ihrer markanten Stimme ist sie zudem eine der gefragtesten Sprecherinnen. Seit über 30 Jahren prägt sie mit ihren Auftritten die Inszenierungen des Burgtheaters. 2016 wurde sie ebenda zur Kammerschauspielerin ernannt. Seit Sommer 2021 lenkt sie erfolgreich die künstlerischen Geschicke der Festspiele Reichenau, die heuer ihr 100 Jubiläum feiern. Einem breiten Publikum ist sie aus Film und Fernsehen bekannt, wie der Soko Donau. 1999 wurde Maria Happel mit der Kainz-Medaille und 2003 mit dem Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ geehrt. 2005 wählte der ORF sie zur „Schauspielerin des Jahres“ im Bereich Hörspiel. Hannes Hametner spricht mit Maria Happel anlässlich des Muttertages über die Vereinbarkeit von Beruf und Mutterschaft, über fehlende Rollen für Darstellerinnen, über die Premiere von „Sant Falstaff“, über ihre Lebensrolle der Edith Piaf und über die Festspiele Reichenau.
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Ungeschminkt #8 mit Lotte de Beer
23.04.2026
1 Stunde 23 Minuten
Seit September 2022 ist Lotte de Beer Direktorin der Volksoper Wien und damit die erste Frau an der Spitze dieses Hauses und an einem Opernhaus in Wien überhaupt. Künstlerisch baut sie Brücken zwischen Innovation und Tradition und entwickelt die Volksoper zu einem Zufluchtsort für Zuversicht. Mit außergewöhnlichen Inszenierungen wie „Lass uns die Welt vergessen“ hat sie während ihrer Leitungstätigkeit schon große Ausrufezeichen gesetzt und selbst sehr erfolgreich inszeniert, zuletzt Mozarts Zauberflöte. Hannes Hametner spricht mit Lotte de Beer über die Volksoper Wien, über die Verführung des Publikums, über Diversität und über die Aufgabe des Musiktheaters in unserer heutigen Gesellschaft.
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Ungeschminkt #7 mit Jan Philipp Gloger
19.03.2026
1 Stunde 16 Minuten
Jan Philipp Gloger startete im September 2025 seine Direktion des Volkstheater programmatisch mit der Inszenierung von Texten Jura Soyfers und ist nach Inszenierungen an der Volksoper und der Burg jetzt ganz in Wien angekommen. Als Regisseur ist er sowohl im Schauspiel, als auch in der Oper und der Operette erfolgreich, getreu seinem eigenen Credo: anspruchsvolle und zu gleich zugängliche Inszenierungen zu schaffen. Hannes Hametner spricht mit Jan Philipp Gloger über sein erstes Jahr am Volkstheater, seine Vorliebe für österreichische AutorInnen, über den neu geschaffenen Jura Soyfer Preis, über die Kraft des Lachens und drüber, wie es ist, in Wien angekommen zu sein.
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Ungeschminkt #6 mit Caroline Peters
13.02.2026
1 Stunde 32 Minuten
Caroline Peters Spiel ist ein Ereignis. Ob auf der Bühne oder im Film - die Schauspielerin ist eine Meisterin des ausdrucksstarken Spiels. Mühelos wechselt sie von einfühlsamen Betrachtungen zu furiosen Auftritten. Das Publikum schätzt ihr besonderes und genaues Spiel, mit dem sie sich in ihren Rollen in allen Genres bewegt. Mit sensibler Intelligenz und durch ihre wahrhaftiges Spiel gelingt es Ihr immer die ambivalenten Beweggründe ihrer Charaktere hervor zu bringen. Hannes Hametner spricht mit Caroline Peters über ihre Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit, die Zusammenarbeit mit René Pollesch und Simone Stone, über den Generationenwechsel am Theater und ihren ersten Roman „Ein anderes Leben“. Caroline Peters, 1971 in Mainz geboren, studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken. Bereits während ihres letzten Studienjahres wurde sie von Andrea Breth an die Berliner Schaubühne engagiert. Es folgten Engagements an alle wichtigen deutschsprachigen Bühnen, das Schauspielhaus Hamburg, Köln und Zürich sowie an die Volksbühne Berlin und an das Burgtheater in Wien. Besonders in Zusammenarbeiten mit Barbara Frey, Dimiter Gotscheff, Karin Beier, Luc Bondy, Nicolas Stemann, René Pollesch und Simon Stone, prägte sie die Entwicklungen des Gegenwartstheaters maßgeblich. Mit der Spielzeit 2024/25 ist Caroline Peters erneut festes Ensemblemitglied an der BURG. Caroline Peters ist darüber hinaus aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, wie der Krimiserie «Mord mit Aussicht» oder Sönke Wortmanns «Der Vorname» bekannt und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Adolf-Grimme-Preis (2007), dem Ulrich-Wildgruber-Preis (2012) und dem Bayerischen Fernsehpreis (2013). 2016 wurde sie mit dem Deutschen Schauspielerpreis als „Beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle“, 2018 und 2020 mit dem Nestroy-Theaterpreis geehrt. 2016 und 2018 wurde sie von der Fachzeitschrift Theater heute als "Schauspielerin des Jahres" ausgezeichnet.  2024 veröffentlichte sie ihren ersten Roman «Ein anderes Leben», der von der Presse und dem Publikum gleichermaßen gefeiert wurde.
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Über diesen Podcast

Das Theatermuseum im Palais Lobkowitz, das mit seiner international einzigartigen Sammlung das kulturelle Gedächtnis der österreichischen und internationalen Theaterkunst bewahrt, präsentiert den neuen Podcast UNGESCHMINKT - das Theatermuseum im Gespräch. Sucht das Theater in der unmittelbaren Begegnung den Zauber des Augenblicks, findet das Theatermuseum in Wien Raum und Zeit für dessen Reflexion. In UNGESCHMINKT haben namhafte Künstler:innen der deutschsprachigen Theaterlandschaft einmal pro Monat das Wort im festlichen Eroica-Saal. Das „Who is Who“ österreichischer und deutscher Bühnengrößen führen direkt ins Herz des Theaters, geben sich hautnah und dem Publikum ungeschminkte Einblicke in ihr Leben, ihr künstlerisches Schaffen und ihre Welt-Sicht. Moderiert wird die Reihe von Hannes Hametner.
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Ungeschminkt #6 mit Caroline Peters
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